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Die Opfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze. Ein Forschungs- und Dokumentationsprojekt

Das Schicksal der Opfer des DDR-Grenzregimes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze war bis 2012 – im Gegensatz zu den Todesopfern an der Berliner Mauer – noch nicht grundlegend erforscht. Ein von Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann und seiner Amtsnachfolgerin Monika Grütters sowie den Ländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen gefördertes Forschungsprojekt hat die Todesfälle an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze untersucht und die Schicksale der um Leben gekommenen Männer, Frauen und Kinder rekonstruiert. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden 2017 in einem biografischen Handbuch über die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grene (1949-1989) veröffentlicht. Die 2. Auflage des Handbuchs erschien 2018. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet das biografische Handbuch als  Band Nr. 10119 in einer eigenen Ausgabe an. Auf diesen Seiten finden Sie Angaben zu den Opfern des DDR-Grenzregimes sowie zu Todesfällen von DDR-Grenzwächtern, die sich im Rahmen ihres Einsatzes an der innerdeutschen Grenze ereignet haben.Die biografischen Darstellungen beruhen auf Überlieferungen aus ost- und westdeutschen Archiven, einschlägigen Veröffentlichungen und Zeitzeugenauskünften. Das Forschungsteam bittet darum, weiterführende, ergänzende oder korrigierende Angaben an die Adresse des Forschungsverbundes SED-Staat zu senden oder an folgende Emailadresse: eiserner-vorhang@campus.fu-berlin.de

Über das von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungskonsortium der Freien Universität Berlin, der Universität Greifswald und der Universität Potsdam zum Thema "Eiserner Vorhang. Tödliche Fluchten und Rechtsbeugung gegen Ausreisewillige und Flüchtlinge" erfahren Sie mehr auf den gemeinsamen Internetseiten der Kooperationspartner.

zu den Internetseiten: https://www.eiserner-vorhang.de/



 

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Schroeder, Dr. Jochen Staadt
Mitarbeiter: Dr. Jan Kostka, MA Mandy Palme; Studentische Hilfskräfte: Lisa Herbst, Stefan Seefelder; Freie Mitarbeit: Prof. Dr. Stefan Appelius, Dr. Jan Gülzau, Andreas Neumann, Conny Rubach, Uta Schulz, Enrico Seewald, Erik Zurth.
Zuwender: Der bzw. ab 2016 die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Laufzeit: 15.07.2012 – 31.12.2016