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Dr. Corinna Tomberger

Referentin

Gender Consulting / Lehre / Strategische Entwicklung / Beratung zu Karrieregestaltung und Frauenförderprogrammen

Adresse
Goßlerstraße 2-4
Raum 156
14195 Berlin

Curriculum Vitae

Berufstätigkeit im Hochschulmanagement

  • seit 11/2016 Referentin der Zentralen Frauenbeauftragten, Freie Universität Berlin
  • 03/2014–11/2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination "Humboldt-Bachelor", bologna.lab, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 03/2013–12/2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsvernetzung und Drittmittelakquise, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien, HAWK und Stiftung Universität Hildesheim
  • 06/2010–05/2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination "Gender in die Lehre - Lehren mit Genderkompetenz" im Gleichstellungsbüro der Stiftung Universität Hildesheim

Berufstätigkeit: Akademische Lehre

  • 04/2012–09/2014 Gastprofessorin für das Fachgebiet Theorie und Geschichte der visuellen Kultur/Visual Studies, Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung, Universität der Künste Berlin
  • WS 2010/11, SoSe 2010, SoSe 2009 Lehrbeauftragte für Gender Studies, Humboldt-Universität zu Berlin
  • WS 2009/10 Lehrbeauftragte für Gender Studies an Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • SoSe 2007 Lehrbeauftragte am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung, Universität der Künste Berlin
  • WS 2006/07 Lehrbeauftragte für Gender Studies, Humboldt-Universität zu Berlin

Berufstätigkeit: Ausstellung & Lektorat

  • 2017 Konzeption und Redaktion der Broschüre „Gender 2020“ für die Gleichstellungs­beauftragte der Universität Bielefeld

  • 07/2013 Redaktion und Lektorat des Sammelbandes „Gender- und Diversity-Kompetenzen in Hochschullehre und Beratung“ für die Stiftung Universität Hildesheim

  • 09/2011–09/2012 Freie Mitarbeiterin der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für die Vorbereitung der neuen Hauptausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Themenschwerpunkt "Ravensbrück-Gedächtnis in Europa"

  • 05/2007–12/2008 Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin für die Ausstellung "Flagge zeigen? Die Deutschen und ihre Nationalsymbole", Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Wissenschaftlicher Werdegang

  • 05/1999–07/2006 Promotionsstudium Kunst- und Medienwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit Prüfung zur Dr. phil.
  • 04/1995–03/1999 Studium Geschichte, Philosophie an der Universität Gesamthochschule Kassel (ohne Abschluss)
  • 10/1987– 02/1994  Studium Soziologie, Politische Wissenschaft, Sozialpsychologie an der Universität Hannover mit Abschluss Magister Artium

Gleichstellungspolitische Veröffentlichungen

Herausgeberschaften und Redaktionen

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

  • (2018) (mit Josephine Bürgel): CHANCEN. GERECHT. VERÄNDERN – Soziale und kulturelle Transformationen in Hochschulen, in Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 2/2018, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 40-41.
  • (2018): Meilensteine. Die Freie Universität Berlin auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Hochschule, in Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 2/2018, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 22-37.
  • (2018): Hochschulbildung für Frauen in Indien – Hindernisse und Chancen, in: Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 1/2018, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 53-55.
  • (2018): Ausgezeichnet Diversität lehren. Zentraler Lehrpreis der Freien Universität Berlin für Projekte in der Chemie und der Romanistik, in: Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 1/2018, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 48-49.
  • (2018) (mit Anna Helfer): Gender 2020. Auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Hochschul- und Wissenschaftskultur. Positionierungen zur Zukunft hochschulischer Gleichstellungspolitik, in: Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 1/2018, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 37-38.
  • (2018): Stimmen für Gleichstellung. Wahl des Frauenrats und der Stellvertreterinnen der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, in: Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 1/2018, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 26.
  • (2017): Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards. Die Deutsche Forschungs­gemeinschaft erneuert ihre Selbstverpflichtung zur Gleichstellung in der Wissenschaft, in: Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 2/2017, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S. 52-53.
  • (2017) (mit Mechthild Koreuber): Konsequent für Chancengerechtigkeit. Die Frauenbeauftragten an der Freien Universität Berlin, in: Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 2/2017, hg. von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin, S.10-39.
  • (2017): „Gemeinsames Reden und Ringen“. Konferenzbericht: Gender und Diversity in die Lehre! Strategien, Praxen, Widerstände. Berlin 24.–26.11.2016, in Wissenschaftlerinnen-Rundbrief 1/2017, Zentrale Frauenbeauftragte der Freie Universität Berlin, S. 27-28.
  • (2014): Gender- und Diversity-Kompetenzen in Hochschullehre und Beratung. Eine Einführung, in: Corinna Tomberger (Hg.), Gender- und Diversity-Kompetenzen in Hochschullehre und Beratung, Hildesheim, S. 5-11.
  • (2014) (mit Elke Bosse): Kollegialer Austausch, fachlich begleitet: „Forum für kulturelle Diversität und Gender in Lehre und Beratung“, in: Corinna Tomberger (Hg.), Gender- und Diversity-Kompetenzen in Hochschullehre und Beratung, Hildesheim, S. 79-91.
  • (2012) (mit Elke Bosse): Vom Leitbild in die Hochschulpraxis. Kulturelle Diversität und Gender in Lehre und Beratung, in: Daniela Heitzmann/Uta Klein (Hg.), Diversity konkret gemacht. Wege zur Gestaltung von Vielfalt an Hochschulen, Weinheim, S. 61-72.

Kunstwissenschaftliche Veröffentlichungen

Monografie

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

  • (2018): Christliche Frauen im Widerstehen gegen den Nationalsozialismus, in: FFBIZ – Das feministische Archiv e. V. (Hg.): Wir haben sie noch alle! Perspektiven auf Feminismus, Frauenbewegung und Geschichte, Jubiläumspublikation, Berlin, S. 58-59.
  • (2016): Ein Denkmal für den unbekannten Deserteur. Das künstlerische Konzept von Olaf Nicolai im Kontext von Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, in: Juliane Alton/Thomas Geldmacher/Hannes Metzler/Magnus Koch (Hg.), „Verliehen für die Flucht vor den Fahnen“. Das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien, Göttingen: Wallstein, S. 48-69.
  •  (2015): Späte Anerkennung oder symbolpolitisches Feigenblatt? Zur Bedeutung eines Mahnmals für homosexuelle und transgender NS-Opfer in Wien, in: QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte/WASt – Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (Hg.), ZU SPÄT? Dimensionen des Gedenkens an homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus, Wien: zaglossus, S. 15-66.
  • (2015): Symbolpolitische Orte und geschichtspolitische Akteurinnen. Die Doppelrolle der Gedenkstätten im Streit um das Gedenken an verfolgte Homosexuelle, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, 16, hrsg. v. d. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Bremen: Edition Temmen, S. 100-109.
  • (2014): Homosexuellen-Geschichtsschreibung und Subkultur. Geschlechtertheoretische und heteronormativitätskritische Perspektiven, in: Michael Schwartz (Hg.), Homosexuelle im Nationalsozialismus. Neue Forschungsperspektiven zu Lebenssituationen von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen 1933 bis 1945, München: De Gruyter Oldenbourg, S. 19-26.
  • (2014): Weibliche Geehrte – männliche Tradition. Geschlechterpolitische Dimensionen des Lise Meitner-Denkmals, in: humboldt chancengleich, Jg. 6, November 2014, Sonderausgabe Lise Meitner, S. 40-41.
  • (2013): Männlichkeiten ins Bild gesetzt. Geschlechteranalytische Überlegungen zu einem Albumfoto aus dem Polenfeldzug, in: Anette Dietrich/Ljiljana Heise (Hg.), Männlichkeits­konstruktionen im Nationalsozialismus. Formen, Funktionen und Wirkungsmacht von Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und ihre Reflexion in der pädagogischen Praxis, Frankfurt a. M.: Peter Lang, S. 141-164.
  • (2013): Uckermark – Lesarten eines Gedenkortes, in: Forschungswerkstatt Uckermark (Hg.), Das Jugendkonzentrationslager Uckermark – Kontroversen um einen Gedenkort, Gütersloh: Fördergemeinschaft wissenschaftlicher Publikationen von Frauen, S. 125-151.
  • (2012): Das Berliner Homosexuellen-Denkmal: Ein Denkmal für Schwule und Lesben?, in: Insa Eschebach (Hg.), Homophobie und Devianz. Weibliche und männliche Homosexualität im Nationalsozialismus, Berlin: Metropol, S.187-207.
  • (2010): Die Anfänge der universitären Frauenforschung, in: Jochen Hennig/Udo Andraschke (Hg.), WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin, München: Hirmer, S. 197-198.
  • (2010): The Counter-Monument: Memory Shaped by Male Postwar Legacy, in: Bill Niven/ Chloe Paver (Hg.), Memorialization in Germany since 1945, Basingstoke: Palgrave Macmillan, S. 224-232.
  • (2010): Das Homosexuellen-Denkmal seit seiner Übergabe 2008. Nachtrag zu „Wessen Geden­ken? Geschlechterkritische Fragen an das geplante Homosexuellen-Mahnmal.“ Berlin 2010, URL: <www.lesbengeschichte.de/ns_mahnmal_berlin_d.html>
  • (2010): Künstlerische Re/konstruktionen von Geschichte: Der Erdboden als Projektionsfläche, in: kunst und kirche. Ökumenische Zeitschrift für zeitgenössische Kunst und Architektur, Jg. 73, Nr. 1: Projektion, S. 50-55.
  • (2010): Von ideologischer Vereinnahmung zu allmählicher Öffnung – Von Ignoranz zu Auseinandersetzung, in: Jochen Hennig/Udo Andraschke (Hg.), WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin, München: Hirmer, S. 194-196.
  • (2008): Schwarz-Rot-Gold oder Schwarz-Weiß-Rot? Vorschläge zur Flaggenfrage aus der Bevölkerung, in: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hg.), Museumsmagazin 4/2008, S. 10.
  • (2008): „Veteran des deutschen Verbrechens“: Jochen Gerz. „Doing gender“ und „doing nation“ in der bundesdeutschen Erinnerungskultur, in: Querelles, Jahrbuch für Frauen- und Geschlech­terforschung, Bd. 13, Iterationen: Geschlecht im kulturellen Gedächtnis, Göttingen, S. 73-88.
  • (2007): Wessen Gedenken? Geschlechterkritische Fragen an das geplante Homosexuellen-Mahnmal, in: Invertito. Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten, Jg. 9, S. 136-155.
  • (2003): Der Künstler als Vergangenheitsbewältiger – paradigmatische Figur bundes­deutscher Gedächtnispolitik?, in: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.), Gedächtnispolitik. Eine kritische Zwischen­bilanz, Berlin, S. 170-186.
  • (2003): Show your Wounded Manliness: Promises of Salvation in the Work of Joseph Beuys, in: Judith Still (Hg.), Men’s Bodies. Paragraph, Bd. 26, Nr. 1 & 2, S. 65-76.
  • (2002): Die Wiederkehr des Künstlerhelden. Jochen Gerz im „Duell mit der Verdrängung“, in: Insa Eschebach/Sigrid Jacobeit/Silke Wenk (Hg.), Gedächtnis und Geschlecht. Deutungs­muster in Darstellungen des nationalsozialistischen Genozids, Frankfurt a.M.: Campus, S. 395-415.
  • (2002): Zeige deine verwundete Männlichkeit: Heilsversprechen im Werk von Joseph Beuys. AIM Gender Tagungsbeitrag.
  • (2001): Verlorener Krieg – verlorene Männlichkeit: Die Bewältigung der national­sozia­listischen Vergangenheit aus geschlechtsspezifischer Perspektive. AIM Gender Tagungsbeitrag.
  • (1998): „Der homosexuellen NS-Opfer gedenken“ – Anmerkungen zu einer Denkmalinitiati­ve, in: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. & 21. Jahrhunderts, Jg. 13, Bd. 1, S. 227-230.
  • (1997): Grabmale für die Zukunft?, in: Jenseits der Norm. Auseinandersetzung mit dem Grab­mal. Ausstellungskatalog, hg. vom Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel, S. 15-18.
  • (1996): Die Grenzen der Lebensfreude – Suzanne Valadons Akte zwischen Tabubruch und Schauverbot, in: Feministische Studien, 14. Jg., Bd. 1, S. 99-108.

Buch-, Ausstellungs- und Tagungsrezensionen