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Focus Area Nanoskalige Funktionsmaterialien (NanoScale)

Die Focus Area Nanoskalige Funktionsmaterialien (NanoScale) ist eine Forschungsplattform, die 2008 von der Freien Universität Berlin aus Mitteln der Exzellenzinitiative eingerichtet wurde. Ziel der Focus Areas an der Freien Universität ist ein Beitrag zur Profilbildung und die Initiierung und Vertiefung von lokalen bis internationalen Forschungsnetzwerken, Nachwuchsförderung und Etablierung von neuen Verbundprojekten wie Sonderforschungsbereichen.

Zentrales Forschungsthema der Focus Area NanoScale sind nanoskalige Funktionsmaterialien sowie die Bereiche supramolekulare Wechselwirkungen, Biomembrane, Biogrenzflächen, Biomaterialien und hybride Systeme. Nanostrukturen sind die kleinsten molekularen Einheiten, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bearbeiten und deren Aufbau sie beeinflussen können. Aus ihrer Erforschung ergeben sich zukunftsweisende Möglichkeiten für den Einsatz nanoskaliger Systeme in der Medizin und den Materialwissenschaften ebenso wie in der Elektronik und Optoelektronik.

Das Ziel der Focus Area NanoScale ist die Überwindung von Grenzen und Hemmnissen zwischen Fächern, die in unterschiedlichen Fachbereichen organisiert sind. Ziel ist die Etablierung eines Netzwerkes mit starken Interaktionen im Bereich von Forschung und Lehre besonders zwischen den Fachbereichen Physik und Biologie, Chemie, Pharmazie. Weitere Fächer, die über Maßnahmen an die Focus Area NanoScale angebunden sind, sind Mathematik, Informatik, Veterinär- und Humanmedizin.

Projektkurs „Trans Pro Idee“

Die Lehrveranstaltung „Trans Pro Idee“ („Translation von Projektideen in Forschungs- und Startup-Vorhaben“) wurde von der Freien Universität Berlin mit dem Lehrpreis 2014 „forschungsorientiert & regional“ ausgezeichnet. In dem praxisorientierten Kurs entwickeln Studierende und Promovierende den Naturwissenschaften selbstständig eigene Forschungsideen und Konzepte für anwendungsbezogene Projekte, Transferprojekte und Ausgründungen. Dabei werden auch außeruniversitären Partnereinrichtungen in die Umsetzung eingebunden.

Forschungskolloquium

Im Sommersemester 2016 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Ana-Nicoleta Bondar und Prof. Dr. Joachim Heberle das Forschungskolloquium „Molecular Biophysics - Theory and Experiment“ angeboten. Neben Doktorandinnen und Doktoranden sowie Studierenden in der Masterarbeitsphase war das Kolloquium auch offen für andere Studierende. Diese konnten die Veranstaltung als Wahlbereich eines Moduls besuchen und sich auf ihr Qualifikationsziel anrechnen lassen.

Ziel war es, mit den 10-20 Teilnehmenden wöchentlich in einen gleichberechtigten, wissenschaftlichen Austausch zu gelangen. Nach der Themenvergabe aus den Bereichen der theoretischen und experimentellen Physik zu Beginn des Semesters arbeiteten die Teilnehmenden selbstorganisiert an ihrem Thema. Dazu gehörte das Lesen wissenschaftlicher Publikationen und deren Aufbereitung als Vortrag, um anschließend im Plenum diskutieren zu können. Die Lehrenden unterstützten die Teilnehmenden in diesem Prozess.

(Ring-)Vorlesung

Im Sommersemester 2016 hat die Focus Area NanoScale eine (Ring-)Vorlesung zum Thema „Polymeric and inorganic bio(nano)materials for biomedical applications” unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Annabelle Bertin und Jun.-Prof. Dr. Marcelo Calderón angeboten. Masterstudierende erhielten einen breiten Einblick in das Feld der biomedizinischen Anwendungen und diskutierten anhand von Beispielen aus der Literatur.

Weitere Informationen

Übersicht Lehre in der Focus Area Nanoscale.