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Center for Area Studies (CAS)

Das Center for Area Studies (CAS) bündelt die breit gefächerten, regional orientierten Forschungsaktivitäten an der Freien Universität Berlin und fördert die institutionen-übergreifende Zusammenarbeit. Ziele des CAS sind zudem die Förderung und der Ausbau der interdisziplinären und (trans-) regionalen Forschung im Bereich der Regionalstudien an der Freien Universität sowie die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Feldern der Regionalforschung, aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und auf unterschiedlichen Qualifikationsniveaus. Ebenso werden die Lehrangebote der einzelnen Regionalstudiengänge aufeinander abgestimmt und eigene Lehrveranstaltungen organisiert.

Forschungskolloquium

Im Sommersemester 2016 wurde am Osteuropa-Institut ein Master- und Forschungskolloquium unter der Leitung von Prof. Katharina Bluhm angeboten. Neben den Beiträgen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es auch Vorträge von Gastwissenschaftlern aus Norwich und St. Petersburg. Das Kolloquium war offen für alle Interessierten. Im zweiwöchigen Rhythmus zwischen den Veranstaltungen fanden Tutorien zu den Forschungsprojekten und Masterarbeiten bei Frau Prof. Dr. Bluhm statt.

Lehrforschungsprojekt

Am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie fand im Sommersemester 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Olaf Zenker die Veranstaltung „Lehrforschung zur aktuellen Flüchtlingssituation in Berlin“ statt. Ziel war es, die Dynamiken des Feldes aus der Perspektive verschiedener Akteure und Akteurinnen zu verstehen und gegenwärtige Herausforderungen und Probleme der Situation von Geflüchteten in Berlin durch exemplarische qualitative Forschung zu untersuchen.

Die Studierenden der Sozial- und Kulturanthropologie bereiteten sich zunächst im Seminar methodisch vor und hatten regelmäßig Feldkontakt, um in ihrem jeweiligen Untersuchungskontext teilnehmend zu beobachten und Interviews zu führen. Der laufende Forschungsprozess in betreuten Kleingruppen wurde während des Semesters regelmäßig im Plenum kritisch inhaltlich und methodisch reflektiert und verbessert. Um ein gemeinsames Forschungsergebnis erarbeiteten zu können, wurden über alle Gruppen hinweg zentrale Fragen fokussiert.

Im Rahmen eines Abschlussberichtes sollten die Studierenden auch zu einigen praktischen Vorschlägen gelangen, wie die enormen Herausforderungen der gegenwärtigen Lage von Geflüchteten, jenseits plakativer Schuldzuschreibungen, besser bewältigt werden können. In einem Folge-Seminar werden die Berichte der Studierenden zu einem gemeinsamen finalen Text zusammengefügt. Darüber hinaus präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse in unterschiedlichen Foren und Formen. Dies betraf sowohl den akademischen Kontext, als auch politische Organisationen sowie die interessierte Öffentlichkeit.