Springe direkt zu Inhalt

Informationen zum Studienjahr 20/21

Führung durch das deutsche Oxford

Hahn-Meitner-Bau
von Lennart Vogler

Was haben Lisa Meitner, Otto Hahn, Fritz Haber und Albert Einstein gemeinsam?

Sie alle haben schonmal auf dem Campus der früheren Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und heutigen Max-Planck-Gesellschaft gearbeitet und gewohnt.

Das und vieles mehr durften die EinS@FU Studierenden am Dienstag den 22. Juni herausfinden, als sie einer Führung durch das "deutsche Oxford" beiwohnten. Die Führung hat die Studierenden durch eine kleine geschichtliche Reise geführt, in der ihnen zum Beispiel neben der Gründung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (1912) auch die ungleiche Verteilung der Rechte zwischen Mann und Frau näher gebracht wurden.

Angefangen hat die Reise beim Harnack-Haus und führte dann vorbei am Ernst-Ruska-Bau erstmal zum Fritz-Haber-Institut.

Fritz Haber war ein Chemiker und hat den Nobelpreis für Chemie 1918 bekommen, was bestimmt einer der Gründe war, warum das Institut heute nach ihm benannt ist. Was jedoch nicht viele über Fritz Haber wissen, ist, dass er einerseits seine Frau, die ausgebildete Chemikerin war, nicht hat arbeiten lassen, obwohl sie begabt war in dem Fach und gleich neben einem Institut für Chemie wohnte - damals durfte der Mann bestimmen, ob die Frau arbeiten durfte oder nicht. Und anderseits wird er auch der “Vater des Gaskrieges” genannt, weil er durch seine Versuche mit Phosgen und Chlorgas zum Leiter der deutschen Gastruppen wurde und dort im Ersten Weltkrieg Giftgas als Massenvernichtungswaffe eingesetzt hat, weshalb es kritisch zu sehen ist, dass heutzutage ein Gebäude nach ihm benannt ist.

Weiter ging es dann zum Hahn-Meitner-Bau (Bild siehe oben), welcher nach Lisa Meitner und Otto Hahn benannt wurde, welche in Zusammenarbeit die Kernspaltungen entdeckt und physikalisch-theoretisch erklärt haben. Trotzdem hat am Ende nur Otto Hahn den Nobelpreis für diese Entdeckung bekommen, was sich nur mit der untergestellten Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft erklären lässt.

Weiter ging es an dem Ort vorbei, an dem damals die Vererbungslehre an Erdbeeren erforscht wurde - nämlich am Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie und an verschiedenen anderen Instituten, bis die Führung dort endete, wo sie angefangen hat, am Harnack-Haus. Was nun aber Albert Einstein mit dem Campus und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zu tun hatte, erfahren Sie liebe Leser*innen, wenn sie nächstes Jahr vielleicht selbst an einer Führung teilnehmen.

Buchklub Sommersemester 21

Im Sommersemester 2021 wird es eine Neuauflage des Buchklubs im Schwerpunkt Kultur geben. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die Lust haben, gemeinsam mit Kommiliton:innen Bücher zu lesen und zu diskutieren. Sie ist natürlich vollkommen freiwillig. Studierende aller Schwerpunkte sind willkommen. 

Wenn Sie Lust haben, dabei zu sein, können Sie einfach Kontakt mit den Mentor:innen im Schwerpunkt Kultur aufnehmen.

Studierendenprojekt international

Im April und Mai 2021 haben EinS@FU-Studierende die Möglichkeit, an einem internationalen Kooperationsprojekt teilzunehmen. Studierende der Kelley School of Business befassen sich um Rahmen ihres Studiums mit der deutschen Kultur und mit deutschen Firmen, für die sie in kleinen Projekt-Teams à 3 Studierenden Business-Ideen entwickeln und präsentieren. Für jedes amerikanische Projektteam werden ein bis zwei deutsche Studierende gesucht, die ihre kulturelle Kompetenz in die Projektarbeit einbringen und, sofern sie das möchten, an den Präsentationen mitarbeiten. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Das Projekt bietet die Möglichkeit, in einem intensiven Austausch mit amerikanischen Studierenden internationale Erfahrungen zu sammeln und zu einer Auseinandersetzung mit der deutschen Kultur und Wirtschaft aus einer Außenperspektive. 

Buchklub Wintersemester 20/21

Ab dem neuen Jahr veranstalten die Mentor:innen des Schwerpunkts Kultur immer montags einen offenen Buchklub. Die Veranstaltung ist freiwillig und soll Studierenden aus allen Schwerpunktbereichen die Möglichkeit bieten, zentrale Texte außerhalb der regulären Seminare zu lesen und zu diskutieren. Bitte melden Sie sich unter folgender Adresse an:  https://docs.google.com/document/d/1t8iRqvwzieEmRiD2RVKqK5G9bx0laeSP7GP09wQXs_E/edit?usp=sharing .
     
 
 

Liebe Studierende,

einen guten Monat läuft nun das Studienjahr und mit den kommenden Feiertagen steht die erste längere Pause bevor. Hoffentlich haben Euch die ersten Schritte in der akademischen Welt Freude gemacht und Eure Erwartungen wurden erfüllt. Ihr jedenfalls habt unsere Erwartungen übertroffen: Von allen Seiten, aus den Lehrveranstaltungen und aus dem Mentoring, bekommen wir sehr positive Rückmeldungen, weil Ihr Euch trotz der schwierigen Umstände so engagiert beteiligt.

Niemand hat mehr Lust, seine Tage vor Bildschirmen und Kameras zu verbringen, aber die Einschränkungen werden noch für längere Zeit bleiben. Sicher werden wir auch im Sommersemester noch nicht zum normalen Betrieb zurückkehren können. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als das Beste aus der Situation zu machen und das Verlorene so gut wie möglich zu ersetzen. Uns allen fehlen der Austausch miteinander außerhalb des Unterrichts, die intensiven Diskussionen im Seminarraum und das Leben auf dem Campus. Vielleicht aber können wir davon etwas auch im virtuellen Raum erleben. Eine wichtige Erkenntnis aus den letzten Monaten ist: Es geht nur zusammen und wenn jede:r sich einbringt. Das gilt für die Bekämpfung der Pandemie ebenso wie für die Erhaltung des akademischen Lebens über die Distanz hinweg. Deshalb sollten wir in Kontakt miteinander bleiben. Bitte bleibt mit uns im Gespräch und sagt uns – in der Lehre, im Mentoring oder auf anderen Wegen –, was Euch fehlt und was Ihr Euch wünscht. Um ein Programm für 2021 zu planen, haben wir eine ganz kurze Umfrage vorbereitet, in der es um Eure Interessen geht: https://votingo.cedis.fu-berlin.de/survey/RR3SV4. Wir freuen uns, wenn Ihr Euch daran beteiligt.

Auch wenn sich die Zeit bis zur Normalisierung des Lebens unendlich zu zerdehnen scheint, läuft sie doch auch schnell davon. Nach dem Jahreswechsel sind es kaum mehr als sechs Monate, bis Ihr entschieden haben müsst, ob und was Ihr studieren möchtet. Nutzt die Atempause über die Feiertage, um zu reflektieren, mit welchen Erwartungen Ihr gestartet seid, was sich erfüllt hat und wo etwas anders, schlechter oder besser gelaufen ist. Wo möchtet Ihr Euch weiter engagieren und vielleicht sogar ein Modul mit einer Prüfung abschließen? Was möchtet Ihr eigentlich lieber aufgeben und warum? Vielleicht macht Ihr Euch dazu einige Notizen, die Ihr am Ende des Semesters und vor allem bei der Planung des Sommersemesters noch einmal zu Rate ziehen könnt.

Noch wichtiger als die Reflexion ist aber, dass Ihr die Zeit zur Erholung nutzt. Den Blick wieder einmal in die Ferne und nicht auf den Bildschirm richtet, durchatmet und auf die eine oder die andere Art Kontakt zu den Menschen zu habt, die Euch am wichtigsten sind.

Wir wünschen Euch eine erholsame freie Zeit und Gesundheit für Euch, Eure Familien und Freunde. Kommt gut ins neue Jahr. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2021.

Euer Team von EinS@FU

Liebe Studierende,

einen guten Monat läuft nun das Studienjahr und mit den kommenden Feiertagen steht die erste längere Pause bevor. Hoffentlich haben Euch die ersten Schritte in der akademischen Welt Freude gemacht und Eure Erwartungen wurden erfüllt. Ihr jedenfalls habt unsere Erwartungen übertroffen: Von allen Seiten, aus den Lehrveranstaltungen und aus dem Mentoring, bekommen wir sehr positive Rückmeldungen, weil Ihr Euch trotz der schwierigen Umstände so engagiert beteiligt.

Niemand hat mehr Lust, seine Tage vor Bildschirmen und Kameras zu verbringen, aber die Einschränkungen werden noch für längere Zeit bleiben. Sicher werden wir auch im Sommersemester noch nicht zum normalen Betrieb zurückkehren können. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als das Beste aus der Situation zu machen und das Verlorene so gut wie möglich zu ersetzen. Uns allen fehlen der Austausch miteinander außerhalb des Unterrichts, die intensiven Diskussionen im Seminarraum und das Leben auf dem Campus. Vielleicht aber können wir davon etwas auch im virtuellen Raum erleben. Eine wichtige Erkenntnis aus den letzten Monaten ist: Es geht nur zusammen und wenn jede:r sich einbringt. Das gilt für die Bekämpfung der Pandemie ebenso wie für die Erhaltung des akademischen Lebens über die Distanz hinweg. Deshalb sollten wir in Kontakt miteinander bleiben. Bitte bleibt mit uns im Gespräch und sagt uns – in der Lehre, im Mentoring oder auf anderen Wegen –, was Euch fehlt und was Ihr Euch wünscht. Um ein Programm für 2021 zu planen, haben wir eine ganz kurze Umfrage vorbereitet, in der es um Eure Interessen geht: https://votingo.cedis.fu-berlin.de/survey/RR3SV4. Wir freuen uns, wenn Ihr Euch daran beteiligt.

Auch wenn sich die Zeit bis zur Normalisierung des Lebens unendlich zu zerdehnen scheint, läuft sie doch auch schnell davon. Nach dem Jahreswechsel sind es kaum mehr als sechs Monate, bis Ihr entschieden haben müsst, ob und was Ihr studieren möchtet. Nutzt die Atempause über die Feiertage, um zu reflektieren, mit welchen Erwartungen Ihr gestartet seid, was sich erfüllt hat und wo etwas anders, schlechter oder besser gelaufen ist. Wo möchtet Ihr Euch weiter engagieren und vielleicht sogar ein Modul mit einer Prüfung abschließen? Was möchtet Ihr eigentlich lieber aufgeben und warum? Vielleicht macht Ihr Euch dazu einige Notizen, die Ihr am Ende des Semesters und vor allem bei der Planung des Sommersemesters noch einmal zu Rate ziehen könnt.

Noch wichtiger als die Reflexion ist aber, dass Ihr die Zeit zur Erholung nutzt. Den Blick wieder einmal in die Ferne und nicht auf den Bildschirm richtet, durchatmet und auf die eine oder die andere Art Kontakt zu den Menschen zu habt, die Euch am wichtigsten sind.

Wir wünschen Euch eine erholsame freie Zeit und Gesundheit für Euch, Eure Familien und Freunde. Kommt gut ins neue Jahr. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2021.

Euer Team von EinS@FU