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Abschluss der Promotion

Abgabe der Dissertation

Die Dissertation muss in der von der Promotionsordnung verlangten Anzahl an Ausfertigungen abgegeben werden. Je nach Fachbereich kann sie auch aus vorher in anerkannten Zeitschriften veröffentlichten Artikeln bestehen. Bezüglich der Sprache der Dissertation gibt die jeweilige Promotionsordnung Aufschluss.

Begutachtung

Nach Abgabe der Dissertation wird sie an die zwei GutachterInnen weitergeleitet. Diese müssen innerhalb einer Frist unabhängig von einander zu einer Benotung kommen. Die Dissertation wird danach mit den Anmerkungen der GutachterInnen anderen ProfessorInnenen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des Fachbereichs für eine bestimmte Zeit zur Ansicht zugänglich gemacht. Gibt es von dieser Seite keine weiteren Einwände, entscheidet der Promotionsausschuss aufgrund der Gutachten über eine Note.

Mündliche Prüfung

Nach Bestehen der schriftlichen Begutachtung kann ein Termin für die mündliche Prüfung festgelegt werden. Dies ist entweder die Verteidigung der Dissertation (Disputation) oder die Prüfung über das Thema der Dissertation und weitere Themen aus dem Fach (Rigorosum). Details regelt die Promotionsordnung. Die mündliche Prüfung wird von einem Gremium abgenommen, das in der Regel aus den zwei GutachterInnen und weiteren ProfessorInnen und/oder wissenschaftlichen MitarbeiterInnen besteht. Dies entscheidet am Ende über eine Gesamtnote. Es wird ein vorläufiges Zeugnis ausgestellt.

Noten

  • Mit Auszeichnung (summa cum laude)
  • Sehr gut (magna cum laude)
  • Gut (cum laude)
  • Genügend (rite)
  • Durchgefallen

Veröffentlichung der Dissertation

Zum Abschluss der Promotion muss die Dissertation veröffentlicht werden. In welcher Form dies möglich ist, regelt die entsprechende Promotionsordnung.

Hinweise zu den Abgabemodalitäten nach Veröffentlichung der Dissertation können auf den Websiten der Universitätsbibliothek (Hochschulschriftenstelle) nachgelesen werden.

Verleihung des Doktortitels

Nach Veröffentlichung der Arbeit wird die offzielle Promotionsurkunde ausgestellt und der Doktortitel darf verwendet werden. Viele Fachbereiche veranstalten eine offizielle Feier für Promovendinnen und Promovenden ein oder zwei Mal im Jahr, bei der in einer Zeremonie die Urkunden übergeben werden.

Welche Doktortitel vergeben werden können, regelt ebenfalls die Promotionsordnung des jeweilig zuständigen Fachbereichs. An manchen Fachbereichen der Freien Universität kann alternativ zum fachtypischen deutschen Doktortitel (Dr. rer. nat, Dr. phil. etc.) nach erfolgreichem Abschluss eines strukturierten Promotionsprogramms der alternative Doktortitel "PhD", ggf. mit fachtypischem Zusatz, vergeben werden.