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Freie Wirtschaft (Forschung und andere Tätigkeiten)

Forschung wird natürlich auch in vielen Unternehmen betrieben und ist vor allem für Ingenieure, Naturwissenschaftler*innen und Mediziner*innen eine Alternative. Aber auch Geisteswissenschaftler*innen finden interessante Stellen insbesondere in großen Konzernen, etwa als Historiker*in für die Aufarbeitung ihrer Firmengeschichte oder in Bereichen, in denen es darauf ankommt, komplexe Inhalte zu recherchieren und sprachlich verständlich umzusetzen. Es lohnt sich also, außerhalb der Schublade zu suchen.

Abhängig von der Disziplin gibt es typische Arbeitsfelder: Für Biolog*innen z.B. die Pharmaindustrie, für Wirtschaftswissenschaftler*innen Banken und Versicherungsgesellschaften, für Sozial- und Geisteswissenschaftler*innen den Aus- und Weiterbildungsbereich.

Für alle Tätigkeiten in der freien Wirtschaft werden jedoch neben der fachlichen Qualifikation in hohem Maße weitere Fähigkeiten wie Führungskompetenz oder interpersonelle Kommunikation gefordert. Diese lassen sich nicht durch rein akademische Erfahrung in der Promotion nachweisen, weshalb rechtzeitig einschlägige Weiterbildungskurse belegt und im eigenen universitären Umfeld Aufgaben übernommen werden sollten, die solche Fähigkeiten „on the job“ trainieren.