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Promotionsstellen und -stipendien

Die hinreichende Finanzierung ist ein Eckpfeiler für den Erfolg einer Promotion. In Deutschland sind die wesentlichen Finanzierungsquellen für Promotionen die Anstellung zur Qualifizierung und das Promotionsstipendium.

Der größte Anteil der Promovierenden in Deutschland finanziert sich durch eine Anstellung zur Qualifizierung an einer Universität – entweder im Rahmen universitärer Stellen mit einer Lehrverpflichtung oder durch Projektstellen. Letztere werden durch Drittmittel gefördert und in der Regel nicht mit einer Lehrverpflichtung verbunden. Eine besondere Form der Anstellung gibt es zunehmend im Rahmen von Graduiertenschulen bzw. -programmen: hier erfolgt eine Anstellung über Drittmittel (bspw. der Deutschen Forschungsgemeinschaft) mit dem einzigen Ziel eine Dissertation anzufertigen.

Alternativ können Promotionsinteressierte sich um ein Stipendium bewerben. Auch hier ist das ausschließliche Ziel die Anfertigung der Promotion; allerdings beinhaltet die Förderung durch ein Stipendium keine Anstellung und daher auch keine entsprechenden Sozialleistungen. Im Gegenzug dazu besteht aber die Möglichkeit sich ausschließlich auf die Forschung zu konzentrieren und von begleitenden Förderprogramm der Institution zu profitieren.

Stipendien zur Promotion werden in Deutschland hauptsächlich durch die Programme der Landesgraduiertenförderung – in Berlin das Elsa-Neumann-Stipendium – und durch die Begabtenförderwerke (finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Auswärtige Amt) gefördert. Darüber hinaus gibt es fachlich oder thematisch ausgerichtete Stipendiengeber. 

Stellenangebote der Freie Universität Berlin

Im Stellenanzeiger der Freien Universität Berlin erscheinen jeden Montag aktuelle Stellenausschreibungen für alle Fachrichtungen und Qualifikationsstufen, auch für Qualifizierungsstellen (Prae-Doc) mit der Möglichkeit zur Promotion.

Darüber hinaus finden Sie auf den Seiten der Berlin University Alliance akademische Stellenangebote der Freien Universität Berlin und ihrer Kooperationspartner Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin. 

Eine Auswahl von Stellenangeboten für Promovierende einschließlich der Angebote aus den Promotionsprogrammen der DRS finden Sie auf den Seiten der Dahlem Research School.

Neben universitären Stellenangeboten lohnt sich auch ein Blick auf die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Hier wird in Kooperation mit Universitäten promoviert und es bieten sich ausgezeichnete Forschungsbedingungen:

Max-Planck-Gesellschaft: https://www.mpg.de/stellenboerse

Leibniz-Gemeinschaft: https://www.leibniz-gemeinschaft.de/karriere/stellenportal 

Helmholtz-Gemeinschaft: https://www.helmholtz.de/karriere-talente/stellenboerse

Fraunhofer-Gesellschaft: https://www.fraunhofer.de/de/jobs-und-karriere

Promotionsstipendien

Neben den Neben den Elsa-Neumann-Stipendien des Landes Berlin  gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten zur Einwerbung von Stipendien.

Die Begabtenförderungswerke unterstützen ihre Mitglieder auch ideell durch fächerübergreifende Begleitprogramme wie z. B. Workshops zu Schlüsselqualifikationen und aktuellen gesellschaftlichen Themen. Neben einem überzeugenden Promotionsprojekt erwarten die Begabtenförderungswerke, dass sich Bewerberinnen und Bewerber neben ihrer akademischen Arbeit auch gesellschaftlich engagieren.

Einige Promotionsprogramme der Freien Universität vergeben eigene Vollzeit- oder Anschubstipendien. Ausschreibungen finden Sie auf den Webseiten der Programme sowie den Seiten der Dahlem Research School.

Internationale Promovierende können sich zudem auf den Webseiten oder in den Büros des Deutschen Akademischen Austauschdiensts über Stipendienmöglichkeiten informieren. Zudem bietet die Abteilung Internationales Betreuungspersonen die Möglichkeit ein bis zu dreimonatiges Teststipendium für potenzielle Pomovierende aus dem Ausland zu beantragen.

Angehörige der Freien Universität Berlin können außerdem in der Datenbank ELFI nach weiteren Stipendien recherchieren. Die Freie Universität hat Zugang zu dieser kostenpflichtige Datenbank und stellt diese Mitgliedern kostenfrei über interne Rechner bzw. VPN-Zugänge zur Verfügung.