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Eckpunkte für Studium und Lehre im Sommersemester 2022 (gültig ab 1. April 2022)

Unsere Vision für die Freie Universität Berlin ist ein Sommersemester 2022 mit möglichst viel Präsenz auf dem Campus. Alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden sollen grundsätzlich die Möglichkeit haben, in Präsenz zu lernen und zu lehren, zu forschen und zu arbeiten.

Die Rahmenbedingungen für den Hochschulbetrieb werden angesichts des Pandemiegeschehens regelmäßig zwischen den Berliner Hochschulen und der Senatsverwaltung abgestimmt und angepasst. Die im Folgenden dargestellten Hinweise zu Grundsätzen und Einzelaspekten gelten daher an der Freien Universität Berlin vorbehaltlich bundes- oder landesrechtlicher Änderungen der Planungs- und Betriebsvorgaben (Stand: 30.03.2022).

1. Grundsätze

  •  Alle Einrichtungen der Hochschule sind offen und zugänglich. Die 3G-Regelung für Studierende und Beschäftigte ist aufgehoben.
  • Lehrveranstaltungen und Prüfungen können in Präsenzform unter Beachtung der jeweils aktuellen Schutz- und Hygieneregeln durchgeführt werden. Der Mindestabstand von 1,5m kann unterschritten werden. Je nach Lage vor Ort kann die Anzahl der Teilnehmenden in dem Raum begrenzt werden. Die Entscheidung über Umfang und Organisation der Präsenzlehranteile obliegt den für die Lehre zuständigen Bereichen.
  • Die Anwesenheit von Teilnehmenden in Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist bis auf Weiteres nicht mehr zu dokumentieren. Die Nutzung der Open-Source-Webanwendung zur digitalen Anwesenheitserfassung a.nwesen.de der Freien Universität Berlin ist ausgesetzt.
  • Digitale und hybride Lehrveranstaltungen und Prüfungen können angeboten werden. Für alle gilt in diesem Zusammenhang der Code of Conduct. Ein Anspruch auf die Bereitstellung eines digitalen oder hybriden Angebots für eine in Präsenz stattfindende Lehrveranstaltung besteht nicht. Die Entscheidung über Umfang und Organisation der digitalen oder hybriden Lehranteile obliegt den für die Lehre zuständigen Bereichen.
  • Hochschulbibliotheken und PC-Pools sind geöffnet.
  • In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Pflicht gilt nicht bei Prüfungen sowie für vortragende Personen am fest zugewiesenen Platz, wenn der Mindestabstand nicht unterschritten wird.

2. Fokus auf einzelne Aspekte

2.1. Rahmenbedingungen

Impfangebote

Die Freie Universität Berlin bittet nachdrücklich die Studierenden und Beschäftigten, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, um die Pandemie einzudämmen und zu überwinden. Zu den aktuellen Impfangeboten im Land Berlin – relevant auch für Studienanfänger*innen,  internationale Studierende und Austauschstudierende – finden Sie Informationen unter diesem Link.

Testangebote

Bitte nutzen Sie auch als geimpfte oder genesene Person regelmäßig das öffentliche Testangebot um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionen vorzubeugen.

Information zu den aktuellen Testangeboten im Land Berlin

Umgang mit positiven Fällen auf dem Campus

Studierende und Beschäftigte, die mit dem Corona-Virus infiziert sind und in den zwei Tagen vor Symptombeginn oder positivem Testergebnis auf dem Campus der FU waren, sind verpflichtet, unverzüglich ihre Infektion zu melden, und so die Ausbreitung des Virus auf dem Campus einzudämmen.

Weitere Informationen zum Meldeverfahren

Eventorganisation (z.B. wissenschaftliche und öffentliche Veranstaltungen, Workshops).

Die Durchführung wissenschaftlicher oder sonstiger öffentlichen Präsenzveranstaltungen außerhalb des normalen Lehrbetriebs ist erlaubt. Weitere Informationen befinden sich auf der FAQ-Website.

Dienstreisen

Dienstreisen sind unter Berücksichtigung gesetzlich geltenden Regelungen möglich. Bitte beachten Sie dazu die aktuellen Hinweise zur Genehmigung.

2.2 Studium, Lehre, Prüfungen

Hybride Lehrveranstaltungen

Als Hybride Lehre gilt in diesem Zusammenhang die synchrone Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Studierenden, die einerseits physisch vor Ort in Räumlichkeiten der Freien Universität Berlin sind – bei gleichzeitig virtueller Teilnahme von anderen Studierenden „Zuhause“ über das zentral genutzte Videokonferenz-System Cisco Webex. Hierfür stehen an der Freien Universität Berlin derzeit zwei Szenarien mit datenschutzrechtlicher Freigabe bereit (A: Hybride Vorlesungen in Hörsälen mit Diskussion/Fragen; B: Hybride Seminare in Seminarräumen). Für weitere Informationen siehe die Szenarien Hybride Lehre an der Freien Universität Berlin sowie die Unterlagen zur Technischen  Szenariobeschreibung Hybride Lehrsituationen.

Anwesenheitspflicht in digitalen Lehrveranstaltungen

Hinsichtlich der Pflicht für Studierende zur regelmäßigen Teilnahme in einer Online-Lehrveranstaltung gelten grundsätzlich die Regelung und Angabe zur Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme für diese Lehrveranstaltung in der entsprechenden Studien- und Prüfungsordnung sowie § 9 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Freien Universität Berlin.

Sofern jedoch bei Online-Lehrveranstaltungen die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend dokumentiert und damit nicht sicher überprüft werden kann, darf dies den Studierenden nicht zum Nachteil gereichen. Insbesondere darf dies nicht dazu führen, dass eine aktive Teilnahme von den Studierenden verlangt wird, die in der Modulbeschreibung für die entsprechende Lehrveranstaltung nicht oder nicht in dieser Form vorgesehen ist. Eine hinreichende Dokumentation für eine sichere Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme liegt jedenfalls dann vor, wenn jede Teilnahme an einer Online-Lehrveranstaltung einer oder einem Studierenden hinreichend sicher zugeordnet werden kann. Dies kann jedoch umfangreiche Nachprüfungen beinhalten, da es für die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich ist, den E-Mail-Account der FU Berlin zu verwenden.

Der Prüfungsausschuss kann vor diesem Hintergrund für den Fall, dass die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend sicher überprüft werden kann oder dass die Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme mit unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verbunden wäre, beschließen, dass eine Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme bei Online-Lehrveranstaltungen ausnahmsweise nicht stattfindet und die regelmäßige Teilnahme dann ggf. auch ohne Kontrolle zu bestätigen wäre.

Anwesenheitspflicht in Präsenzlehrveranstaltungen

Hinsichtlich der Pflicht für Studierende zur regelmäßigen Teilnahme in einer Präsenzlehrveranstaltung gelten grundsätzlich die Regelung und Angabe zur Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme für diese Lehrveranstaltung in der entsprechenden Studien- und Prüfungsordnung sowie § 9 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Freien Universität Berlin.

Erreicht eine Studentin oder ein Student aus wichtigem Grund nicht das geforderte Maß an regelmäßiger und aktiver Teilnahme, so sollen die verantwortliche Lehrkraft und die Studentin oder der Student im Einzelfall eine Vereinbarung über eine mit Rücksicht auf das versäumte Arbeitspensum nachzuweisende angemessene Ersatzstudienleistung treffen.

Zusätzlich zur bestehenden Praxis sollen folgende pandemiebedingte Konstellationen als „wichtiger Grund“ im Sinne von § 9 Abs. 4 RSPO angesehen werden:

Studierende, die

  • einer Quarantäne- oder Isolationspflicht unterliegen oder auf ein Kind unter Quarantäne- bzw. Isolationspflicht betreuen müssen;
  • aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung kein Präsenzangebot wahrnehmen können;
  • die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder bei denen aus medizinischen Gründen kein ausreichender Impfschutz besteht;
  • die auf Assistenz oder Dolmetscher/innen angewiesen sind und deren Assistenzpersonen einer behördlichen Quarantäne- oder Isolationspflicht unterliegen;
  • für die aufgrund vorgeschriebener Hygienemaßnahmen keine barrierefreien Bedingungen hergestellt werden können.

In den vorgenannten oder weiteren pandemiebedingten Fällen beruht die Verletzung der Präsenzpflicht auf wichtigem Grund, so dass die verantwortlichen Lehrpersonen mit den betroffenen Studierenden angemessene Ersatzstudienleistungen vereinbaren sollen, § 9 Abs. 4 RSPO.

Soweit Präsenzprüfungen betroffen sind, an denen Studierende im Zusammenhang mit ihren Behinderungen oder chronischen Erkrankungen aus einem der oben genannten Gründe nicht teilnehmen können, obliegt es dem Prüfungsausschussvorsitz zu gestatten, gleichwertige Leistungen in einer anderen Form zu erbringen, § 11 Abs. 1 RSPO.

Alle Lehrenden und Bereiche sind nachdrücklich gebeten, kulant und situationsangemessen mit der Anwesenheitspflicht in Präsenzlehrveranstaltungen umzugehen und pandemiebedingte Gründe im Interesse der Studierenden angemessen zu berücksichtigen.  

Prüfungen

Prüfungen können in Präsenz oder als Distanzprüfungsformate durchgeführt werden. Die Entscheidung über die Art der Prüfungsdurchführung obliegt den für die Lehre zuständigen Bereichen. Sofern Prüfungen als Distanzprüfungsformate durchgeführt werden sollen, die nicht in der SPO geregelt sind, sind die Voraussetzungen des § 12 Absatz 2 RSPO zu beachten.

Zu digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt der Bereich E-Examinations (UB) Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.  

Bei einer Nichtteilnahme entstehen den Studierenden keine Nachteile. In den Staatsexamensstudiengängen Rechtswissenschaft, Pharmazie und Veterinärmedizin gelten besondere Regelungen

Weitere Informationen über Leistungsnachweise, Prüfungen und Abschlussarbeite befinden sich auf der FAQ-Website.

Promotionen

Disputationen können in Präsenz oder in digitaler Form durchgeführt werden. Die Entscheidung über das Format obliegt den dafür nach den einschlägigen Ordnungen zuständigen Stellen.

Durch die Ergänzung des § 126d BerlHG wird bei Bearbeitungsfristen auch das Sommersemester 2022 nicht berücksichtigt, insgesamt damit der Zeitraum des Sommersemesters 2020 bis zum Sommersemester 2022.