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Meldeverfahren für den Fall einer COVID-19-Infektion oder eines COVID-19-Verdachts

Studierende und Beschäftigte der Freien Universität Berlin sind verpflichtet, eine bestätigte COVID-19-Infektion mitzuteilen.

Inhaltsverzeichnis

1) Definitionen

1.1 Verdachtsfälle

Laut Robert Koch-Institut sind die am häufigsten genannten Symptome für eine COVID-19-Erkrankung:

  • Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Störung des Geruchs- und/oder Geschmacksempfindens

Im Sinne dieser Handlungsanweisung liegt ein Verdachtsfall (siehe auch Empfehlungen des Robert Koch-Instituts) vor, wenn Sie unter den oben genannten Symptomen leiden UND Sie in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, bei der ein Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt hat.

 

1.2 Enge Kontaktpersonen

Laut RKI sind enge Kontaktpersonen wie folgt definiert:

  • Aufenthalt im Nahfeld des Falls (<1,5 m) einer erkrankten Person länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz durch Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske, oder
  • Gespräch mit der erkrankten Peron (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz, oder
  • Aufenthalt von Kontaktperson (und Fall) im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Wenn Sie eine rote Warnung in der Corona-Warn-App angezeigt bekommen, sind Sie unter Umständen eine enge Kontaktperson. Bitte folgen Sie den Anweisungen in der App und kontaktieren Sie zur weiteren Abklärung eine Ärztin/einen Arzt.

 

1.3 Infizierte Personen und bestätigte positive Fälle

Ein positiver Fall liegt vor, wenn die Infektion durch ein postives PCR-Testergebnis bestätigt wurde.

Bei Vorlage eines positiven Antigentests begeben Sie sich bitte unverzüglich in Isolation und lassen Sie einen PCR-Test durchführen. Bitte wenden Sie sich dazu an ihre Ärztin/ihren Arzt oder kontaktieren Sie für weitere Informationen die Corona-Informationshotline unter 030 90 28 28 28. Weitere Informationen finden Sie zudem auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.

Im Folgenden werden je nach Zielgruppe Empfehlungen zum Umgang mit Symptomen, Meldungen oder positiven Fällen auf dem Campus zur Verfügung gestellt.

2) Empfehlungen für Beschäftigte

Unabhängig von der aktuellen pandemischen Situation sollten die Beschäftigten nicht mit Krankheitssymptomen zur Arbeit kommen.

Beschäftigte sind verpflichtet, ihre Vorgesetzten umgehend zu informieren, wenn sie aufgrund der oben genannten Definition zum Verdachtsfall werden (vgl. § 16 (1) ArbSchG). Ist die erkrankte Person ein COVID-19-Verdachtsfall, teilt die/der Vorgesetzte dies der zuständigen Fachbereichsverwaltungsleitung/Abteilungsleitung mit.

Bei einer Krankschreibung aufgrund einer bestätigten Corona-Infektion ist dieses jeweils der Beschäftigungs- und der Personalstelle mitzuteilen.

Generell werden Quarantäne-Maßnahmen, PCR-Testungen oder Antigen-Schnelltests nur durch die jeweils zuständigen Gesundheitsämter veranlasst. Wenn die Gesundheitsämter Maßnahmen aufheben, z.B. die Quarantäne einer engen Kontaktperson, können die betroffenen Personen wieder in Präsenz arbeiten.

Vorgehen für Beschäftigte bei Infektionen am Arbeitsplatz

Ist es in ihrem Arbeitsbereich zu einer PCR-bestätigten Infektion gekommen, informieren Sie bitte die Kontaktpersonen ohne Nennung des Namens der erkrankten Person. Die erkrankte Person wird vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt zu engen Kontaktpersonen befragt werden und das Gesundheitsamt wird dann über weitere Maßnahmen, wie z.B. bei Verhängung von Isolation, die engen Kontaktpersonen direkt informieren.

Je nach individueller Risikoeinschätzung, ggf. unter Berücksichtigung des bekannten Impfstatus, können die engen Kontaktpersonen zur Vermeidung weiterer Ansteckungen aus Gründen der Fürsorge nach Rücksprache mit dem/der Vorgesetzten für mindestens 5 Tage im Home Office arbeiten, sofern dies möglich ist.

 

Vorgehen für Beschäftigte und Lehrende, die möglicherweise Kontaktpersonen sind

Personen, die außerhalb der FU Berlin in Kontakt zu erkrankten Personen waren, richten sich bitte nach den Anweisungen des Gesundheitsamts. Das Gesundheitsamt der erkrankten Person wird Sie kontaktieren und feststellen, ob Sie eine enge Kontaktperson sind und ggf. weitere Maßnahmen nötig sind. Bitte suchen Sie eine Ärztin/einen Arzt auf, sollten Sie typische Symptome aufweisen.

 

Vorgehen bei vorliegender Warnung der Corona-Warn-App

Bitte gehen Sie wie in der Warnmeldung beschrieben vor und sprechen Sie mit einer Ärztin/einem Arzt, um ihr individuelles Risiko abzuklären. Eine Warnmeldung bedeutet noch nicht, dass Sie sich zwingend mit Corona infiziert haben.

Informationen zur Durchführung einer möglicherweise empfohlenen PCR-Testung finden Sie auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.

 

3) Empfehlungen für Studierende

Unabhängig von der aktuellen pandemischen Situation sollten Studierende nicht mit Krankheitssymptomen an Präsenzlehrangeboten teilnehmen. Bitte beachten Sie dazu auch Anlage 1 des Berliner Stufenplans zum Umgang mit Atemwegserkrankungen an Hochschulen (https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/_assets/anlage_infografik-zum-umgang-mit-atemwegserkrankungen.pdf).

Generell werden Quarantäne-Maßnahmen, PCR-Testungen oder Antigen-Schnelltests nur durch die jeweils zuständigen Gesundheitsämter veranlasst. Wenn die Gesundheitsämter Maßnahmen aufheben, z.B. die Quarantäne einer engen Kontaktperson, können die betroffenen Personen wieder in Präsenz auf den Campus kommen. Für die Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen sind besondere Regeln bei pandemiebedingten Verhinderungen zu berücksichtigen.

 

Hinweise für PCR-positive Studierende

Sie sind verpflichtet, eine COVID-19-Infektion zu melden, sowie eine Infektion durch ein positives PCR-Testergebnis bestätigt wurde und wenn Sie sich in den letzten Tagen vor Symptombeginn oder positivem PCR-Testergebnis auf dem Campus aufgehalten haben.

Bitte kontaktieren Sie den Fachbereich, in dem Sie immatrikuliert sind. Auf der Website Ihres Fachbereichs oder Zentralinstituts finden Sie Informationen über die dafür relevanten Ansprechpersonen und Meldewege.

Ihre Einrichtung wird dann Ihre Kontaktpersonen auf dem Campus ermitteln, diese über den bestätigten positiven Fall informieren und an das zuständige Gesundheitsamt übermitteln. Weitere Informationen und Anweisungen, wie beispielsweise zur Quarantäne und Ermittlung ihrer engen Kontaktpersonen, erhalten Sie dann direkt von ihrem Wohnort-Gesundheitsamt.

 

Hinweise für Studierende, die Kontakt zu bestätigten positiven Fällen hatten

Wenn Sie in Lehrveranstaltungen an der FU Berlin Kontakt zu an COVID-19 erkrankten Personen hatten, werden Sie per E-Mail darüber informiert. Bitte beachten Sie die Hinweise aus dieser E-Mail, vermeiden Sie insbesondere unnötige Kontakte und achten Sie bitte auf den möglichen Beginn von Symptomen.

Falls Sie eine enge Kontaktperson einer erkrankten Person sein sollten, wird Ihnen dies direkt durch das Gesundheitsamt oder durch die erkrankte Person selbst mitgeteilt. Möglicherweise – z.B. abhängig von ihrem Impfstatus – wird Ihnen dann das Gesundheitsamt mitteilen, ob Sie sich in Isolation begeben müssen oder ob Sie weiterhin ohne Einschränkungen an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können. Bitte informieren Sie ihre Lehrenden und ihren Fachbereich, wenn es durch angeordnete Maßnahmen zur Nichtteilnahme an Präsenzveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht kommt.

Sollten Sie eine Warnmeldung der Corona-Warn-App erhalten, befolgen Sie bitte die Anweisungen der App: vermeiden Sie Kontakte und sprechen Sie mit einer Ärztin/einem Arzt um ihr individuelles Risiko abzuklären und um zu entscheiden, ob Sie weiter auf den Campus kommen sollten. Kostenfreie PCR-Tests sollten Sie in der Regel in den landeseigenen Testzentren mit Vorlage der Warnmeldung erhalten.

Informationen zur Durchführung einer möglicherweise empfohlenen PCR-Testung finden Sie auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.

 

4) Informationen für Lehrende

Falls Sie von Studierenden aus ihren Lehrveranstaltungen informiert werden, dass eine PCR-positive Person an ihrer Präsenzveranstaltung teilgenommen hat, wenden Sie sich bitte unverzüglich an ihre Fachbereichsverwaltung. Die Fachbereichsverwaltung wird die Daten möglicher Kontaktpersonen in Erfahrung bringen und die Kontaktpersonen informieren sowie Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen.

Bitte stimmen Sie sich zur Fortführung der Lehrveranstaltung in Präsenz mit ihrer Fachbereichsverwaltung ab. Je nach Raumgröße, Abstandsregelungen, Personenzahl, Lüftungsintervallen, Präsenzzeiten und weiteren örtlichen Gegebenheiten kann in Abstimmung mit dem Fachbereich oder Zentralinstitut eine digitale Fortführung der Lehrveranstaltung für einen begrenzten Zeitraum vereinbart werden.

Umgang mit Infektions- und Verdachtsfällen

Die Bereiche der Freien Universität Berlin melden wöchentlich die Zahlen der Infektionsfälle ohne Namensnennung per Mail an die Dienststelle Arbeitssicherheit (DAS). Die DAS sammelt die eingehenden Meldungen und gibt wöchentlich eine Zusammenfassung an die CV-Taskforce weiter. Dort wird über die notwendigen Maßnahmen in enger Abstimmung mit der Universitätsleitung entschieden; dies wird in die Bereiche kommuniziert.

 

 

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