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Virtuelle und hybride Veranstaltungen

Kollaboratives Arbeiten ist über die E-Learning-Plattform der Freien Universität möglich: Hier können Studierende sich in virtuellen Räumen zu Gruppenarbeit oder zum gemeinsamen Lernen zu treffen. Zudem können in WebEx Team feste Arbeitsgruppen für Chat und Video eingerichtet werden (siehe https://wikis.fu-berlin.de/display/webexwiki/Webex+Teams).

Verstanden wird unter Hybrider Lehre die synchrone Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Studierenden, die einerseits physisch vor Ort in Räumlichkeiten der Freien Universität Berlin sind – bei gleichzeitig virtueller Teilnahme von anderen Studierenden „Zuhause“ über das zentral genutzte Videokonferenz-System Cisco Webex. Hierfür stehen an der Freien Universität Berlin zur Zeit zwei Szenarien mit datenschutzrechtlicher Freigabe bereit (A: Hybride Vorlesungen in Hörsälen mit Diskussion/Fragen; B: Hybride Seminare in Seminarräumen).

An der Freien Universität Berlin gilt ein Code of Conduct mit Regeln für digitale Lehrveranstaltungen. Innerhalb und außerhalb der Hochschule gibt es unterschiedliche Anlaufstellen, an die Sie sich wenden können. Alle Beratungen unterliegen der Verschwiegenheit und werden auf Wunsch anonym behandelt. Wenn Sie betroffen sind, wenn Sie Vorfälle beobachtet haben und wenn Sie sich, beispielsweise als Lehrkraft, zum Thema informieren möchten, können Sie sich außerdem an die Arbeitsgruppe Gegen Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) wenden, die Sie ebenfalls unterstützt und vertrauliche Beratung anbietet.

Hinsichtlich der Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme in einer Online-Lehrveranstaltung gelten grundsätzlich die Regelung und Angabe zur Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme für diese Lehrveranstaltung in der entsprechenden Studien- und Prüfungsordnung sowie § 9 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Freien Universität Berlin.

Sofern jedoch bei Online-Lehrveranstaltungen die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend dokumentiert und damit nicht sicher überprüft werden kann, darf dies den Studierenden nicht zum Nachteil gereichen. Insbesondere darf dies nicht dazu führen, dass eine aktive Teilnahme von den Studierenden verlangt wird, die in der Modulbeschreibung für die entsprechende Lehrveranstaltung nicht oder nicht in dieser Form vorgesehen ist. Eine hinreichende Dokumentation für eine sichere Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme liegt jedenfalls dann vor, wenn jede Teilnahme an einer Online-Lehrveranstaltung einer oder einem Studierenden hinreichend sicher zugeordnet werden kann. Dies kann jedoch umfangreiche Nachprüfungen beinhalten, da es für die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich ist, den E-Mail-Account der Freien Universität Berlin zu verwenden.

Der Prüfungsausschuss kann vor diesem Hintergrund für den Fall, dass die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend sicher überprüft werden kann oder dass die Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme mit unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verbunden wäre, beschließen, dass eine Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme bei Online-Lehrveranstaltungen ausnahmsweise nicht stattfindet und die regelmäßige Teilnahme dann ggf. auch ohne Kontrolle zu bestätigen wäre.