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Studium & Lehre

Die Lehre unter Pandemiebedingungen verlangt Lehrenden und Studierenden große Anstrengungen ab. Um die Gesundheit aller zu schützen, werden Lehrveranstaltungen zurzeit in der Regel digital angeboten. Auch Prüfungen finden deshalb nur in begründeten Ausnahmefällen und unter Einhaltung spezieller Hygienemaßnahmen vor Ort statt. Die Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung unterstützt Studierende im digitalen Semester mit Austausch und Beratung.

Auf diesen Seiten erfahren Sie, welche Regelungen für das Studium gelten und welche Beratungs- und Unterstützungsangebote Sie wahrnehmen können, wenn Sie Fragen oder Probleme haben.

Geplantes Impfangebot für Studierende

Mit der letzten Änderung der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (§ 4, (1) Nr. 8) wurden zunächst Beschäftigte der Hochschulen der Gruppe der Personen mit erhöhter Priorität (s.g. „Gruppe 3“) für einen Anspruch auf eine Schutzimpfung zugeordnet.

In Berlin ist seit dem 03.05.2021 eine Impfung für diesen Personenkreis möglich. Wenn Sie neben ihrem Studium auch an der Freien Universität beschäftigt sind, haben Sie per E-Mail ein entsprechendes Schreiben erhalten und können nun selbstständig einen Impftermin über ihre Hausärztin/ihren Hausarzt oder in einem Impfzentrum vereinbaren. Weitere Informationen zur Impfung im Land Berlin finden Sie hier: https://www.berlin.de/corona/impfen/. Im Land Brandenburg hat die Impfung aller Personen in Priorisierungsgruppe 3 noch nicht begonnen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://brandenburg-impft.de/

Darüber hinaus bereitet die Freie Universität Berlin weitere Impfangebote für Beschäftigte und Studierende über die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte vor. Aufgrund der immer noch begrenzten Impfstoffmengen ist mit dem Start der Impfkampagne auf dem Campus jedoch nicht vor Juni zu rechnen. In diesem Zusammenhang werden auch Studierende berücksichtigt.

SARS-CoV-2-Testpflicht für Studierende in zwingend in Präsenz durchzuführenden Lehr- und Prüfungsformaten an der Freien Universität Berlin

Auf Grundlage der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin und als einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie gilt an der Freien Universität Berlin ab dem 1. Mai 2021 eine Pflicht zum Nachweis eines negativen Testergebnisses auf das Corona-Virus, um an Präsenzformaten (Lehre und Prüfungen) auf dem Campus der Freien Universität Berlin teilzunehmen.

Dies soll die zwingend in Präsenz durchzuführenden Lehr- und Prüfungsformate zusätzlich zu den bisher geltenden Regelungen (AHA+L+A, Rahmenhygieneplan der Freien Universität Berlin) weiter absichern und mögliche Infektionen frühzeitig erkennbar machen.

  1. Um an Präsenzlehr- oder Präsenzprüfungsformaten der Freien Universität teilnehmen zu können, ist ein Nachweis eines negativen SARS-CoV-2-Antigen- oder PCR-Test notwendig.
  2. Der Nachweis über das negative Testergebnis darf zum Zeitpunkt des Beginns der Veranstaltung höchstens 24 Stunden alt sein. Sollten Sie an verschiedenen Tagen in der Woche an einer Präsenzlehrveranstaltung teilnehmen, müssen Sie sich wiederholt testen lassen (z.B. bei einem Laborpraktikum, das an vier Tagen stattfinden, voraussichtlich viermal).
  3. Bitte nutzen Sie zur Testung die zertifizierten Testzentren des Landes Berlin (https://test-to-go.berlin).
  4. Auf dem Campus der FU Berlin steht ebenso ein zertifiziertes Testzentrum zur Verfügung (https://www.covid-testzentrum.de/berlin-fu). Auch hier können Sie kostenlos und einmal pro Tag ein Testangebot in Anspruch nehmen.
  5. Wir empfehlen Ihnen, einen Termin zur Testung rechtzeitig zu organisieren.
  6. Personen mit einem negativen Selbsttestergebnis halten weiterhin alle gültigen Schutz-, Abstands- und Hygienemaßnahmen inkl. der Maskenpflicht ein.
  7. Studierende, deren Testergebnis positiv ausfällt, dürfen nicht an der Präsenzveranstaltung auf dem Campus teilnehmen und begeben sich gemäß der Landesverordnung in Selbstquarantäne. Bitte lassen Sie in diesem Fall umgehend einen PCR-Test zur Validierung des Schnelltestergebnisses in einem zertifizierten Testzentrum durchführen.
  8. Falls Sie bis zu zwei Tage vor Bekanntwerden eines positiven Testergebnisses an Präsenzveranstaltungen auf dem Campus teilgenommen haben, informieren Sie bitte umgehend ihre Lehrenden bzw. bei ihrem Fachbereich. Dieser wird weitere Maßnahmen ergreifen, um ggf. weitere Kontaktpersonen zu identifizieren. (siehe Meldeverfahren der FU Berlin).
  9. Eine Ausnahme von der Testpflicht besteht laut Landesverordnung für geimpfte Personen (Zeit seit der letzten erforderlichen Impfung min. 14 Tage) sowie für genesene Personen (Nachweis eines positiven PCR-Testergebnisses, nicht jünger als 28 Tage, nicht älter als 6 Monate)

Virtuelle Seminare und Vorlesungen

Die Freie Universität Berlin ist im Gespräch mit dem Land Berlin, um weiterhin Lösungen für Härtefälle beim Zugang zu digital umgestellten Lehrformaten zu finden. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Studierendenwerk Berlin. Auf der folgenden Website finden Sie ausführliche Informationen und FAQs zu Fragen der Studienfinanzierung: www.stw.berlin/unternehmen/themen/corona-faq.html

Es ist über die E-Learning-Plattform der Freien Universität möglich: Hier können Studierende sich in virtuellen Räumen zu Gruppenarbeit oder zum gemeinsamen Lernen zu treffen.

Innerhalb und außerhalb der Freien Universität Berlin gibt es unterschiedliche Anlaufstellen, an die Sie sich wenden können. Alle Beratungen unterliegen der Verschwiegenheit und werden auf Wunsch anonym behandelt. Wenn Sie betroffen sind, wenn Sie Vorfälle beobachtet haben und wenn Sie sich, beispielsweise als Lehrkraft, zum Thema informieren möchten, können Sie sich außerdem an die Arbeitsgruppe Gegen Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) wenden, die Sie ebenfalls unterstützt und vertrauliche Beratung anbietet.

Hinsichtlich der Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme in einer Online-Lehrveranstaltung gelten grundsätzlich die Regelung und Angabe zur Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme für diese Lehrveranstaltung in der entsprechenden Studien- und Prüfungsordnung sowie § 9 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Freien Universität Berlin.

Sofern jedoch bei Online-Lehrveranstaltungen die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend dokumentiert und damit nicht sicher überprüft werden kann, darf dies den Studierenden nicht zum Nachteil gereichen. Insbesondere darf dies nicht dazu führen, dass eine aktive Teilnahme von den Studierenden verlangt wird, die in der Modulbeschreibung für die entsprechende Lehrveranstaltung nicht oder nicht in dieser Form vorgesehen ist. Eine hinreichende Dokumentation für eine sichere Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme liegt jedenfalls dann vor, wenn jede Teilnahme an einer Online-Lehrveranstaltung einer oder einem Studierenden hinreichend sicher zugeordnet werden kann. Dies kann jedoch umfangreiche Nachprüfungen beinhalten, da es für die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich ist, den E-Mail-Account der FU Berlin zu verwenden.

Der Prüfungsausschuss kann vor diesem Hintergrund für den Fall, dass die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend sicher überprüft werden kann oder dass die Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme mit unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verbunden wäre, beschließen, dass eine Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme bei Online-Lehrveranstaltungen ausnahmsweise nicht stattfindet und die regelmäßige Teilnahme dann ggf. auch ohne Kontrolle zu bestätigen wäre.

Studieren mit Kind

Der Family-Service hat in einem Wiki Informationen zum Studium mit Kindern zusammengestellt. Diese Informationen werden kontinuierlich ergänzt. Beratung und Hilfe zum Studium oder bei Belastungssituationen bietet auch die Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung der Freien Universität Berlin.

Wer Kleinkinder betreut, Angehörige pflegt oder einer Erwerbstätigkeit nachgeht, kann sich vom Studium beurlauben lassen oder in den offiziellen Status eines Teilzeitstudiums wechseln.

Eine Beurlaubung oder ein Teilzeitstudium können Auswirkungen beispielsweise auf BAföG-Zahlungen oder Stipendien haben. Beratung und Hilfe hierzu bietet die Sozialberatung des Studierendenwerks Berlin.

Termine, Fristen, Beratung

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Freie Universität bemüht, Lehrveranstaltungen bestmöglich anzubieten. Erworbene Leistungspunkte werden angerechnet. Das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 werden nicht auf die Fachstudienzeit angerechnet. Studierende, die seit Beginn der Pandemie nicht alle geplanten Lehrveranstaltungen belegen und Prüfungen ablegen konnten, werden daraus keine Nachteile haben. Weitere Informationen zum BAföG erhalten Sie hier.

Die Hochschulen treffen Vorkehrungen, die die automatische Verschiebung von Regelterminen für kommende Semester sicherstellen. Die Zählung des Semesters läuft aus technischen Gründen weiter.

Eine Bescheinigung über Ihre individuelle Regelstudienzeit steht Ihnen im Portal der Studierendenverwaltung unter https://studium.fu-berlin.de zur Verfügung.

Studierende, die sich zum Wintersemester 2020/21 mit einer 2/3-Bescheinigung für einen Masterstudiengang neu immatrikuliert haben, müssen das Bachelorzeugnis spätestens mit der Rückmeldung zum Wintersemester 2021/22 einreichen.

Studierende, die sich zum Sommersemester 2021 mit einer 2/3-Bescheinigung für einen Masterstudiengang neu immatrikuliert hatten, müssen das Bachelorzeugnis spätestens mit der Rückmeldung zum Sommersemester 2022 einreichen.

Das für Sie zuständige Prüfungsbüro informiert Sie in geeigneter Weise oder an geeigneter Stelle, ob die Akteneinsicht entweder vor Ort (grundsätzlich im Prüfungsbüro) in Präsenz unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln der Freien Universität Berlin (Mund-Nasenbedeckung, Abstand, etc.) oder durch das Zusenden von eingescannten Dokumenten ermöglicht wird.

Der Versand von eingescannten Dokumenten erfolgt vorzugsweise an die ZEDAT-Mailadresse; den Versand an eine andere als die ZEDAT-Mailadresse ist nur möglich, wenn die Identität des Empfängers dem Prüfungsbüro zweifelsfrei dargelegt wird.

Nachdem seit Beginn der Pandemie die Semestertermine verschoben wurden, kehrt die Freie Universität ab dem Sommersemester 2021 zum regulären Takt und zu der üblichen Dauer der Vorlesungszeit zurück.

Leistungsnachweise, Prüfungen, Abschlussarbeiten

Das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) wurde um die Vorschrift des § 126b zu nicht bestandenen Prüfungen innerhalb eines definierten Zeitraums erweitert: Nicht bestandene Prüfungsversuche im Zeitraum vom 1.4.2020 bis zum 30.9.2021 gelten als nicht unternommen, d.h. der Prüfungsversuch wird nicht gezählt. Aus Gründen der Gleichbehandlung ist für Prüfungen im Zeitraum vom 15. bis zum 31.3.2020 eine analoge Anwendung von § 126b BerlHG vorzunehmen. Wenn der Tag der Prüfung bzw. der Tag der Abgabe einer schriftlichen Arbeit mithin im Zeitraum vom 15.3.2020 bis zum 30.9.2021 liegt, gelten nicht bestandene Prüfungsversuche als nicht unternommen. Gleiches gilt, wenn mindestens ein Tag des Bearbeitungszeitraums für eine schriftliche Arbeit im Zeitraum vom 15.3.2020 bis zum 30.9.2021 liegt.

Die Vorschrift des § 126b BerlHG gilt auch für Bachelor- und Masterarbeiten sowie für universitäre Prüfungen in den Staatsexamensstudiengängen Pharmazie und Veterinärmedizin, die Voraussetzung für die Zulassung zur Staatsexamensprüfung sind.

Von der Regelung ausgenommen sind Prüfungsversuche, die aufgrund von Täuschung mit „nicht bestanden“ bewertet wurden. Ferner fallen die Nichtabgabe einer schriftlichen Arbeit oder das Versäumen eines bindenden Prüfungstermins ohne triftigen Grund ebenfalls nicht unter diese Regelung.

Wenn Sie ab dem 1.4.2020 eine Prüfung nicht bestanden, aber zwischenzeitlich einen erneuten und nun erfolgreichen Versuch unternommen haben, gilt die Regelung nicht, da Sie die Prüfung ja bestanden haben.

Die entsprechenden Eintragungen werden aus Campus Management entfernt. Sie müssen hierzu nichts unternehmen, es sei denn, Sie benötigen – z.B. für eine Bewerbung – eine aktuelle Übersicht über Ihren Leistungsstand, bevor die Eintragungen in Campus Management korrigiert wurden. Melden Sie sich dazu bitte bei dem zuständigen Prüfungsbüro. Alle anderen Fälle werden nach und nach im Rahmen der Arbeitskapazität bearbeitet.

Zum Ausgleich der Einschränkungen durch die Pandemie wird für alle Studierenden die Bearbeitungsfrist einer Hausarbeit oder einer Abschlussarbeit bis zum 31. Mai 2021 gehemmt, wenn das Thema der Arbeit vor dem 11. Januar 2021 ausgegeben wurde und die Bearbeitungsfrist am 11. Januar 2021 noch nicht verstrichen gewesen ist. Der Rest der Bearbeitungsfrist läuft erst ab dem 1. Juni 2021 weiter.

Wenn das Thema der Arbeit in der Zeit vom 11. Januar bis 31. Mai 2021 ausgegeben wurde oder wird, beginnt die volle reguläre Bearbeitungsfrist erst ab dem 1. Juni 2021 zu laufen.

Für den Staatsexamensstudiengang am Fachbereich Rechtswissenschaft gelten gesonderte Regelungen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Prüfungsausschusses.

Für den Fall, dass Sie eine der genannten Bedingungen für die Hemmung der Bearbeitungsfrist für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten erfüllen, informieren Sie bitte das zuständige Prüfungsbüro.

Wenn Sie Abschlussarbeiten anmelden möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Ihr Studien- und Prüfungsbüro.

Die Regelung, der zufolge die Wiederholung einer Abschlussarbeit spätestens drei Monate nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Erstversuchs beginnen soll, wird bis zum 31. Mai 2021 ausgesetzt. Damit müssen in diesem Zeitraum auch keine Anträge auf Fristverlängerungen gestellt werden. 

Für den Staatsexamensstudiengang im Fachbereich Rechtswissenschaft gelten gesonderte Regelungen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Prüfungsausschusses.

Bis auf Weiteres werden Prüfungen an der Freien Universität Berlin grundsätzlich nur in Distanzprüfungsformaten (oftmals online) durchgeführt und zwar in den folgenden Formaten:

  • mündliche Prüfungen weiterhin mündlich, aber als Videokonferenz,
  • Klausuren entweder als „häusliche Klausur“, wo die Ausgabe der Aufgaben und die Einreichung der Prüfungsarbeit auf digitalem Weg erfolgt, als digitale Prüfung (E-Examination@Home) oder als Hausarbeit.

Für Hausarbeiten gelten die normalen Regeln, lediglich die Einreichung von ausgedruckten Arbeiten entfällt zugunsten einer Einreichung auf digitalem Weg.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier. Zu digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das CeDiS Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Ausnahmen betreffen insbesondere Prüfungsformate, die sich nicht online durchführen lassen, wie beispielsweise praktische Prüfungen sowie Prüfungen in Staatsexamensstudiengängen, für die besondere rechtliche Bestimmungen gelten. In diesen Fällen werden die Prüfungen in Präsenz durchgeführt.

Hinsichtlich der Möglichkeit der Verschiebung eines Prüfungstermins erkundigen Sie sich bitte bei dem für Sie zuständigen Prüfungsbüro formlos (E-Mail von Ihrem ZEDAT-Account).

Wenn es sich um einen nicht bindenden Prüfungstermin handelt, können Sie auch ohne Angabe von Gründen kurzfristig zurücktreten. Wenn es sich um einen bindenden Prüfungstermin handelt, ist jedoch ein rechtzeitiger Rücktritt mit Angabe eines triftigen Grundes erforderlich.

Die Teilnahme an einer digitalen Prüfung erfolgt freiwillig. Die Studierenden erklären zu Beginn der Prüfung ihr Einverständnis und versichern die Eigenständigkeit der Leistungen. Studierende, die unter diesen Umständen nicht an der Prüfung teilnehmen können oder wollen, werden deswegen nicht benachteiligt.

Kann eine Prüfung aus technischen Gründen nicht realisiert werden oder wird sie von den Prüfenden aus technischen Gründen abgebrochen, so gilt die Prüfung als nicht erbracht und zählt damit nicht. Es wird eine neue Prüfung vorbereitet und zu einem neuen Termin mit angemessener Frist durchgeführt.

Digitale Prüfungen stellen keine Prüfungsersatzleistungen dar, sondern sind Prüfungen genauso wie die üblichen Präsenzprüfungen. Das bedeutet: Sobald eine digitale Prüfung inkl. Online-Klausur angetreten wurde, ist ein Rücktritt nur aus einem triftigen Grund möglich.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier. Zu den digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das Center für Digitale Systeme CeDiS Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Für digital durchgeführte Prüfungen kommen an der Freien Universität Berlin zunächst die gleichen Applikationen zum Einsatz wie bei der Online-Lehre, also Cisco Webex und Blackboard.

Darüber hinaus wurde "E-Examinations@Home" als campusweites Szenario für digitale Distanzprüfungen konzipiert. Als Prüfungssoftware kommt dafür die bereits in den E-Examination Centers (EECs) der Freien Universität Berlin eingesetzte Software LPLUS TestStudio zum Einsatz, die in diesem Fall aber über Server des Software-Herstellers bereitgestellt wird. Studierende können dadurch auch von ihren Heimatorten aus an Prüfungen teilnehmen. Sie müssen lediglich den für solche Zwecke entwickelten Safe Exam Browser (SEB) und eine Konfigurationsdatei der Freien Universität Berlin installieren. Der Safe Exam Browser verhindert die Nutzung von anderen Anwendungen während der Prüfungsdurchführung und unterbindet effektiv Täuschungsversuche. Alle eingesetzten Applikationen haben die dafür vorgesehenen datenschutzrechtlichen Prüfverfahren durchlaufen. Eine Proctoring- beziehungsweise Überwachungslösung wird nicht eingesetzt.

Zu den digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das CeDiS Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Sofern die Notwendigkeit festgestellt wurde, eine Prüfung unter Anwesenheit der Studierenden in den Räumen der Freien Universität durchzuführen, gelten besondere Regeln, um die Gesundheit der Beteiligten zu schützen und das Ansteckungsrisiko für alle Universitätsangehörigen zu minimieren. Diese Regeln betreffen unter anderem den Abstand der Tische, das Verfahren beim Betreten und Verlassen des Prüfungsraums, die Reinigung etc. Die Studierenden werden rechtzeitig vor der Prüfung entsprechend informiert. Wir danken Ihnen im Voraus für das Verständnis und die Zusammenarbeit.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier.

Wenn Sie die aktive und regelmäßige Teilnahme in einem Modul, dessen Bestehen Voraussetzung für die Anmeldung zu einem Folgemodul ist, absolviert haben, jedoch die Prüfung aufgrund von Umständen, die Sie nicht zu vertreten haben, nicht rechtzeitig vor Beginn des Folgemoduls ablegen konnten, werden Sie dennoch für das Folgemodul zugelassen, damit es deshalb nicht zu Studienzeitverlängerungen kommt.

Wenn Zeugnisse an der Freien Universität Berlin zur Abholung bereitliegen, werden Sie per E-Mail informiert und um Mitteilung einer aktuellen Postanschrift gebeten. Die Abschlussunterlagen werden Ihnen nach Möglichkeit postalisch zugesandt.

Nein, eine Teilnahme an Präsenzprüfungen erfolgt unter den aktuellen Umständen auf freiwilliger Basis. Bei einer Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Falls Sie sich dafür entscheiden, an einer Präsenzprüfung nicht teilzunehmen, setzen Sie sich bitte mit den zuständigen Lehrenden bzw. mit dem Prüfungsbüro in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass in den Staatsexamensstudiengängen Rechtswissenschaft, Pharmazie und Veterinärmedizin besondere Regelungen gelten.

Informationen für Studierende der Freien Universität, die im Ausland studieren

Wenn Sie über Erasmus+ ein Auslandspraktikum oder einen selbstorganisierten Auslandsaufenthalt zum Beispiel über PROMOS absolvieren und dazu aufgrund der jetzigen Situation Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Programm-Ansprechpartnerinnen im Referat Studierendenmobilität oder dem Career Service: www.fu-berlin.de/studium/international

Derzeit gehen wir davon aus, dass viele Erasmus+ Austausche für das akademische Jahr 2020/2021 wie geplant durchgeführt werden können, viele Aufenthalte allerdings auch von den Studierenden verschoben oder abgesagt werden müssen Das zentrale Erasmus+ Team Outgoings ist mit allen betroffenen Studierenden diesbezüglich in direktem Kontakt.

Studierende, die ihren geplanten Aufenthalt aufgrund der Corona-Pandemie komplett abgesagt haben, können sich, falls ihnen im Rahmen der Vorbereitung des nicht angetretenen Aufenthalts bereits Kosten entstanden sind (z. B. Reservierungskosten für die Unterkunft, Reisekosten, die nicht erstattet wurden), per E-Mail an outgoing-erasmus@fu-berlin.de wenden. Im Rahmen einer Einzelfallprüfung wird dann festgestellt, ob diese Kosten ganz oder teilweise vom Erasmus+ Programm erstattet werden können.

Das zentrale Direktaustausch-Team ist in direktem Kontakt mit allen Direktaustausch-Kandidatinnen und –Kandidaten. Viele Aufenthalte müssen verschoben oder ganz abgesagt werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail unter auslstud@fu-berlin.de oder erasmusworld@fu-berlin.de jederzeit zur Verfügung. 

Die genannten Programme werden derzeit mit Einschränkungen angeboten. Wenn Sie sich also für eine PROMOS-Förderung bewerben möchten, finden Sie alle Informationen unter www.fu-berlin.de/promos

Wenn Sie sich für einen Erasmus-Praktikumsaufenthalt bewerben möchten, finden Sie alle Informationen unter www.fu-berlin.de/erasmus-praktikum.

Bitte beachten Sie bei der Planung Ihrer Aufenthalte die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Zur Bedeutung der Reisewarnung für Studien- und Praktikumsaufenthalte im Ausland.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf der entsprechenden Länderseite des Auswärtigen Amtes nach, wie die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihr Zielland lauten.

Bitte informieren Sie sich selbst über die Vorgaben Ihrer Gast-Universität bzw. beachten Sie die Informationen, die Ihnen Ihre Gast-Universität zur Verfügung stellt.

Leider kann die Freie Universität Berlin Ihnen nicht zu einer priorisierten Impfterminvergabe verhelfen, auch nicht für den gesonderten Zweck des geplanten Auslandsaufenthalts.

Sollte für Sie die Möglichkeit bestehen, im Gastland geimpft zu werden, empfehlen wir, diese Option zu nutzen. Sollte das nicht gehen und Sie müssen aus dem Zielland für die erste und zweite Impfung zurück nach Deutschland reisen, können Sie das in eigener Verantwortung tun. Bitte informieren Sie entsprechende Stellen (Gast-Universität, Stipendien-Organisationen) allerdings, wenn hierdurch längere Unterbrechungen entstehen, die sich auf Ihr Studienvorhaben oder Auslandspraktikum auswirken.

Das Auswärtige Amt hat eine Covid-19-Reisewarnung für zahlreiche Länder ausgesprochen. Darin wird von nicht notwendigen, touristischen Aufenthalten in bestimmte Regionen abgeraten. Studien- und Praktikumsaufenthalte gelten jedoch nicht als touristische Aufenthalte.

Sollten Sie eine Zusage/Zulassung von einer Partneruniversität oder einem Praktikumsgeber haben, können Sie sich auf eigene Verantwortung dazu entschließen, den Auslandsaufenthalt anzutreten.

Beachten Sie jedoch bitte unbedingt die länderspezifischen Hinweise des Auswärtigen Amtes, da es unter Umständen besondere Einreisebedingungen (z. B. Quarantäne) gibt, die zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Tragen Sie sich als deutsche Staatsbürger/in bitte in die Krisenvorsorgeliste ein. Das Auswärtige Amt hat angekündigt, im Falle einer Verschlechterung der Situation im Ausland keine weiteren Rückführungsaktionen durchzuführen. Rückführungskosten, Stornierungskosten etc. müssen ggf. von den Reisenden selbst getragen werden.

Im Falle von bestehenden Reisewarnungen können Auslandsaufenthalte unter Umständen nicht über bestimmte Stipendienprogramme (z. B. DAAD-Programme) gefördert werden. Sollten Sie einen Auslandsaufenthalt mit finanzieller Förderung planen, informieren Sie sich bitte daher rechtzeitig bei den jeweiligen Programm-Ansprechpartnerinnen im Referat Studierendenmobilität oder bei Ihren Stipendiengebern über die aktuellen Regelungen.

Informationen für Austauschstudierende, die an der Freien Universität studieren oder einen Auslandsaufenthalt planen

Wenn Sie Ihren Studienaufenthalt an der Freien Universität Berlin, der für das Sommersemester 21 geplant war, auf das Wintersemester 2021/22 verschieben möchten, können Sie das gerne tun.

Bitte informieren Sie uns unter incoming@fu-berlin.de und bitten Sie Ihre Heimatuniversität, Sie erneut für das Wintersemester 2021/22 zu nominieren. Wir werden alle zusätzlichen Nominierungen für das Wintersemester über die regulären vereinbarten Austauschquoten hinaus akzeptieren.

Ja. Für das Sommersemester 2021 ist allerdings derzeit geplant, größtenteils digitale Lehrveranstaltungen anzubieten. Die Lehrveranstaltungen beginnen am 12. April 2021 und enden am 17. Juli 2021.

Wenn Sie sich für das Sommersemester 2021 immatrikulieren, können Sie – auch ohne anzureisen – an den online angebotenen Kursen teilnehmen. Online-Prüfungen werden möglich sein.

Bitte teilen Sie dem Team Incomings der Studierendenmobilität unter incoming@fu-berlin.de so bald wie möglich vor Semesterbeginn mit, falls Sie nicht anreisen und ein reines Online-Studium an der Freien Universität absolvieren möchten. Sie erhalten dann vom Team nähere Informationen.

Bitte beachten Sie für die Einreise aus Risikogebieten die geltenden Quarantäne- und Meldepflichten. Diese finden Sie unter: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/einreisen.

Sollten Sie sich in Quarantäne befinden, so ist auch der Besuch des Campus der Freien Universität nicht möglich. Sie können ausschließlich an digitalen Lehrveranstaltungen und Online-Prüfungen teilnehmen.

Semesterticket

An einem Großteil der Standorte an der Freien Universität ist eine Ausgabe und Validierung der CampusCard wieder möglich. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Studierendenverwaltung über die Standorte und die jeweiligen Öffnungszeiten.

Wie Sie einen Ersatz für Ihre ggf. verlorene oder gestohlene Campuscard erhalten, erfahren Sie hier.

Können VBB-Semestertickets bei Verlust nicht ersetzt werden, muss bei Fahrtantritt ein Ticket erworben werden. Eine Erstattung für diese Tickets ist bisher nicht vorgesehen, Immatrikulationsbescheinigungen alleine werden nicht mehr als Ersatz-Ticket anerkannt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Im Zusammenhang mit dem Semesterticket des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg werden folgende Kulanzregelungen befristet bis 30. April 2021 Anwendung finden:

  1. VBB-Semestertickets für das Wintersemester 2020/21, die am 31. März 2021 abgelaufen sind, werden bis einschließlich 30. April 2021 weiter als Fahrausweis zur Nutzung des ÖPNV akzeptiert.
    Voraussetzung ist, dass eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2021 im Original* vorgelegt werden kann. Dies gilt auch für das Zusatzticket zum Semesterticket Berlin.
  2. Für Studienanfänger*innen im Sommersemester 2021, die noch kein Semesterticket haben, wird als Fahrtberechtigung die Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2021 im Original* in Verbindung mit dem Personalausweis anerkannt.

Dies gilt ebenfalls befristet bis 30. April 2021.

* Immatrikulationsbescheinigung im Original: physische Originalbescheinigung bzw. Ausdruck einer ursprünglich digitalen Bescheinigung auf weißem Papier in Originalgröße.

Sozialleistungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat entschieden, dass Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile erleiden sollen, wenn Vorlesungen oder Unterricht an Ihrer Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend ausfallen oder der Semesterbeginn ganz verschoben wird. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

Das Studierendenwerk Berlin empfiehlt Studierenden, die ihre Abschlussprüfung (z.B. Verteidigung Bachelorarbeit) wegen der Pandemie nicht erbringen und daher das Studium nicht im Rahmen der Förderhöchstdauer abschließen können, einen neuen Antrag auf BAföG zu stellen und die Gründe für die Verlängerung der Förderhöchstdauer auf einer speziellen Erklärung vortragen. Das entsprechende Formular dazu finden Sie hier: https://www.stw.berlin/assets/sw-berlin/BAf%C3%B6G%20Corona/Antrag_Verlaegerung_Foerderhoechstdauer.pdf

Die Sozialschutz-Pakete, die der Bundestag im März 2020, im Mai 2020 und im März 2021 beschlossen hat, sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger mildern.

Die Pakete enthalten Maßnahmen für Selbständige, vor allem Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, für Familien, für Rentnerinnen und Rentner und soziale Dienste. Unter anderem enthalten sie einen vereinfachten Zugang zur Grundsicherung, zu weiteren existenzsichernden Leistungen und zum Kinderzuschlag.

Zur Übersicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Die Überbrückungshilfen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden erneut aufgelegt.

Mit der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die individuelle, pandemiebedingte Notlage nicht durch Inanspruchnahme einer anderen Unterstützung überwinden können. Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Eine Beantragung ist bis zum 30.9.2021 möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich einige Änderungen in der Antragstellung ergeben haben!

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Studierendenwerks Berlin.

SoliFUnd: Spendenaktion, über die Studierende der Freien Universität in der Coronavirus-Krise unterstützt werden

Über einen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität ins Leben gerufenen Fonds zugunsten von Studierenden der Hochschule können Mittel beantragt werden. Ausgereicht werden einmalig 500 Euro pro Person. Anträge können ausschließlich online über die Internetseite des Studierendenwerks gestellt werden: www.stw.berlin/solifund Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Unterstützung für Lehrende

Das Center für Digitale Systeme (CeDiS) unterstützt alle Lehrenden bei der Umstellung von Vorlesungen, Seminaren und Übungen. Hilfestellungen, Handlungsempfehlungen und Anleitungen für den Einsatz digitaler Medien und Technologien in Lehre und Forschung finden sich hier. Kontaktieren Sie das CeDiS-Team gerne unter digitale-lehre@fu-berlin.de.