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Studium & Lehre

„Zurück auf den Campus“ – unter dieses Motto möchten wir das Sommersemester 2022 an der Freien Universität Berlin stellen! Nach intensiven Beratungen hat sich die Coronavirus-Taskforce über angepasste Rahmenbedingungen an der Freien Universität Berlin für die Fortsetzung von Studium und Lehre im Sommersemester verständigt.

Eckpunktepapier zu Studium und Lehre im Sommersemester 2022

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, welche Regelungen für das Studium gelten und welche Beratungs- und Unterstützungsangebote Sie wahrnehmen können, wenn Sie Fragen oder Probleme haben.

Impfangebot für Studierende

Bitte lassen Sie sich impfen und leisten Sie einen Beitrag zur Eindämmung und Überwindung der Pandemie. Weitere Informationen zu den aktuellen Impfangeboten finden Sie hier.

Virtuelle und hybride Veranstaltungen

Kollaboratives Arbeiten ist über die E-Learning-Plattform der Freien Universität möglich: Hier können Studierende sich in virtuellen Räumen zu Gruppenarbeit oder zum gemeinsamen Lernen zu treffen. Zudem können in WebEx Team feste Arbeitsgruppen für Chat und Video eingerichtet werden (siehe https://wikis.fu-berlin.de/display/webexwiki/Webex+Teams).

Bitte wenden Sie sich hierfür an das Studierendenwerk Berlin. Auf der folgenden Website finden Sie ausführliche Informationen und FAQs zu Fragen der Studienfinanzierung: www.stw.berlin/unternehmen/themen/corona-faq.html

Verstanden wird unter Hybrider Lehre die synchrone Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Studierenden, die einerseits physisch vor Ort in Räumlichkeiten der Freien Universität Berlin sind – bei gleichzeitig virtueller Teilnahme von anderen Studierenden „Zuhause“ über das zentral genutzte Videokonferenz-System Cisco Webex. Hierfür stehen an der Freien Universität Berlin zur Zeit zwei Szenarien mit datenschutzrechtlicher Freigabe bereit (A: Hybride Vorlesungen in Hörsälen mit Diskussion/Fragen; B: Hybride Seminare in Seminarräumen).

An der Freien Universität Berlin gilt ein Code of Conduct mit Regeln für digitale Lehrveranstaltungen. Innerhalb und außerhalb der Hochschule gibt es unterschiedliche Anlaufstellen, an die Sie sich wenden können. Alle Beratungen unterliegen der Verschwiegenheit und werden auf Wunsch anonym behandelt. Wenn Sie betroffen sind, wenn Sie Vorfälle beobachtet haben und wenn Sie sich, beispielsweise als Lehrkraft, zum Thema informieren möchten, können Sie sich außerdem an die Arbeitsgruppe Gegen Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) wenden, die Sie ebenfalls unterstützt und vertrauliche Beratung anbietet.

Hinsichtlich der Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme in einer Online-Lehrveranstaltung gelten grundsätzlich die Regelung und Angabe zur Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme für diese Lehrveranstaltung in der entsprechenden Studien- und Prüfungsordnung sowie § 9 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Freien Universität Berlin.

Sofern jedoch bei Online-Lehrveranstaltungen die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend dokumentiert und damit nicht sicher überprüft werden kann, darf dies den Studierenden nicht zum Nachteil gereichen. Insbesondere darf dies nicht dazu führen, dass eine aktive Teilnahme von den Studierenden verlangt wird, die in der Modulbeschreibung für die entsprechende Lehrveranstaltung nicht oder nicht in dieser Form vorgesehen ist. Eine hinreichende Dokumentation für eine sichere Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme liegt jedenfalls dann vor, wenn jede Teilnahme an einer Online-Lehrveranstaltung einer oder einem Studierenden hinreichend sicher zugeordnet werden kann. Dies kann jedoch umfangreiche Nachprüfungen beinhalten, da es für die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich ist, den E-Mail-Account der Freien Universität Berlin zu verwenden.

Der Prüfungsausschuss kann vor diesem Hintergrund für den Fall, dass die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend sicher überprüft werden kann oder dass die Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme mit unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verbunden wäre, beschließen, dass eine Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme bei Online-Lehrveranstaltungen ausnahmsweise nicht stattfindet und die regelmäßige Teilnahme dann ggf. auch ohne Kontrolle zu bestätigen wäre.

Studieren mit Kind

Der Family-Service hat in einem Wiki Informationen zum Studium mit Kindern zusammengestellt. Diese Informationen werden kontinuierlich ergänzt. Beratung und Hilfe zum Studium oder bei Belastungssituationen bietet auch die Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung der Freien Universität Berlin. 

Wer Kleinkinder betreut, Angehörige pflegt oder einer Erwerbstätigkeit nachgeht, kann sich vom Studium beurlauben lassen oder in den offiziellen Status eines Teilzeitstudiums wechseln.

Eine Beurlaubung oder ein Teilzeitstudium können Auswirkungen beispielsweise auf BAföG-Zahlungen oder Stipendien haben. Beratung und Hilfe hierzu bietet die Sozialberatung des Studierendenwerks Berlin.

Termine, Fristen, Beratung

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Freie Universität bemüht, Lehrveranstaltungen bestmöglich anzubieten. Erworbene Leistungspunkte werden angerechnet. Das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/21, das Sommersemester 2021 und das Wintersemester 2021/22 werden nicht auf die Fachstudienzeit angerechnet. Studierende, die seit Beginn der Pandemie nicht alle geplanten Lehrveranstaltungen belegen und Prüfungen ablegen konnten, werden daraus keine Nachteile haben. Für das Sommersemester 2022 gilt diese Regelung nicht mehr. Weitere Informationen zum BAföG erhalten Sie hier.

Die Hochschulen treffen Vorkehrungen, die die automatische Verschiebung von Regelterminen für kommende Semester sicherstellen. Die Zählung des Semesters läuft aus technischen Gründen weiter.

Eine Bescheinigung über Ihre individuelle Regelstudienzeit steht Ihnen im Portal der Studierendenverwaltung unter https://studium.fu-berlin.de zur Verfügung.

Das für Sie zuständige Prüfungsbüro informiert Sie in geeigneter Weise oder an geeigneter Stelle, ob die Akteneinsicht entweder vor Ort (grundsätzlich im Prüfungsbüro) in Präsenz unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln der Freien Universität Berlin (Maske, Abstand, etc.) oder durch das Zusenden von eingescannten Dokumenten ermöglicht wird. 

Der Versand von eingescannten Dokumenten erfolgt vorzugsweise an die ZEDAT-Mailadresse; den Versand an eine andere als die ZEDAT-Mailadresse ist nur möglich, wenn die Identität des Empfängers dem Prüfungsbüro zweifelsfrei dargelegt wird.

Leistungsnachweise, Prüfungen, Abschlussarbeiten

Das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) wurde um die Vorschrift des § 126b zu nicht bestandenen Prüfungen innerhalb eines definierten Zeitraums erweitert: Nicht bestandene Prüfungsversuche im Zeitraum vom 1.4.2020 bis zum 31.3.2022 gelten als nicht unternommen, d.h. der Prüfungsversuch wird nicht gezählt.

Das Land Berlin prüft diese Regelung derzeit im Hinblick auf das Sommersemester 2022.

Aus Gründen der Gleichbehandlung ist für Prüfungen im Zeitraum vom 15. bis zum 31.3.2020 eine analoge Anwendung von § 126b BerlHG vorzunehmen. Wenn der Tag der Prüfung bzw. der Tag der Abgabe einer schriftlichen Arbeit mithin im Zeitraum vom 15.3.2020 bis zum 31.3.2022 liegt, gelten nicht bestandene Prüfungsversuche als nicht unternommen. Gleiches gilt, wenn mindestens ein Tag des Bearbeitungszeitraums für eine schriftliche Arbeit im Zeitraum vom 15.3.2020 bis zum 31.3.2022 liegt.

Die Vorschrift des § 126b BerlHG gilt auch für Bachelor- und Masterarbeiten sowie für universitäre Prüfungen in den Staatsexamensstudiengängen Pharmazie und Veterinärmedizin, die Voraussetzung für die Zulassung zur Staatsexamensprüfung sind.

Von der Regelung ausgenommen sind Prüfungsversuche, die aufgrund von Täuschung mit „nicht bestanden“ bewertet wurden. Ferner fallen die Nichtabgabe einer schriftlichen Arbeit oder das Versäumen eines bindenden Prüfungstermins ohne triftigen Grund ebenfalls nicht unter diese Regelung.

Wenn Sie ab dem 1.4.2020 eine Prüfung nicht bestanden, aber zwischenzeitlich einen erneuten und nun erfolgreichen Versuch unternommen haben, gilt die Regelung nicht, da Sie die Prüfung ja bestanden haben.

Die entsprechenden Eintragungen werden aus Campus Management entfernt. Sie müssen hierzu nichts unternehmen, es sei denn, Sie benötigen – z.B. für eine Bewerbung – eine aktuelle Übersicht über Ihren Leistungsstand, bevor die Eintragungen in Campus Management korrigiert wurden. Melden Sie sich dazu bitte bei dem zuständigen Prüfungsbüro. Alle anderen Fälle werden nach und nach im Rahmen der Arbeitskapazität bearbeitet.

 

Wenn Sie Abschlussarbeiten anmelden möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Ihr Studien- und Prüfungsbüro.

Die Regelung, der zufolge die Wiederholung einer Abschlussarbeit spätestens drei Monate nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Erstversuchs beginnen soll, ist bis zum 30. Juni 2021 ausgesetzt gewesen. Sofern Ihnen das Ergebnis Ihrer Abschlussarbeit vor dem 1. Juli 2021 bekanntgegeben wurde, beginnt die genannte Frist erst ab diesem Tag zu laufen.

Für den Staatsexamensstudiengang im Fachbereich Rechtswissenschaft gelten gesonderte Regelungen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Prüfungsausschusses.

Zum Sommersemester 2022 strebt die Freie Universität Berlin an, wieder mehr Präsentprüfungsformate zu ermöglichen. Unter Beachtung der jeweils geltenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen können neben praktischen Prüfungen auch Klausuren und mündliche Prüfungen in Präsenz durchgeführt werden. Es werden aber auch weiterhin Distanzprüfungsformate angeboten.

Hinsichtlich der Möglichkeit der Verschiebung eines Prüfungstermins erkundigen Sie sich bitte bei dem für Sie zuständigen Prüfungsbüro formlos (E-Mail von Ihrem ZEDAT-Account).

Wenn es sich um einen nicht bindenden Prüfungstermin handelt, können Sie auch ohne Angabe von Gründen kurzfristig zurücktreten. Wenn es sich um einen bindenden Prüfungstermin handelt, ist jedoch ein rechtzeitiger Rücktritt mit Angabe eines triftigen Grundes erforderlich.

Die Teilnahme an einer digitalen Prüfung erfolgt freiwillig. Die Studierenden erklären zu Beginn der Prüfung ihr Einverständnis und versichern die Eigenständigkeit der Leistungen. Studierende, die unter diesen Umständen nicht an der Prüfung teilnehmen können oder wollen, werden deswegen nicht benachteiligt.

Kann eine Prüfung aus technischen Gründen nicht realisiert werden oder wird sie von den Prüfenden aus technischen Gründen abgebrochen, so gilt die Prüfung als nicht erbracht und zählt damit nicht. Es wird eine neue Prüfung vorbereitet und zu einem neuen Termin mit angemessener Frist durchgeführt.

Digitale Prüfungen stellen keine Prüfungsersatzleistungen dar, sondern sind Prüfungen genauso wie die üblichen Präsenzprüfungen. Das bedeutet: Sobald eine digitale Prüfung inkl. Online-Klausur angetreten wurde, ist ein Rücktritt nur aus einem triftigen Grund möglich.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier. Zu den digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das CeDiS (UB) Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Für digital durchgeführte Prüfungen kommen an der Freien Universität Berlin zunächst die gleichen Applikationen zum Einsatz wie bei der Online-Lehre, also Cisco Webex und Blackboard.

Darüber hinaus wurde "E-Examinations@Home" als campusweites Szenario für digitale Distanzprüfungen konzipiert. Als Prüfungssoftware kommt dafür die bereits in den E-Examination Centers (EECs) der Freien Universität Berlin eingesetzte Software LPLUS TestStudio zum Einsatz, die in diesem Fall aber über Server des Software-Herstellers bereitgestellt wird. Studierende können dadurch auch von ihren Heimatorten aus an Prüfungen teilnehmen. Sie müssen lediglich den für solche Zwecke entwickelten Safe Exam Browser (SEB) und eine Konfigurationsdatei der Freien Universität Berlin installieren. Der Safe Exam Browser verhindert die Nutzung von anderen Anwendungen während der Prüfungsdurchführung und unterbindet effektiv Täuschungsversuche. Alle eingesetzten Applikationen haben die dafür vorgesehenen datenschutzrechtlichen Prüfverfahren durchlaufen. Eine Proctoring- beziehungsweise Überwachungslösung wird nicht eingesetzt.

Zu den digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt CeDiS (UB)Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Sofern die Notwendigkeit festgestellt wurde, eine Prüfung unter Anwesenheit der Studierenden in den Räumen der Freien Universität durchzuführen, gelten besondere Regeln, um die Gesundheit der Beteiligten zu schützen und das Ansteckungsrisiko für alle Universitätsangehörigen zu minimieren. Diese Regeln betreffen unter anderem den Abstand der Tische, das Verfahren beim Betreten und Verlassen des Prüfungsraums, die Reinigung etc. Die Studierenden werden rechtzeitig vor der Prüfung entsprechend informiert. Wir danken Ihnen im Voraus für das Verständnis und die Zusammenarbeit.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier.

Wenn Zeugnisse an der Freien Universität Berlin zur Abholung bereitliegen, werden Sie per E-Mail informiert und um Mitteilung einer aktuellen Postanschrift gebeten. Die Abschlussunterlagen werden Ihnen nach Möglichkeit postalisch zugesandt.

Nein, eine Teilnahme an Präsenzprüfungen erfolgt unter den aktuellen Umständen auf freiwilliger Basis. Bei einer Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Falls Sie sich dafür entscheiden, an einer Präsenzprüfung nicht teilzunehmen, setzen Sie sich bitte mit den zuständigen Lehrenden bzw. mit dem Prüfungsbüro in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass in den Staatsexamensstudiengängen Rechtswissenschaft, Pharmazie und Veterinärmedizin besondere Regelungen gelten.

Informationen für Studierende der Freien Universität, die im Ausland studieren

Wenn Sie über Erasmus+ ein Auslandspraktikum oder einen selbstorganisierten Auslandsaufenthalt zum Beispiel über PROMOS absolvieren und dazu aufgrund der jetzigen Situation Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Programm-Ansprechpartnerinnen im Referat Studierendenmobilität oder dem Career Service: www.fu-berlin.de/studium/international

Derzeit gehen wir davon aus, dass viele Erasmus+ Austausche wie geplant durchgeführt werden können, vereinzelt Aufenthalte allerdings auch von den Studierenden verschoben oder abgesagt werden müssen. Falls Sie betroffen sein sollten, kontaktieren Sie bitte das zentrale Erasmus+ Team Outgoings per E-Mail an outgoing-erasmus@fu-berlin.de. 

Studierende, die ihren geplanten Aufenthalt aufgrund der Corona-Pandemie komplett abgesagt haben, können sich, falls ihnen im Rahmen der Vorbereitung des nicht angetretenen Aufenthalts bereits Kosten entstanden sind (z. B. Reservierungskosten für die Unterkunft, Reisekosten, die nicht erstattet wurden), per E-Mail an outgoing-erasmus@fu-berlin.de wenden. Im Rahmen einer Einzelfallprüfung wird dann festgestellt, ob diese Kosten ganz oder teilweise vom Erasmus+ Programm erstattet werden können.

Das zentrale Mobilitäts-Team ist in direktem Kontakt mit allen Direktaustausch- und Erasmus+ weltweit-Kandidatinnen und –Kandidaten und versucht gemeinsam mit den Studierenden, die geplanten Auslandsaufenthalte möglich zu machen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail unter auslstud@fu-berlin.de oder erasmusworld@fu-berlin.de jederzeit zur Verfügung. 

Die genannten Programme werden derzeit mit Einschränkungen angeboten. Wenn Sie sich also für eine PROMOS-Förderung bewerben möchten, finden Sie alle Informationen unter www.fu-berlin.de/promos

Wenn Sie sich für einen Erasmus-Praktikumsaufenthalt bewerben möchten, finden Sie alle Informationen unter www.fu-berlin.de/erasmus-praktikum.

Bitte beachten Sie bei der Planung Ihrer Aufenthalte die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Zur Bedeutung der Reisewarnung für Studien- und Praktikumsaufenthalte im Ausland.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf der entsprechenden Länderseite des Auswärtigen Amtes nach, wie die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihr Zielland lauten.

Bitte informieren Sie sich selbst über die Vorgaben Ihrer Gast-Universität bzw. beachten Sie die Informationen, die Ihnen Ihre Gast-Universität zur Verfügung stellt.

Das Auswärtige Amt hat eine Covid-19-Reisewarnung für zahlreiche Länder ausgesprochen. Darin wird von nicht notwendigen, touristischen Aufenthalten in bestimmte Regionen abgeraten. Studien- und Praktikumsaufenthalte gelten jedoch nicht als touristische Aufenthalte.

Sollten Sie eine Zusage/Zulassung von einer Partneruniversität, einem Praktikumsgeber oder Sprachkurs-/Fachkursanbieter haben oder eine andere, selbstorganisierte Auslandsreise ohne institutionelle Anbindung im Rahmen des Studiums planen (z. B. Feldforschung, Vorbereitung von Abschluss- oder Studienarbeiten), können Sie sich auf eigene Verantwortung dazu entschließen, den Auslandsaufenthalt anzutreten.

Beachten Sie jedoch bitte unbedingt die länderspezifischen Hinweise des Auswärtigen Amtes, da es unter Umständen besondere Einreisebedingungen (z. B. Quarantäne) gibt, die zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Tragen Sie sich als deutsche Staatsbürger/in bitte in die Krisenvorsorgeliste ein. Das Auswärtige Amt hat angekündigt, im Falle einer Verschlechterung der Situation im Ausland keine weiteren Rückführungsaktionen durchzuführen. Rückführungskosten, Stornierungskosten etc. müssen ggf. von den Reisenden selbst getragen werden.

Im Falle von bestehenden Reisewarnungen können Auslandsaufenthalte unter Umständen nicht über bestimmte Stipendienprogramme (z. B. DAAD-Programme) gefördert werden. Sollten Sie einen Auslandsaufenthalt mit finanzieller Förderung planen, informieren Sie sich bitte daher rechtzeitig bei den jeweiligen Programm-Ansprechpartnerinnen im Referat Studierendenmobilität oder bei Ihren Stipendiengebern über die aktuellen Regelungen.

Informationen für Austauschstudierende, die an der Freien Universität studieren oder einen Auslandsaufenthalt planen

Wenn Sie Ihren Studienaufenthalt an der Freien Universität Berlin, der für das Sommersemester 2022 geplant ist, auf das Wintersemester 2022/23 verschieben möchten, können Sie das gerne tun.

Bitte informieren Sie uns unter incoming@fu-berlin.de und bitten Sie Ihre Heimatuniversität, Sie erneut für das Wintersemester 2022/23 zu nominieren.

Ja. Für das Sommersemester 2022 ist derzeit geplant, so viele Lehrveranstaltungen wie möglich in Präsenz anzubieten. Ein Teil des Lehrangebots wird allerdings auch komplett digital stattfinden. Hybride Varianten sind kaum geplant. Die Lehrveranstaltungen beginnen am 19. April 2022 und enden am 23. Juli 2022.

Wenn Sie sich für das Sommersemester 2022 immatrikulieren, können Sie – auch ohne anzureisen – an den online angebotenen Kursen teilnehmen. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Online-Angebot nur begrenzt ist und wir nicht garantieren können, dass Sie ausreichend Lehrveranstaltungen finden, um den Anforderungen Ihrer Heimatuniversität zu entsprechen. Semesterbegleitende Deutsch-Sprachkurse werden ausschließlich in Präsenz angeboten.

Bitte teilen Sie dem Team Incomings der Studierendenmobilität unter incoming@fu-berlin.de so bald wie möglich vor Semesterbeginn mit, falls Sie nicht anreisen können oder wollen. Wir empfehlen nicht, ein reines Online-Semester an der Freien Universität Berlin zu planen. 

Bitte beachten Sie für die Einreise aus Risikogebieten die geltenden Quarantäne- und Meldepflichten. Diese finden Sie hier.

Wenn Sie wissen möchten, welche Einreiseregelungen genau für die Einreise aus Ihrem Herkunftsland gelten, welche Impfungen in Deutschland anerkannt werden und ähnliches, informieren Sie sich bitte auf den folgenden Websites: 

Sollten Sie sich in Quarantäne befinden, so ist auch der Besuch des Campus der Freien Universität nicht möglich. Sie können ausschließlich an digitalen Lehrveranstaltungen und Online-Prüfungen teilnehmen.

Auch sind wieder Einreisen zum Zweck der Aufnahme eines Studiums sowie Studienaufenthalte für einzelne Semester möglich. Dies ist mit entsprechendem Zulassungsbescheid der Hochschule nachzuweisen. Ein Nachweis der Präsenzpflicht ist nicht erforderlich, da die Hochschulen regelmäßig in einer Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen durchführen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Semesterticket

An einem Großteil der Standorte an der Freien Universität ist eine Ausgabe und Validierung der CampusCard möglich. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Studierendenverwaltung über die Standorte und die jeweiligen Öffnungszeiten.

Wie Sie einen Ersatz für Ihre ggf. verlorene oder gestohlene Campuscard erhalten, erfahren Sie hier.

Können VBB-Semestertickets bei Verlust nicht ersetzt werden, muss bei Fahrtantritt ein Ticket erworben werden. Eine Erstattung für diese Tickets ist nicht vorgesehen, Immatrikulationsbescheinigungen alleine werden nicht mehr als Ersatz-Ticket anerkannt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Sozialleistungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat entschieden, dass Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile erleiden sollen, wenn Vorlesungen oder Unterricht an Ihrer Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend ausfallen oder der Semesterbeginn ganz verschoben wird. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

Das Studierendenwerk Berlin empfiehlt Studierenden, die ihre Abschlussprüfung (z.B. Verteidigung Bachelorarbeit) wegen der Pandemie nicht erbringen und daher das Studium nicht im Rahmen der Förderhöchstdauer abschließen können, einen neuen Antrag auf BAföG zu stellen und die Gründe für die Verlängerung der Förderhöchstdauer auf einer speziellen Erklärung vortragen. Das entsprechende Formular dazu finden Sie hier: https://www.stw.berlin/assets/sw-berlin/BAf%C3%B6G%20Corona/Antrag_Verlaegerung_Foerderhoechstdauer.pdf

Die Sozialschutz-Pakete, die der Bundestag im März 2020, im Mai 2020 und im März 2021 beschlossen hat, sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger mildern.

Die Pakete enthalten Maßnahmen für Selbständige, vor allem Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, für Familien, für Rentnerinnen und Rentner und soziale Dienste. Unter anderem enthalten sie einen vereinfachten Zugang zur Grundsicherung, zu weiteren existenzsichernden Leistungen und zum Kinderzuschlag.

Zur Übersicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

SoliFUnd: Spendenaktion, über die Studierende der Freien Universität in der Coronavirus-Krise unterstützt werden

Über einen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität ins Leben gerufenen Fonds zugunsten von Studierenden der Hochschule können Mittel beantragt werden. Ausgereicht werden einmalig 500 Euro pro Person. Anträge können ausschließlich online über die Internetseite des Studierendenwerks gestellt werden: www.stw.berlin/solifund Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Unterstützung für Lehrende – Konzeption und Erstellung digitaler Formate

Das CeDiS (UB) unterstützt alle Lehrenden bei der Umstellung von Vorlesungen, Seminaren und Übungen. Hilfestellungen, Handlungsempfehlungen und Anleitungen für den Einsatz digitaler Medien und Technologien in Lehre und Forschung finden sich hier. Kontaktieren Sie das CeDiS-Team gerne unter digitale-lehre@fu-berlin.de.