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Arbeiten während der Coronavirus-Pandemie

Seit dem 24.11.2021 gilt für die Beschäftigten der Freien Universität Berlin eine 3G-Pflicht, wenn sie in Präsenz arbeiten. Personen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen dann bei Arbeit in Präsenz täglich einen negativen SARS-CoV-2-Testnachweis vorlegen. Ebenso müssen alle Beschäftigten ihren 3G-Nachweis mit sich führen, wenn sie in Präsenz arbeiten. Diese Regelung gilt auch für Gäste der Freien Universität, wie beispielsweise Stipendiat*innen oder Gastwissenschaftler*innen.

Die konkrete Umsetzung der 3G-Pflicht erfolgt durch ihre Arbeitsbereiche. Dort liegen auch detaillierte Informationen zum Vorgehen vor. Wir müssen Sie bitten, Ihren Impf- oder Genesenennachweis einmalig vorzulegen. Ihr Status wird dann erfasst und datenschutzkonform hinterlegt und Sie sind von der täglichen Nachweispflicht befreit. Wenn Sie dies nicht wünschen, müssen Sie bitte ihren Impf- oder Genesenennachweis bei Tätigkeit in Präsenz täglich vor Arbeitsbeginn vorlegen.

Für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene gilt eine tägliche Testpflicht. Für die Tests nutzen Sie bitte bevorzugt bestehende Testzentren (zum Beispiel das Testzentrum in der Habelschwerdter Allee). Eine Testung vor Ort unter Aufsicht ist ebenfalls möglich, falls Ihr Arbeitsbereich dies anbietet. Bitte legen Sie bei Tätigkeit in Präsenz täglich Ihr negatives Testergebnis vor. Wer genau in Ihrem Bereich dafür verantwortlich ist und weitere Informationen dazu erhalten Sie ebenfalls direkt von ihrem Arbeitsbereich.

Die Beschäftigten der Freien Universität Berlin, die Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten ausüben, sollen seit dem 24.11.2021 im Home Office arbeiten.

Ausgenommen davon sind die Tätigkeitsbereiche, in denen Präsenz für den Betrieb erforderlich ist. Dies betrifft vor allem Tätigkeitsfelder im direkten Zusammenhang mit der Präsenzlehre und Präsenz-Beratungsangeboten sowie die Bereiche, die für die Sicherstellung des administrativen und technischen Betriebs in Präsenz erforderlich sind.

Die Beschäftigten sollen das Home Office Angebot wahrnehmen, wenn dem keine wichtigen Gründe – wie zum Beispiel ein nicht vorhandener Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung – entgegenstehen. Bis auf Weiteres organisieren die Bereiche die Arbeit entsprechend dieser Regelungen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an ihre/ihren direkten Vorgesetzte/n.

Allein die Befürchtung sich anzustecken reicht nicht aus, um der Arbeit fern zu bleiben. Nicht arbeiten dürfen Sie hingegen nur, wenn Sie auch tatsächlich arbeitsunfähig sind. Die Angst vor einer Ansteckung auf der Arbeit oder dem Weg dorthin, ist nicht ausreichend.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Umgang mit COVID-19-Verdachtsfällen und Infektionen der Freien Universität.

Hier sind zwei Sachverhalte voneinander abzugrenzen:

  1. Sie sind erkrankt und in Quarantäne:
    Sie erhalten eine Krankschreibung und die üblichen Regelungen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gelten. Sie reichen wie üblich ihre Krankschreibung bei der Dienststelle ein.
  2. Sie sind nicht erkrankt, aber Quarantäne wird durch ein Gesundheitsamt angeordnet:
    In diesem Fall ist mobiles Arbeiten möglich. Quarantänemaßnahmen werden nur vom zuständigen Gesundheitsamt verhängt. In diesem Fall sind Sie nicht erkrankt und erhalten keine Krankschreibung. Eine mögliche Fortzahlung des Arbeitsentgelts richtet sich nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Bitte beachten Sie dabei, dass in der Regel keine Entgeltfortzahlung erfolgt, wenn Sie durch Schutzimpfung die Quarantänemaßnahme hätten verhindern können.

Infolge der COVID-19-Pandemie gibt es Einschränkungen für die Arbeit bzw. die Forschungsvorhaben des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals. Vor diesem Hintergrund verlängert sich die insgesamt zulässige Befristungsdauer nach § 2 Absatz 1 WissZeitVG für Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, um 6 Monate.

Im September 2020 hat das BMBF darüber hinaus von der Ermächtigung in § 7 Abs. 3 Satz 2 WissZeitVG Gebrauch gemacht und durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer um weitere 6 Monate verlängert (WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung – kurz: WissBdVV). Diese Verlängerung um weitere sechs Monate gilt sowohl für die Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, als auch für Beschäftigungsverhältnisse, die erst zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 neu begründet werden.

Die Vertragsparteien können je nach den Bedingungen des Einzelfalls die Verträge verlängern. Dies gibt den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Flexibilität, um den Herausforderungen im jeweiligen Einzelfall angemessen begegnen zu können. Diese Verlängerungsoption kann im Übrigen erst zum Tragen kommen, wenn die insgesamt höchstzulässige Beschäftigungsdauer ausgeschöpft ist und das bestehende Qualifikationsziel weiterhin verfolgt wird.