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Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Informationen zum Coronavirus

Wichtig ist grundsätzlich das Einhalten von Hygieneregeln. Dazu zählen:

  • häufiges, gründliches Händewaschen (mindestens 20 Sekunden)
  • das Tragen von Alltagsmasken dort, wo es vorgeschrieben ist
  • der Verzicht auf Händeschütteln oder Umarmungen
  • das Vermeiden von Anhusten oder Anniesen
  • Augen, Nase oder Mund möglichst nicht mit den Fingern berühren
  • Räume stets gut durchlüften
  • Taschentücher nach Gebrauch sofort im Müll entsorgen

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterschiedlichen Symptomen führen. Laut dem Robert-Koch-Institut sind die Krankheitsverläufe sehr unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Allgemeingültige Aussagen zum „typischen“ Verlauf der Erkrankung lassen sich daher nicht machen.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts.

Die Senatsverwaltung hat unter der Rufnummer 030 / 90282828 eine Hotline für Menschen geschaltet, die fürchten, sich angesteckt zu haben.

Die Krankenkassen haben ebenfalls Hotlines eingerichtet. Bitte wenden Sie sich gegebenenfalls auch an Ihre Krankenkasse.

Ausführliche Informationen

Telefon-Hotline

  • Die Senatsverwaltung hat unter der Rufnummer 030 90 28 28 28 eine Hotline für Menschen geschaltet, die fürchten, sich angesteckt zu haben. Weitere Informationen sowie die Kontaktadressen der Gesundheitsämter finden Sie hier: https://www.berlin.de/corona/hotline/
  • Die Krankenkassen haben ebenfalls Hotlines eingerichtet. Bitte wenden Sie sich gegebenenfalls auch an Ihre Krankenkasse.

Ausführliche Informationen

Studium & Lehre

Semesterticket

An einem Großteil der Standorte an der Freien Universität ist eine Ausgabe und Validierung der CampusCard wieder möglich. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Studierendenverwaltung über die Standorte und die jeweiligen Öffnungszeiten.

Wie Sie einen Ersatz für Ihre ggf. verlorene oder gestohlene Campuscard erhalten, erfahren Sie hier.

Können VBB-Semestertickets bei Verlust nicht ersetzt werden, muss bei Fahrtantritt ein Ticket erworben werden. Eine Erstattung für diese Tickets ist bisher nicht vorgesehen, Immatrikulationsbescheinigungen alleine werden nicht mehr als Ersatz-Ticket anerkannt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Im Zusammenhang mit dem Semesterticket des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg werden folgende Kulanzregelungen befristet bis 30. April 2021 Anwendung finden:

  1. VBB-Semestertickets für das Wintersemester 2020/21, die am 31. März 2021 abgelaufen sind, werden bis einschließlich 30. April 2021 weiter als Fahrausweis zur Nutzung des ÖPNV akzeptiert.
    Voraussetzung ist, dass eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2021 im Original* vorgelegt werden kann. Dies gilt auch für das Zusatzticket zum Semesterticket Berlin.
  2. Für Studienanfänger*innen im Sommersemester 2021, die noch kein Semesterticket haben, wird als Fahrtberechtigung die Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2021 im Original* in Verbindung mit dem Personalausweis anerkannt.

Dies gilt ebenfalls befristet bis 30. April 2021.

* Immatrikulationsbescheinigung im Original: physische Originalbescheinigung bzw. Ausdruck einer ursprünglich digitalen Bescheinigung auf weißem Papier in Originalgröße.

Virtuelle Seminare und Vorlesungen

Die Freie Universität Berlin ist im Gespräch mit dem Land Berlin, um weiterhin Lösungen für Härtefälle beim Zugang zu digital umgestellten Lehrformaten zu finden. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Studierendenwerk Berlin. Auf der folgenden Website finden Sie ausführliche Informationen und FAQs zu Fragen der Studienfinanzierung: www.stw.berlin/unternehmen/themen/corona-faq.html

Es ist über die E-Learning-Plattform der Freien Universität möglich: Hier können Studierende sich in virtuellen Räumen zu Gruppenarbeit oder zum gemeinsamen Lernen zu treffen.

Innerhalb und außerhalb der Freien Universität Berlin gibt es unterschiedliche Anlaufstellen, an die Sie sich wenden können. Alle Beratungen unterliegen der Verschwiegenheit und werden auf Wunsch anonym behandelt. Wenn Sie betroffen sind, wenn Sie Vorfälle beobachtet haben und wenn Sie sich, beispielsweise als Lehrkraft, zum Thema informieren möchten, können Sie sich außerdem an die Arbeitsgruppe Gegen Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) wenden, die Sie ebenfalls unterstützt und vertrauliche Beratung anbietet.

Hinsichtlich der Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme in einer Online-Lehrveranstaltung gelten grundsätzlich die Regelung und Angabe zur Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme für diese Lehrveranstaltung in der entsprechenden Studien- und Prüfungsordnung sowie § 9 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Freien Universität Berlin.

Sofern jedoch bei Online-Lehrveranstaltungen die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend dokumentiert und damit nicht sicher überprüft werden kann, darf dies den Studierenden nicht zum Nachteil gereichen. Insbesondere darf dies nicht dazu führen, dass eine aktive Teilnahme von den Studierenden verlangt wird, die in der Modulbeschreibung für die entsprechende Lehrveranstaltung nicht oder nicht in dieser Form vorgesehen ist. Eine hinreichende Dokumentation für eine sichere Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme liegt jedenfalls dann vor, wenn jede Teilnahme an einer Online-Lehrveranstaltung einer oder einem Studierenden hinreichend sicher zugeordnet werden kann. Dies kann jedoch umfangreiche Nachprüfungen beinhalten, da es für die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich ist, den E-Mail-Account der FU Berlin zu verwenden.

Der Prüfungsausschuss kann vor diesem Hintergrund für den Fall, dass die regelmäßige Teilnahme der Studierenden nicht hinreichend sicher überprüft werden kann oder dass die Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme mit unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verbunden wäre, beschließen, dass eine Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme bei Online-Lehrveranstaltungen ausnahmsweise nicht stattfindet und die regelmäßige Teilnahme dann ggf. auch ohne Kontrolle zu bestätigen wäre.

Studieren mit Kind

Der Family-Service hat in einem Wiki Informationen zum Studium mit Kindern zusammengestellt. Diese Informationen werden kontinuierlich ergänzt. Beratung und Hilfe zum Studium oder bei Belastungssituationen bietet auch die Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung der Freien Universität Berlin.

Wer Kleinkinder betreut, Angehörige pflegt oder einer Erwerbstätigkeit nachgeht, kann sich vom Studium beurlauben lassen oder in den offiziellen Status eines Teilzeitstudiums wechseln.

Eine Beurlaubung oder ein Teilzeitstudium können Auswirkungen beispielsweise auf BAföG-Zahlungen oder Stipendien haben. Beratung und Hilfe hierzu bietet die Sozialberatung des Studierendenwerks Berlin.

Termine, Fristen, Beratung

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Freie Universität bemüht, Lehrveranstaltungen bestmöglich anzubieten. Erworbene Leistungspunkte werden angerechnet. Das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 werden nicht auf die Fachstudienzeit angerechnet, eine entsprechende Regelung für das Sommersemester 2021 ist zu erwarten. Studierende, die seit Beginn der Pandemie nicht alle geplanten Lehrveranstaltungen belegen und Prüfungen ablegen konnten, werden daraus keine Nachteile haben. Weitere Informationen zum BAföG erhalten Sie hier.

Die Hochschulen treffen Vorkehrungen, die die automatische Verschiebung von Regelterminen für kommende Semester sicherstellen. Die Zählung des Semesters läuft aus technischen Gründen weiter.

Eine Bescheinigung über Ihre individuelle Regelstudienzeit steht Ihnen im Portal der Studierendenverwaltung unter https://studium.fu-berlin.de zur Verfügung.

Studierende, die sich zum Wintersemester 2020/21 mit einer 2/3-Bescheinigung für einen Masterstudiengang neu immatrikuliert haben, müssen das Bachelorzeugnis spätestens mit der Rückmeldung zum Wintersemester 2021/22 einreichen.

Studierende, die sich zum Sommersemester 20201mit einer 2/3-Bescheinigung für einen Masterstudiengang neu immatrikuliert hatten, müssen das Bachelorzeugnis spätestens mit der Rückmeldung zum Sommersemester 20212einreichen.

Das für Sie zuständige Prüfungsbüro informiert Sie in geeigneter Weise oder an geeigneter Stelle, ob die Akteneinsicht entweder vor Ort (grundsätzlich im Prüfungsbüro) in Präsenz unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln der Freien Universität Berlin (Mund-Nasenbedeckung, Abstand, etc.) oder durch das Zusenden von eingescannten Dokumenten ermöglicht wird.

Der Versand von eingescannten Dokumenten erfolgt vorzugsweise an die ZEDAT-Mailadresse; den Versand an eine andere als die ZEDAT-Mailadresse ist nur möglich, wenn die Identität des Empfängers dem Prüfungsbüro zweifelsfrei dargelegt wird.

Nachdem seit Beginn der Pandemie die Semestertermine verschoben wurden, kehrt die Freie Universität ab dem Sommersemester 2021 zum regulären Takt und zu der üblichen Dauer der Vorlesungszeit zurück.

Leistungsnachweise, Prüfungen, Abschlussarbeiten

Das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) wurde um die Vorschrift des § 126b zu nicht bestandenen Prüfungen innerhalb eines definierten Zeitraums erweitert: Nicht bestandene Prüfungsversuche im Zeitraum vom 1.4.2020 bis zum 31.3.2021 gelten als nicht unternommen, d.h. der Prüfungsversuch wird nicht gezählt. Aus Gründen der Gleichbehandlung ist für Prüfungen im Zeitraum vom 15. und dem 31.3.2020 eine analoge Anwendung von § 126b BerlHG vorzunehmen. Wenn der Tag der Prüfung bzw. der Tag der Abgabe einer schriftlichen Arbeit mithin im Zeitraum vom 15.3.2020 bis zum 31.3.2021 liegt, gelten nicht bestandene Prüfungsversuche als nicht unternommen. Gleiches gilt, wenn mindestens ein Tag des Bearbeitungszeitraums für eine schriftliche Arbeit im Zeitraum vom 15.3.2020 bis zum 31.3.2021 liegt. Es ist zu erwarten, dass diese Regelung auf das Sommersemester 2021 ausgedehnt wird, bis dahin werden alle Stellen der Freien Universität diese Vorschrift im Sinne der Studierenden auslegen.

Die Vorschrift des § 126b BerlHG gilt auch für Bachelor- und Masterarbeiten sowie für universitäre Prüfungen in den Staatsexamensstudiengängen Pharmazie und Veterinärmedizin, die Voraussetzung für die Zulassung zur Staatsexamensprüfung sind.

Von der Regelung ausgenommen sind Prüfungsversuche, die aufgrund von Täuschung mit „nicht bestanden“ bewertet wurden. Ferner fallen die Nichtabgabe einer schriftlichen Arbeit oder das Versäumen eines bindenden Prüfungstermins ohne triftigen Grund ebenfalls nicht unter diese Regelung.

Wenn Sie ab dem 1.4.2020 eine Prüfung nicht bestanden, aber zwischenzeitlich einen erneuten und nun erfolgreichen Versuch unternommen haben, gilt die Regelung nicht, da Sie die Prüfung ja bestanden haben.

Die entsprechenden Eintragungen werden aus Campus Management entfernt. Sie müssen hierzu nichts unternehmen, es sei denn, Sie benötigen – z.B. für eine Bewerbung – eine aktuelle Übersicht über Ihren Leistungsstand, bevor die Eintragungen in Campus Management korrigiert wurden. Melden Sie sich dazu bitte bei dem zuständigen Prüfungsbüro. Alle anderen Fälle werden nach und nach im Rahmen der Arbeitskapazität bearbeitet.

Zum Ausgleich der Einschränkungen durch die Pandemie wird für alle Studierenden die Bearbeitungsfrist einer Hausarbeit oder einer Abschlussarbeit bis zum 31. Mai 2021 gehemmt, wenn das Thema der Arbeit vor dem 11. Januar 2021 ausgegeben wurde und die Bearbeitungsfrist am 11. Januar 2021 noch nicht verstrichen gewesen ist. Der Rest der Bearbeitungsfrist läuft erst ab dem 1. Juni 2021 weiter.

Wenn das Thema der Arbeit in der Zeit vom 11. Januar bis 31. Mai 2021 ausgegeben wurde oder wird, beginnt die volle reguläre Bearbeitungsfrist erst ab dem 1. Juni 2021 zu laufen.

Für den Staatsexamensstudiengang am Fachbereich Rechtswissenschaft gelten gesonderte Regelungen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Prüfungsausschusses.

Für den Fall, dass Sie eine der genannten Bedingungen für die Hemmung der Bearbeitungsfrist für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten erfüllen, informieren Sie bitte das zuständige Prüfungsbüro.

Wenn Sie Abschlussarbeiten anmelden möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Ihr Studien- und Prüfungsbüro.

Die Regelung, der zufolge die Wiederholung einer Abschlussarbeit spätestens drei Monate nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Erstversuchs beginnen soll, wird bis zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 (31. Mai 2021) ausgesetzt. Damit müssen in diesem Zeitraum auch keine Anträge auf Fristverlängerungen gestellt werden. 

Für den Staatsexamensstudiengang im Fachbereich Rechtswissenschaft gelten gesonderte Regelungen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Prüfungsausschusses.

Bis auf Weiteres werden Prüfungen an der Freien Universität Berlin grundsätzlich nur in Distanzprüfungsformaten (oftmals online) durchgeführt und zwar in den folgenden Formaten:

  • mündliche Prüfungen weiterhin mündlich, aber als Videokonferenz,
  • Klausuren entweder als „häusliche Klausur“, wo die Ausgabe der Aufgaben und die Einreichung der Prüfungsarbeit auf digitalem Weg erfolgt, als digitale Prüfung (E-Examination@Home) oder als Hausarbeit.

Für Hausarbeiten gelten die normalen Regeln, lediglich die Einreichung von ausgedruckten Arbeiten entfällt zugunsten einer Einreichung auf digitalem Weg.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier. Zu digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das CeDiS Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Ausnahmen betreffen insbesondere Prüfungsformate, die sich nicht online durchführen lassen, wie beispielsweise praktische Prüfungen sowie Prüfungen in Staatsexamensstudiengängen, für die besondere rechtliche Bestimmungen gelten. In diesen Fällen werden die Prüfungen in Präsenz durchgeführt.

Hinsichtlich der Möglichkeit der Verschiebung eines Prüfungstermins erkundigen Sie sich bitte bei dem für Sie zuständigen Prüfungsbüro formlos (E-Mail von Ihrem ZEDAT-Account).

Wenn es sich um einen nicht bindenden Prüfungstermin handelt, können Sie auch ohne Angabe von Gründen kurzfristig zurücktreten. Wenn es sich um einen bindenden Prüfungstermin handelt, ist jedoch ein rechtzeitiger Rücktritt mit Angabe eines triftigen Grundes erforderlich.

Die Teilnahme an einer digitalen Prüfung erfolgt freiwillig. Die Studierenden erklären zu Beginn der Prüfung ihr Einverständnis und versichern die Eigenständigkeit der Leistungen. Studierende, die unter diesen Umständen nicht an der Prüfung teilnehmen können oder wollen, werden deswegen nicht benachteiligt.

Kann eine Prüfung aus technischen Gründen nicht realisiert werden oder wird sie von den Prüfenden aus technischen Gründen abgebrochen, so gilt die Prüfung als nicht erbracht und zählt damit nicht. Es wird eine neue Prüfung vorbereitet und zu einem neuen Termin mit angemessener Frist durchgeführt.

Digitale Prüfungen stellen keine Prüfungsersatzleistungen dar, sondern sind Prüfungen genauso wie die üblichen Präsenzprüfungen. Das bedeutet: Sobald eine digitale Prüfung inkl. Online-Klausur angetreten wurde, ist ein Rücktritt nur aus einem triftigen Grund möglich.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier. Zu den digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das Center für Digitale Systeme CeDiS Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Für digital durchgeführte Prüfungen kommen an der Freien Universität Berlin zunächst die gleichen Applikationen zum Einsatz wie bei der Online-Lehre, also Cisco Webex und Blackboard.

Darüber hinaus wurde "E-Examinations@Home" als campusweites Szenario für digitale Distanzprüfungen konzipiert. Als Prüfungssoftware kommt dafür die bereits in den E-Examination Centers (EECs) der Freien Universität Berlin eingesetzte Software LPLUS TestStudio zum Einsatz, die in diesem Fall aber über Server des Software-Herstellers bereitgestellt wird. Studierende können dadurch auch von ihren Heimatorten aus an Prüfungen teilnehmen. Sie müssen lediglich den für solche Zwecke entwickelten Safe Exam Browser (SEB) und eine Konfigurationsdatei der Freien Universität Berlin installieren. Der Safe Exam Browser verhindert die Nutzung von anderen Anwendungen während der Prüfungsdurchführung und unterbindet effektiv Täuschungsversuche. Alle eingesetzten Applikationen haben die dafür vorgesehenen datenschutzrechtlichen Prüfverfahren durchlaufen. Eine Proctoring- beziehungsweise Überwachungslösung wird nicht eingesetzt.

Zu den digitalen Prüfungen (E-Examinations@Home) stellt das CeDiS Informationen für Lehrende und Studierende in einem Wiki bereit.

Sofern die Notwendigkeit festgestellt wurde, eine Prüfung unter Anwesenheit der Studierenden in den Räumen der Freien Universität durchzuführen, gelten besondere Regeln, um die Gesundheit der Beteiligten zu schützen und das Ansteckungsrisiko für alle Universitätsangehörigen zu minimieren. Diese Regeln betreffen unter anderem den Abstand der Tische, das Verfahren beim Betreten und Verlassen des Prüfungsraums, die Reinigung etc. Die Studierenden werden rechtzeitig vor der Prüfung entsprechend informiert. Wir danken Ihnen im Voraus für das Verständnis und die Zusammenarbeit.

Eine Übersicht über die für Prüfungen getroffenen Regeln finden Sie in diesem Eckpunktepapier.

Wenn Sie die aktive und regelmäßige Teilnahme in einem Modul, dessen Bestehen Voraussetzung für die Anmeldung zu einem Folgemodul ist, absolviert haben, jedoch die Prüfung aufgrund von Umständen, die Sie nicht zu vertreten haben, nicht rechtzeitig vor Beginn des Folgemoduls ablegen konnten, werden Sie dennoch für das Folgemodul zugelassen, damit es deshalb nicht zu Studienzeitverlängerungen kommt.

Wenn Zeugnisse an der Freien Universität Berlin zur Abholung bereitliegen, werden Sie per E-Mail informiert und um Mitteilung einer aktuellen Postanschrift gebeten. Die Abschlussunterlagen werden Ihnen nach Möglichkeit postalisch zugesandt.

Nein, eine Teilnahme an Präsenzprüfungen erfolgt unter den aktuellen Umständen auf freiwilliger Basis. Bei einer Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Falls Sie sich dafür entscheiden, an einer Präsenzprüfung nicht teilzunehmen, setzen Sie sich bitte mit den zuständigen Lehrenden bzw. mit dem Prüfungsbüro in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass in den Staatsexamensstudiengängen Rechtswissenschaft, Pharmazie und Veterinärmedizin besondere Regelungen gelten.

Informationen für Studierende der Freien Universität, die im Ausland studieren

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde das zentrale Erasmus-Team von zahlreichen Partnerhochschulen über vorsorglich getroffene Maßnahmen informiert wie Umstellung auf Online-Kurse, Absage von Veranstaltungen und temporäre Schließungen.

Wir bitten Sie, die Informationen Ihrer Gasthochschule, der lokalen Behörden in Ihrem Gastland sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten.

Sofern das Erasmus+-Studium an der Gasthochschule im Ausland aufgrund der aktuellen Lage nicht im Rahmen von Präsenzveranstaltungen fortgesetzt werden kann, werden auch Online-Kurse für die Erasmus+-Förderung unter folgenden Bedingungen anerkannt:

  • Die Kurse und Prüfungen werden von der Gasthochschule im Ausland online angeboten: Entweder befinden sich die Studierenden im Gastland und belegen von dort die Online-Kurse, oder sie befinden sich im Heimatland und belegen von hier die Online-Kurse.
  • Die Kurse tragen zu der Erreichung der Lernziele wie im Learning Agreement festgelegt bei.

Nähere Informationen zu den erforderlichen Abschlussunterlagen haben wir Ihnen per E-Mail mitgeteilt.  

Die Anerkennungsmöglichkeit an der Freien Universität von online absolvierten Kursen und Prüfungen klären Sie bitte mit der zuständigen Person oder den zuständigen Personen an Ihrem Institut/Fachbereich. Das sind die Personen, mit denen Sie die Anerkennung bereits für das Learning Agreement besprochen haben.

Hier finden Sie zusätzliche Hinweise für Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt vorzeitig beenden, aus ihrem Gastland abreisen und keine Online-Kurse an der Gastuniversität absolvieren: 

  • Abgebrochene Auslandsaufenthalte können nicht wieder aufgenommen werden. Innerhalb der Förderprogramme der Freien Universität Berlin werden bis auf Weiteres keine Studierenden zur Fortsetzung eines unterbrochenen Auslandsaufenthalts gefördert. Das heißt, die Rückreise ins Gastland zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht vorgesehen.
  • Studierende, die das Semester an der Gasthochschule nicht online von Deutschland aus weiterführen konnten, reichen bitte die Belege über die tatsächlich entstandenen Kosten ein.

Für Rückfragen steht Ihnen das Erasmus+-Team Outgoings Europa unter outgoing-erasmus@fu-berlin.de gerne zur Verfügung.

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde das zentrale Erasmus-Team von zahlreichen Partnerhochschulen über vorsorglich getroffene Maßnahmen informiert wie Umstellung auf Online-Kurse, Absage von Veranstaltungen und temporäre Schließungen.

Sofern das Erasmus+-Studium an der Gasthochschule im Ausland aufgrund der aktuellen Lage nicht im Rahmen von Präsenzveranstaltungen fortgesetzt werden kann, werden auch Online-Kurse für die Erasmus+-Förderung unter folgenden Bedingungen anerkannt:

  • Die Kurse und Prüfungen werden von der Gasthochschule im Ausland online angeboten: Die Studierenden befinden sich im Gastland und belegen von dort Online-Kurse an der Gastuniversität. Virtuelle Phasen während der Mobilität sind vom Heimatland aus möglich, werden aber nicht gefördert, da dadurch keine auslandsbedingten Mehrkosten entstehen.
  • Die Kurse tragen zu der Erreichung der Lernziele wie im Learning Agreement festgelegt bei.

Nähere Informationen zu den erforderlichen Abschlussunterlagen haben wir Ihnen per E-Mail mitgeteilt. 

Die Anerkennungsmöglichkeit an der Freien Universität von online absolvierten Kursen und Prüfungen klären Sie bitte mit der zuständigen Person oder den zuständigen Personen an Ihrem Institut/Fachbereich. Das sind die Personen, mit denen Sie die Anerkennung bereits für das Learning Agreement besprochen haben.

Hier zusätzliche Hinweise für Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt vorzeitig beenden, aus ihrem Gastland abreisen und keine Online-Kurse an der Gastuniversität absolvieren: 

  • Abgebrochene Auslandsaufenthalte können nicht wieder aufgenommen werden. Innerhalb der Förderprogramme der Freien Universität Berlin werden bis auf Weiteres keine Studierenden zur Fortsetzung eines unterbrochenen Auslandsaufenthalts gefördert. Das heißt, die Rückreise ins Gastland zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht vorgesehen.

Für Rückfragen steht Ihnen das „Erasmus+ weltweit“-Team unter erasmusworld@fu-berlin.de gerne zur Verfügung.

Wenn Sie über Erasmus+ ein Auslandspraktikum oder einen selbstorganisierten Auslandsaufenthalt zum Beispiel über PROMOS absolvieren und dazu aufgrund der jetzigen Situation Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Programm-Ansprechpartnerinnen im Referat Studierendenmobilität oder dem Career Service: www.fu-berlin.de/studium/international

Derzeit gehen wir davon aus, dass viele Erasmus+ Austausche für das akademische Jahr 2020/2021 wie geplant durchgeführt werden können, viele Aufenthalte allerdings auch von den Studierenden verschoben oder abgesagt werden müssen Das zentrale Erasmus+ Team Outgoings ist mit allen betroffenen Studierenden diesbezüglich in direktem Kontakt.

Studierende, die ihren geplanten Aufenthalt aufgrund der Corona-Pandemie komplett abgesagt haben, können sich, falls ihnen im Rahmen der Vorbereitung des nicht angetretenen Aufenthalts bereits Kosten entstanden sind (z. B. Reservierungskosten für die Unterkunft, Reisekosten, die nicht erstattet wurden), per E-Mail an outgoing-erasmus@fu-berlin.de wenden. Im Rahmen einer Einzelfallprüfung wird dann festgestellt, ob diese Kosten ganz oder teilweise vom Erasmus+ Programm erstattet werden können.

Das zentrale Direktaustausch-Team ist in direktem Kontakt mit allen Direktaustausch-Kandidatinnen und –Kandidaten. Viele Aufenthalte müssen verschoben oder ganz abgesagt werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail unter auslstud@fu-berlin.de oder erasmusworld@fu-berlin.de jederzeit zur Verfügung. 

Die genannten Programme werden derzeit mit Einschränkungen angeboten. Wenn Sie sich also für eine PROMOS-Förderung bewerben möchten, finden Sie alle Informationen unter www.fu-berlin.de/promos

Wenn Sie sich für einen Erasmus-Praktikumsaufenthalt bewerben möchten, finden Sie alle Informationen unter www.fu-berlin.de/erasmus-praktikum.

Bitte beachten Sie bei der Planung Ihrer Aufenthalte die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Zur Bedeutung der Reisewarnung für Studien- und Praktikumsaufenthalte im Ausland.

Das Auswärtige Amt hat eine Covid-19-Reisewarnung für zahlreiche Länder ausgesprochen. Darin wird von nicht notwendigen, touristischen Aufenthalten in bestimmte Regionen abgeraten. Studien- und Praktikumsaufenthalte gelten jedoch nicht als touristische Aufenthalte.

Sollten Sie eine Zusage/Zulassung von einer Partneruniversität oder einem Praktikumsgeber haben, können Sie sich auf eigene Verantwortung dazu entschließen, den Auslandsaufenthalt anzutreten.

Beachten Sie jedoch bitte unbedingt die länderspezifischen Hinweise des Auswärtigen Amtes, da es unter Umständen besondere Einreisebedingungen (z. B. Quarantäne) gibt, die zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Tragen Sie sich als deutsche Staatsbürger/in bitte in die Krisenvorsorgeliste ein. Das Auswärtige Amt hat angekündigt, im Falle einer Verschlechterung der Situation im Ausland keine weiteren Rückführungsaktionen durchzuführen. Rückführungskosten, Stornierungskosten etc. müssen ggf. von den Reisenden selbst getragen werden.

Im Falle von bestehenden Reisewarnungen können Auslandsaufenthalte unter Umständen nicht über bestimmte Stipendienprogramme (z. B. DAAD-Programme) gefördert werden. Sollten Sie einen Auslandsaufenthalt mit finanzieller Förderung planen, informieren Sie sich bitte daher rechtzeitig bei den jeweiligen Programm-Ansprechpartnerinnen im Referat Studierendenmobilität oder bei Ihren Stipendiengebern über die aktuellen Regelungen.

Informationen für Austauschstudierende, die an der Freien Universität studieren

Wenn Sie Ihren Studienaufenthalt an der Freien Universität Berlin, der für das Sommersemester 21 geplant war, auf das Wintersemester 2021/22 verschieben möchten, können Sie das gerne tun.

Bitte informieren Sie uns unter incoming@fu-berlin.de und bitten Sie Ihre Heimatuniversität, Sie erneut für das Wintersemester 2021/22 zu nominieren. Wir werden alle zusätzlichen Nominierungen für das Wintersemester über die regulären vereinbarten Austauschquoten hinaus akzeptieren.

Ja. Für das Sommersemester 2021 ist allerdings derzeit geplant, größtenteils digitale Lehrveranstaltungen anzubieten. Die Lehrveranstaltungen beginnen am 12. April 2021 und enden am 17. Juli 2021.

Wenn Sie sich für das Sommersemester 2021 immatrikulieren, können Sie – auch ohne anzureisen – an den online angebotenen Kursen teilnehmen. Online-Prüfungen werden möglich sein.

Bitte teilen Sie dem Team Incomings der Studierendenmobilität unter incoming@fu-berlin.de so bald wie möglich vor Semesterbeginn mit, falls Sie nicht anreisen und ein reines Online-Studium an der Freien Universität absolvieren möchten. Sie erhalten dann vom Team nähere Informationen.

Bitte beachten Sie für die Einreise aus Risikogebieten die geltenden Quarantäne- und Meldepflichten. Diese finden Sie unter: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/einreisen.

Sollten Sie sich in Quarantäne befinden, so ist auch der Besuch des Campus der Freien Universität nicht möglich. Sie können ausschließlich an digitalen Lehrveranstaltungen und Online-Prüfungen teilnehmen.

Sozialleistungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat entschieden, dass Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile erleiden sollen, wenn Vorlesungen oder Unterricht an Ihrer Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend ausfallen oder der Semesterbeginn ganz verschoben wird. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

Das Studierendenwerk Berlin empfiehlt Studierenden, die ihre Abschlussprüfung (z.B. Verteidigung Bachelorarbeit) wegen der Pandemie nicht erbringen und daher das Studium nicht im Rahmen der Förderhöchstdauer abschließen können, einen neuen Antrag auf BAföG zu stellen und die Gründe für die Verlängerung der Förderhöchstdauer auf einer speziellen Erklärung vortragen. Das entsprechende Formular dazu finden Sie hier: https://www.stw.berlin/assets/sw-berlin/BAf%C3%B6G%20Corona/Antrag_Verlaegerung_Foerderhoechstdauer.pdf

Die Sozialschutz-Pakete, die der Bundestag am 27. März 2020 und am 28. Mai 2020 beschlossen hat, sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger mildern.

Die Pakete enthalten Maßnahmen für Selbständige, vor allem Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, für Familien, für Rentnerinnen und Rentner und soziale Dienste. Unter anderem enthalten sie einen vereinfachten Zugang zur Grundsicherung, zu weiteren existenzsichernden Leistungen und zum Kinderzuschlag.  

Zur Übersicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Die Überbrückungshilfen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden erneut aufgelegt.

Mit der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die individuelle, pandemiebedingte Notlage nicht durch Inanspruchnahme einer anderen Unterstützung überwinden können. Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Eine Beantragung ist noch bis zum 31.3.2021 möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Antragstellung in der 2. Runde anders verläuft als in der bisherigen Form!

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Studierendenwerks Berlin.

SoliFUnd: Spendenaktion, über die Studierende der Freien Universität in der Coronavirus-Krise unterstützt werden

Über einen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität ins Leben gerufenen Fonds zugunsten von Studierenden der Hochschule können Mittel beantragt werden. Ausgereicht werden einmalig 500 Euro pro Person. Anträge können ausschließlich online über die Internetseite des Studierendenwerks gestellt werden: www.stw.berlin/solifund Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Unterstützung für Lehrende

Das Center für Digitale Systeme (CeDiS) unterstützt alle Lehrenden bei der Umstellung von Vorlesungen, Seminaren und Übungen. Hilfestellungen, Handlungsempfehlungen und Anleitungen für den Einsatz digitaler Medien und Technologien in Lehre und Forschung finden sich hier. Kontaktieren Sie das CeDiS-Team gerne unter digitale-lehre@fu-berlin.de.

Campus

Maskenpflicht auf dem Campus

In Ergänzung zu den bestehenden Regelungen und dem Rahmenhygieneplan der Freien Universität Berlin gelten zunächst befristet bis zum 30. April 2021 die folgenden Zusatzregelungen zum Tragen von medizinischen Gesichtsmasken/FFP2-Masken.

Medizinische Gesichtsmasken/FFP2-Schutzmasken sind in den folgenden Situationen zu tragen:

  • In allen Situationen, in denen Sie keinen Abstand von mindestens 1,5m von anderen Personen halten können.
  • Bei Mehrfachbelegung von Büro- oder Arbeitsräumen, wenn weniger als 10m2 pro Person zur Verfügung stehen.

FFP2-Schutzmasken sind zu tragen, wenn 

  • die tätigkeitsspezifische Gefährdungsbeurteilung dies vorsieht, oder
  • bei Tätigkeiten mit mehreren Personen, bei denen mit einem erhöhten Aerosolaustoß zu rechnen ist (z.B. Besprechungen, Telefonate, in Gemeinschaftsräumen)

Die Freie Universität Berlin hat ein Großkontingent an FFP2-Masken bestellt. Die Masken werden Ihnen über ihre Bereiche zur Verfügung gestellt.

Medizinische Masken (OP-Masken, Einmalmasken) und FFP2-Masken können über UniKat direkt bestellt werden.

Weitere Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Bibliotheken und Universitätsarchiv

Bitte informieren Sie sich auf der Website der Universitätsbibliothek über das aktuelle Angebot der Bibliotheken.

Für Rückfragen:

Bitte informieren Sie sich auf der Website des Universitätsarchivs über die aktuellen Bedinungen für die Nutzung des Archivs.

Aktuelle Informationen zur Nutzung der Arbeitsplätze finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek.

Hochschulsport

Mensen

Bitte informieren Sie sich auf der Website des Studierendenwerks über das aktuelle Angebot.

Veranstaltungen

Nein, bis voraussichtlich 30. Juni 2021 finden keine externen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Freien Universität statt.

Reisen ins Ausland / Einreise nach Deutschland

Angesichts der Lage in der Coronavirus-Pandemie ist es weiterhin erforderlich, persönliche Begegnungen und den direkten Austausch auch im Arbeitsalltag möglichst zu reduzieren. Aus Fürsorgepflicht und zum Wohle aller universitären Mitglieder hat die Freie Universität Berlin daher beschlossen, die Genehmigung von Dienstreisen grundsätzlich bis auf Weiteres zu untersagen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Entscheidung, die einen Einschnitt in das universitäre Leben bedeutet. Für die Verzögerung bzw. Minimierung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist jedoch die Vermeidung sozialer Kontakte, die auch infolge von Reisen entstehen, unumgänglich und notwendig.

Aus diesem Grund werden zunächst bis zum 30. April 2021) keine neuen Dienstreisegenehmigungen mehr ausgestellt, und bereits erteilte Genehmigungen für diesen Zeitraum werden zurückgenommen. Die Leitung der Freien Universität ist sich der großen Bedeutung von Dienstreisen für den wissenschaftlichen Austausch bewusst. Sie wird sich mit den anderen Hochschulen des Landes abstimmen, die aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens weiter beobachten und anders bewerten, sobald die Situation es zulässt.

Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben oder Kontakt zu bestätigten Infektionsfällen hatten, sind aufgefordert, für sich zu prüfen, ob sie sich nach der aktuellen Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Landes Berlin in eine 10-tägige Selbstquarantäne zu begeben haben, unabhängig davon, ob Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen oder nicht.

Bitte nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrer Beschäftigungsstelle und der Personalstelle sowie mit dem für Ihren Wohnort zuständigen Gesundheitsamt auf. Die Berliner Senatsverwaltung hat unter der Rufnummer 030 90 28 28 28 eine 24-Stunden-Hotline geschaltet, über die Sie ebenfalls beraten werden.

Beschäftigte und Studierende, die sich momentan im Ausland aufhalten und Fragen zu einer möglichen Rückkehr haben, wenden sich bitte an: cv-info@fu-berlin.de

Unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen des Auswärtigen Amtes, des Landes Berlin und der Freien Universität Berlin sind Aufenthalte von ausländischen Gastwissenschaftler/innen an der Freien Universität derzeit möglich. Bei Gästen aus Nicht-EU-Ländern empfiehlt sich allerdings die Beantragung eines Visums für den geplanten Aufenthalt bei den deutschen Auslandsvertretungen im Heimatland, da es beim Landesamt für Einwanderung nach wie vor zu Engpässen kommt und daher auch die Antragseinreichung über unseren Pass-Service derzeit nicht möglich ist. Bitte informieren Sie sich dazu gegebenenfalls auf den entsprechenden Webseiten oder beim Pass-Service der Freien Universität Berlin pass-service@fu-berlin.de.

Für Einreisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrer Einreise in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, gelten Quarantäne‐ und Meldepflichten. Als Risikogebiete gelten Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS‐CoV‐2 besteht. Die aktuelle Liste finden Sie hier.

Bei Fragen in Einzelfällen wenden Sie sich bitte an academic-relations@international.fu-berlin.de.

Arbeiten

Arbeiten während der Coronavirus-Pandemie

Ja, durch Infektionsschutzmaßnahmen kann es in einzelnen Bereichen zu eingeschränkter Präsenz kommen.

Verwaltungs- und Forschungstätigkeit finden primär im Home Office statt. Das Arbeiten in Schichten sowie mobiles Arbeiten werden in Verantwortung der jeweils zuständigen Bereiche organisiert. Beschäftigte arbeiten in Präsenz, sofern dies für die Sicherstellung des Betriebs notwendig ist.

Allein die Befürchtung sich anzustecken reicht nicht aus, um der Arbeit fern zu bleiben. Nicht arbeiten dürfen Sie hingegen nur, wenn Sie auch tatsächlich arbeitsunfähig sind. Die Angst vor einer Ansteckung auf der Arbeit oder dem Weg dorthin, ist nicht ausreichend.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Umgang mit COVID-19-Verdachtsfällen und Infektionen der Freien Universität.

Hier sind zwei Sachverhalte voneinander abzugrenzen:

  1. Sie sind erkrankt und in Quarantäne:
    Sie erhalten eine Krankschreibung und die üblichen Regelungen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gelten. Sie reichen wie üblich ihre Krankschreibung bei der Dienststelle ein.
  2. Sie sind nicht erkrankt, aber Quarantäne wird durch ein Gesundheitsamt angeordnet:
    In diesem Fall ist mobiles Arbeiten möglich. Quarantänemaßnahmen werden nur vom zuständigen Gesundheitsamt verhängt. In diesem Fall sind Sie nicht erkrankt und erhalten keine Krankschreibung. Ihr Entgelt wird Ihnen für die Dauer der Quarantäne weiterhin gezahlt.

SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttests für Beschäftigte an der Freien Universität

Auf Grundlage der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin und als einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie bietet die Freie Universität Berlin ihren Beschäftigten im Präsenzbetrieb zweimal wöchentlich einen SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttest an. Dies soll die auf dem Campus notwendigen Tätigkeiten zusätzlich zu den bisher geltenden Regelungen (AHA+L+A, Rahmenhygieneplan der Freien Universität Berlin) weiter absichern und mögliche Infektionen frühzeitig erkennbar machen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen Antigentests zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus

SARS-CoV-2-Antigen-Tests können akute Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus nachweisen. Inzwischen stehen Tests zur Verfügung, die in der Handhabung so einfach sind, dass sie auch von medizinischen Laien selbstständig durchgeführt werden können (Selbsttests). Selbsttests sind allgemein zu über 90% zuverlässig, im Falle des an der Freien Universität verwendeten HotGen-Tests zu über 95%. Es können jedoch sowohl falsch-positive als auch falsch-negative Ergebnisse auftreten. Daher sind bei negativem Testergebnis weiterhin die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten.

Bei einem positiven Ergebnis ist eine Nachtestung mit einem PCR-Test notwendig. Testzentren oder Arztpraxen in Berlin, die einen PCR-Test durchführen, finden Sie unter: https://www.berlin.de/corona/testzentren.

Weitere Informationen zu Selbsttests finden Sie beispielsweise bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/tests-auf-sars-cov-2/antigen-selbsttest.html

  1. Die Beschäftigungsstellen stellen ihren in Präsenz tätigen Kolleginnen und Kollegen nach Bedarf bis zu zwei Tests pro Woche zur Verfügung.
  2. Die Testteilnahme der Beschäftigten erfolgt auf freiwilliger Basis.
  3. Die Tests werden nach Maßgaben der Landesverordnung von den zu Testenden selbstständig unter Aufsicht durchgeführt.
  4. Die Testausgabe und Testdurchführung erfolgen in den Räumlichkeiten der Freien Universität. Für die Durchführung der Tests und das damit verbundene Hygienekonzept sind die durchführenden Bereiche verantwortlich.
  5. Auf Nachfrage kann den Getesteten eine Bescheinigung über das Testergebnis ausgestellt werden. Ein Muster für die Bescheinigung findet sich hier.
  6. Eine Testbescheinigung kann nur von geschulten Personen ausgestellt werden. Eine ca. 45 minütige Online-Schulung wird vom Land Berlin kostenlos auf der Seite https://testen-lernen.de angeboten.
  7. Verbrauchte Testmaterialien werden im dem Testkit beiliegenden Plastikbeutel verschlossenen über den Hausmüll entsorgt.
  8. Personen mit einem negativen Selbsttestergebnis halten weiterhin alle gültigen Schutz- und Hygienemaßnahmen ein.
  9. Beschäftigte, deren Testergebnis positiv ausfällt, informieren ihre Beschäftigungsstelle und verlassen unverzüglich den Campus, um einen PCR-Test durchführen zu lassen. Bis zur Vorlage einer Bescheinigung über ein negatives PCR-Testergebnis ist eine Rückkehr auf den Campus nicht möglich. Die Beschäftigungsstellen melden positive PCR-Ergebnisse dann über das bereits etablierte Meldeverfahren als Infektionsfälle an die Dienststelle Arbeitssicherheit. Positive Selbsttestergebnisse werden entsprechend als Verdachtsfall gemeldet.
  10. Eine Weitergabe der persönlichen Daten der positiv Getesteten an Gesundheitsämter oder andere Dritte erfolgt nicht.

An der Freien Universität Berlin wird aktuell der Coronavirus (2019-nCoV)-Antigentest der Firma HotGen (BfArM-AT-Nummer AT282/21) verwendet. Informationen zum Test und zur korrekten Testdurchführung finden Sie direkt auf der Verpackung. Eine Video-Anleitung ist hier abrufbar: https://youtu.be/DTn_ns-bUP4 .

Die Selbsttests stehen voraussichtlich ab dem 13.04.2021 im UniKAT zu einem zentral bezuschussten Preis von 40 EUR pro Packung à 20 Tests zur Bestellung als Lagerware bereit.

Die Freie Universität Berlin bereitet zudem die Einrichtung von Testzentren vor, die dann sowohl von den Mitarbeiter*innen als auch von Studierenden und der Öffentlichkeit genutzt werden können.

Freistellungsmöglichkeiten zur Kinderbetreuung

Während der Dauer einer vom Deutschen Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite bestehen zwei Optionen zur Freistellung zur Gewährleistung der notwendigen Kinderbetreuung im Rahmen der COVID-19-Pandemie: Der Anspruch nach Infektionsschutzgesetz oder der Anspruch auf Kinderkrankengeld. Die Ansprüche können nicht gleichzeitig geltend gemacht werden. Die epidemische Lage ist aktuell andauernd.

Sofern die jeweiligen Voraussetzungen vorliegen, können Betreuende entweder nach dem § 56 IfSG oder nach dem § 45 SGB V Ansprüche geltend machen, wobei die Anspruchsberechtigten grundsätzlich zwischen den beiden Möglichkeiten wählen können. Darüber hinaus bestehen zusätzliche Regelungen, die die Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen im Rahmen der COVID-19-Pandemie in Anlehnung an die §§ 2, 9 PflegeZG betreffen.

Formular: Antrag für die Freistellung zur Kinderbetreuung gemäß § 56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Aufgrund der flächendeckenden Schließung von Betreuungseinrichtungen hat die Senatsverwaltung für Finanzen, zuletzt mit Rundschreiben IV Nr. 106/2020 vom 28. Dezember 2020, Regelungen für die Gewährung von Dienst- und Arbeitsbefreiungen zum Zwecke der Kinderbetreuung in Umsetzung der Regelung des § 56 Absatz 1a und Absatz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) getroffen.

Tarifbeschäftigte können eine Freistellung zum Zwecke der Kinderbetreuung für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, in Anspruch nehmen, wenn von der zuständigen Behörde in Reaktion auf die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie

  • eine Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative (o. ä.), eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, eine Einrichtung der ergänzenden Förderung und Betreuung oder eine Schule usw. geschlossen,
  • deren Betreten, auch aufgrund einer Absonderung, untersagt,
  • aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert oder
  • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird.

Ein Freistellungsanspruch besteht nicht, wenn die Schließung der vorgenannten Einrichtungen wegen der Schul- oder Betriebsferien bzw. innerhalb der geplanten Schließzeiten erfolgt.

Auf Beamtinnen und Beamten findet die Regelung des § 56 Absatz 1a IfSG keine unmittelbare Anwendung. Sie erhalten jedoch entsprechende Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge nach § 59 Landesbeamtengesetz (LBG).

Als Kinder gelten in Anlehnung an § 10 Absatz 4 Sozialgesetzbuch (SGB IV) neben den leiblichen und angenommenen Kindern auch Stiefkinder (auch die des/der Lebenspartners bzw. Lebenspartnerin) und Enkel, die die Beamtin/Tarifbeschäftigte oder der Beamte/Tarifbeschäftigte überwiegend unterhält, sowie Pflegekinder.

Bis zum 14. Februar 2021 sind die Berliner Kitas und Kindertagespflegestellen geschlossen. Die Betreuung im Notbetrieb steht Eltern offen, wenn sie einen außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf für ihre Kinder haben. Dieser kann auch nur an einzelnen Tagen oder stundenweise bestehen.

Zusätzlich zum außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf muss eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:

  • Ein Elternteil übt einen Beruf aus, der auf der Liste der sogenannten systemrelevanten Berufe steht. Auch im Homeoffice kann ein Betreuungsanspruch bestehen.
  • Ein Elternteil ist alleinerziehend. Der zeitliche Anspruch bemisst sich nach dem Umfang des außerordentlichen Betreuungsbedarfs.
  • Die Familie befindet sich in einer sozial schwierigen Situation oder es besteht ein besonderer pädagogischer Bedarf (Entscheidungen im Einzelfall)

Zur Inanspruchnahme der Kita/Kindertagespflege-Notbetreuung müssen Eltern den “Antrag zur Notbetreuung” ausfüllen.

Je nach Aufgabengebiet können auch auch Beschäftigte an Hochschulen zu den "systemrelavanten Berufen" gehören, so z.B. Lehrpersonal an Hochschulen und Beschäftigte von Hochschulen, die zum Notbetrieb gehören.

Sowohl im Rundschreiben der Senatsverwaltung für Finanzen als auch in der Begründung des "Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" (Drucksache 19/18111 vom 24.03.2020) wird die Nachrangigkeit der Freistellung sowie Entschädigungsleistung nach dem IfSG unterstrichen. In der Drucksache 19/18111 wird hierzu ausgeführt:

"Ein Entschädigungsanspruch greift nur, wenn allein die Schließung oder das Betretungsverbot der Schulen oder Betreuungseinrichtungen zu einem Verdienstausfall führen. Das ist z. B. nicht der Fall, wenn und soweit der Erwerbstätige bereits nach anderen gesetzlichen, tariflichen, betrieblichen oder individualrechtlichen Grundlagen unter Fortzahlung des Entgelts oder einer der Höhe nach dem Entgelt entsprechenden Geldleistung der Arbeit fernbleiben kann. Soweit derartige rechtliche Möglichkeiten bestehen, sind diese prioritär zu nutzen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn dem sorgeberechtigten Erwerbstätigen noch Zeitguthaben zusteht. Dieses ist vorrangig abzubauen."

Folgende Voraussetzungen müssen vor diesem Hintergrund kumulativ erfüllt sein:

  1. Das Kind wird während dieser Zeit selbst beaufsichtigt, betreut oder gepflegt, weil keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sichergestellt werden kann.
  2. Es besteht keine Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, d.h. die Erfüllung der Arbeitspflichten neben der Kinderbetreuung zu gewährleisten.
  3. Es bestehen keine Arbeitszeitguthaben (z.B. Mehrarbeit, Gleitzeitguthaben).
  4. Es bestehen keine in das Jahr 2021 übertragenen Resturlaubsansprüche aus dem Jahr 2020 die zur Sicherstellung der Kinderbetreuung eingesetzt werden können (siehe hierzu: BMAS-Hinweis 03/2020 "Informationen zum geplanten Entschädigungsanspruch im Fall von Kita- oder Schulschließungen im Infektionsschutzgesetz hier: Vorrang des Urlaubsanspruches von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern")
  5. Bei Beamtinnen und Beamten dürfen der Gewährung von Dienstbefreiung nach § 59 LBG keine zwingenden dienstlichen Gründe entgegenstehen.

Bezogen auf eine Fünf-Tage-Woche kann die Freistellung für bis zu 34 ganze Tage, bei Alleinerziehenden für bis zu 67 ganze Tage beantragt werden. Es können auch bis zu 68 halbe Tage, bei Alleinerziehenden 134 halbe Tage beantragt werden (50 Prozent der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit).

Bereits gewährte Freistellungstage bzw. Entschädigungsleistungen nach § 56 Absatz 1a IfSG bzw. § 59 LBG seit dem 01.09.2020 sind auf diesen Anspruch anzurechnen.

Während dieses Zeitraums zahlt die Freie Universität Berlin die Entschädigungsleistung nach § 56 Absatz 1a und Absatz 2 Satz 4 IfSG für die zuständige Behörde aus. Der Gewährungszeitraum von bis zu 34 Arbeitstagen (bei einer Fünf-Tage-Woche) bei Weiterzahlung der ungekürzten Bezüge bzw. des Entgelts nach § 21 TV-L entspricht im Ergebnis einem Entschädigungsanspruch in Höhe von 67 Prozent des Verdienstausfalls für 50 Arbeitstage.

Bei einer von der Fünf-Tage-Woche abweichenden Verteilung der regelmäßigen Wochenarbeitszeit ergibt sich nachfolgende Anzahl möglicher Freistellungstage:

Anwendungstabelle:

  • 6 Arbeitstage je Woche: 41 Freistellungstage
  • 5 Arbeitstage je Woche: 34 Freistellungstage
  • 4 Arbeitstage je Woche: 27 Freistellungstage
  • 3 Arbeitstage je Woche: 21 Freistellungstage
  • 2 Arbeitstage je Woche: 14 Freistellungstage
  • 1 Arbeitstag je Woche: 7 Freistellungstage

Für alleinerziehende Sorgeberechtigte gilt entsprechend:

Anwendungstabelle Alleinerziehende:

  • 6 Arbeitstage je Woche: 81 Freistellungstage
  • 5 Arbeitstage je Woche: 67 Freistellungstage
  • 4 Arbeitstage je Woche: 54 Freistellungstage
  • 3 Arbeitstage je Woche: 41 Freistellungstage
  • 2 Arbeitstage je Woche: 27 Freistellungstage
  • 1 Arbeitstag je Woche: 14 Freistellungstage

Bei darüber hinaus bestehendem Betreuungsbedarf besteht die Möglichkeit der unbezahlten Freistellung für Tarifbeschäftigte in folgendem Umfang:

Anwendungstabelle für Arbeitsbefreiung ohne Entgeltzahlung:

  • 6 Arbeitstage je Woche: 19 Freistellungstage
  • 5 Arbeitstage je Woche: 16 Freistellungstage
  • 4 Arbeitstage je Woche: 13 Freistellungstage
  • 3 Arbeitstage je Woche: 9 Freistellungstage
  • 2 Arbeitstage je Woche: 6 Freistellungstage
  • 1 Arbeitstag je Woche: 3 Freistellungstage

Sofern nach Ausschöpfen dieser Möglichkeiten und (ggf. Nutzung der Härtefallregelung) weitere freie Tage zur Kinderbetreuung benötigt werden, kann eine kurzfristige Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf das Entgelt gewährt werden, § 29 Absatz 3 Satz 2 TV-L, oder Sonderurlaub nach § 28 TV-L.

Beamtinnen und Beamten kann ausnahmsweise über die Grenze von 34 Arbeitstagen (bei einer Fünf-Tage-Woche) hinaus Dienstbefreiung nach § 59 LBG gewährt werden. Nach einer Dienstbefreiung nach § 59 LBG unter Fortzahlung der Bezüge in Höhe von 34 bzw. 67 Arbeitstagen (bei einer Fünf-Tage-Woche) besteht zusätzlich die Möglichkeit einer familienbedingten Teilzeit gemäß § 54a LBG bzw. Beurlaubung (ohne Dienstbezüge) gemäß § 55 Absatz 1 LBG.

Wie vorstehend bereits dargelegt, zahlt die Freie Universität Berlin für die Dauer der Freistellung die Entschädigungsleistung nach § 56 Absatz 1a und Absatz 2 Satz 4 IfSG für die zuständige Behörde aus und kann im Nachhinein eine Erstattung der geleisteten Beträge bei der Senatsverwaltung für Finanzen beantragen.

Der Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Entschädigung nach § 56 Absatz 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erfordert umfangreiche Angaben und Nachweise zur Freistellung, die wir teilweise an Sie weitergeben müssen:

Wichtig ist zunächst einmal die Bescheinigung der Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule Ihres Kindes zum Betreuungsanspruch und den Schließzeiten. Verwenden Sie bitte hierfür den Vordruck "Bestätigung der Betreuungszeiten, der Schließzeiten und zur Notbetreuung durch die Kinderbetreuungseinrichtung / Schule des zu betreuenden Kindes".

Weiterhin muss von Ihnen schriftlich erklärt werden, dass

  • Sie im Betreuungszeitraum keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen konnten und Ihr Kind/Ihre Kinder daher selbst betreuen mussten.
  • Es im Betreuungszeitraum nicht möglich war durch Homeoffice oder andere betriebliche Maßnahmen die Kinderbetreuung neben der Erfüllung der Arbeitspflichten zu gewährleisten.
  • Zu Beginn des geltend gemachten Betreuungszeitraums kein Arbeitszeitguthaben und keine übertragenen Resturlaubsansprüche aus dem Jahr 2020 bestanden. Wenn zeitlich möglich, lassen Sie sich diese Angabe bitte durch Ihre/n Fachvorgesetzte/n bzw. die Verwaltungsleitung Ihres Bereichs bestätigen. Ansonsten wird Ihre Personalstelle die Bestätigung für Sie abfordern.

Neben der Freistellung für die Kinderbetreuung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) hat der Gesetzgeber zeitlich begrenzt auf das Kalenderjahr 2021 den Leistungszeitraum für das Kinderkrankengeld ausgedehnt. Mit § 45 Abs. 2a SGB V wird dazu rückwirkend zum 5. Januar 2021 der Anspruch auf Kinderkrankengeld zusätzlich auf die Fälle einer notwendigen Kinderbetreuung im Rahmen der COVID-19-Pandemie erweitert, ohne dass eine Erkrankung des Kindes vorliegen muss.

Tarifbeschäftigte, die als Versicherte (Plichtversicherte oder freiwillig Versicherte) Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kinder gesetzlich krankenversichert (z. B. Familienversicherung gem. § 10 SGB V) sind.

Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld,

  1. wenn es erforderlich ist, daß sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben,
  2. eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und
  3. das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Der Anspruch besteht für das Kalenderjahr 2021 in Anlehnung an die Regelung des § 56 Absatz 1a IfSG nicht nur bei Erkrankung des Kindes, sondern auch dann, wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes

  • vorübergehend geschlossen werden, oder
  • deren Betreten, auch auf Grund einer Absonderung, untersagt wird, oder
  • wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder
  • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird, oder
  • das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.

Nach § 45 Abs. 2a Satz 1 SGB V besteht für das Kalenderjahr 2021 für jedes Kind für 20 Arbeitstage (insgesamt maximal 45 Arbeitstage), für alleinerziehende Versicherte für 40 Arbeitstage (insgesamt maximal 90 Arbeitstage) ein Anspruch auf Kinderkrankengeld.

Da es sich um eine unbezahlte Freistellung handelt, besteht in dieser Zeit kein Anspruch auf Vergütung. Das Kinderkrankengeld wird auf Antrag von Ihrer Krankenkasse ausgezahlt. Die Krankenkassen stellen im Internet entsprechende Formanträge zur Verfügung.

Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt grundsätzlich 90 Prozent Ihres ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Sofern Sie in den letzten zwölf Monaten einmalige Zahlungen bekommen haben, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, beträgt das Kinderkrankengeld 100 Prozent. Die Höchstgrenze für das Kinderkrankengeld liegt bei 112,88 Euro (2021) pro Tag.

Die Schließung der Schule, der Einrichtung zur Betreuung von Kindern oder der Einrichtung für Menschen mit Behinderung, das Betretungsverbot, die Verlängerung der Schul- oder Betriebs-ferien, die Aussetzung der Präsenzpflicht in einer Schule, die Einschränkung des Zugangs zum Kinderbetreuungsangebot oder das Vorliegen einer behördlichen Empfehlung, vom Besuch der Einrichtung abzusehen, muss Ihrer Krankenkasse auf geeignete Weise nachgewiesen werden. Diese wird die Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Betreuungseinrichtung oder Schule verlangen.

Die DEBEKA-BKK sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben für eine Antragstellung online einen Erklärungsvordruck sowie eine Musterbescheinigung für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bereitgestellt.

Reisen ins Ausland / Einreise nach Deutschland

Angesichts der Lage in der Coronavirus-Pandemie ist es weiterhin erforderlich, persönliche Begegnungen und den direkten Austausch auch im Arbeitsalltag möglichst zu reduzieren. Aus Fürsorgepflicht und zum Wohle aller universitären Mitglieder hat die Freie Universität Berlin daher beschlossen, die Genehmigung von Dienstreisen grundsätzlich bis auf Weiteres zu untersagen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Entscheidung, die einen Einschnitt in das universitäre Leben bedeutet. Für die Verzögerung bzw. Minimierung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist jedoch die Vermeidung sozialer Kontakte, die auch infolge von Reisen entstehen, unumgänglich und notwendig.

Aus diesem Grund werden zunächst bis zum 30. April 2021) keine neuen Dienstreisegenehmigungen mehr ausgestellt, und bereits erteilte Genehmigungen für diesen Zeitraum werden zurückgenommen. Die Leitung der Freien Universität ist sich der großen Bedeutung von Dienstreisen für den wissenschaftlichen Austausch bewusst. Sie wird sich mit den anderen Hochschulen des Landes abstimmen, die aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens weiter beobachten und anders bewerten, sobald die Situation es zulässt.

Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben oder Kontakt zu bestätigten Infektionsfällen hatten, sind aufgefordert, für sich zu prüfen, ob sie sich nach der aktuellen Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Landes Berlin in eine 10-tägige Selbstquarantäne zu begeben haben, unabhängig davon, ob Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen oder nicht.

Bitte nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrer Beschäftigungsstelle und der Personalstelle sowie mit dem für Ihren Wohnort zuständigen Gesundheitsamt auf. Die Berliner Senatsverwaltung hat unter der Rufnummer 030 90 28 28 28 eine 24-Stunden-Hotline geschaltet, über die Sie ebenfalls beraten werden.

Beschäftigte und Studierende, die sich momentan im Ausland aufhalten und Fragen zu einer möglichen Rückkehr haben, wenden sich bitte an: cv-info@fu-berlin.de

Unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen des Auswärtigen Amtes, des Landes Berlin und der Freien Universität Berlin sind Aufenthalte von ausländischen Gastwissenschaftler/innen an der Freien Universität derzeit möglich. Bei Gästen aus Nicht-EU-Ländern empfiehlt sich allerdings die Beantragung eines Visums für den geplanten Aufenthalt bei den deutschen Auslandsvertretungen im Heimatland, da es beim Landesamt für Einwanderung nach wie vor zu Engpässen kommt und daher auch die Antragseinreichung über unseren Pass-Service derzeit nicht möglich ist. Bitte informieren Sie sich dazu gegebenenfalls auf den entsprechenden Webseiten oder beim Pass-Service der Freien Universität Berlin pass-service@fu-berlin.de.

Für Einreisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrer Einreise in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, gelten Quarantäne‐ und Meldepflichten. Als Risikogebiete gelten Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS‐CoV‐2 besteht. Die aktuelle Liste finden Sie hier.

Bei Fragen in Einzelfällen wenden Sie sich bitte an academic-relations@international.fu-berlin.de.

Sozialleistungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat entschieden, dass Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile erleiden sollen, wenn Vorlesungen oder Unterricht an Ihrer Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend ausfallen oder der Semesterbeginn ganz verschoben wird. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

Das Studierendenwerk Berlin empfiehlt Studierenden, die ihre Abschlussprüfung (z.B. Verteidigung Bachelorarbeit) wegen der Pandemie nicht erbringen und daher das Studium nicht im Rahmen der Förderhöchstdauer abschließen können, einen neuen Antrag auf BAföG zu stellen und die Gründe für die Verlängerung der Förderhöchstdauer auf einer speziellen Erklärung vortragen. Das entsprechende Formular dazu finden Sie hier: https://www.stw.berlin/assets/sw-berlin/BAf%C3%B6G%20Corona/Antrag_Verlaegerung_Foerderhoechstdauer.pdf

Die Sozialschutz-Pakete, die der Bundestag am 27. März 2020 und am 28. Mai 2020 beschlossen hat, sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger mildern.

Die Pakete enthalten Maßnahmen für Selbständige, vor allem Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, für Familien, für Rentnerinnen und Rentner und soziale Dienste. Unter anderem enthalten sie einen vereinfachten Zugang zur Grundsicherung, zu weiteren existenzsichernden Leistungen und zum Kinderzuschlag.  

Zur Übersicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Die Überbrückungshilfen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden erneut aufgelegt.

Mit der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die individuelle, pandemiebedingte Notlage nicht durch Inanspruchnahme einer anderen Unterstützung überwinden können. Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Eine Beantragung ist noch bis zum 31.3.2021 möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Antragstellung in der 2. Runde anders verläuft als in der bisherigen Form!

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Studierendenwerks Berlin.

SoliFUnd: Spendenaktion, über die Studierende der Freien Universität in der Coronavirus-Krise unterstützt werden

Über einen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität ins Leben gerufenen Fonds zugunsten von Studierenden der Hochschule können Mittel beantragt werden. Ausgereicht werden einmalig 500 Euro pro Person. Anträge können ausschließlich online über die Internetseite des Studierendenwerks gestellt werden: www.stw.berlin/solifund Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.