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Abmilderung der Pandemiefolgen

Um die Mitglieder der Freien Universität Berlin bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen zu unterstützen, bietet die Freie Universität Berlin neben den regulären Angeboten des Dual Career & Family Service folgende ergänzende Maßnahmen an:

Virtuelle Betreuungsangebote

Die Stabsstelle Dual Career & Family Service informiert in Beratungsgesprächen über digitale Kinderbetreuungsangebote (z.B. https://www.lern-fair.de/) zur Entlastung von Mitarbeiter*innen und Studierenden mit Familienaufgaben.

Zusätzliche Tutor*innenstellen an den Fachbereichen

Das Präsidium hat den Fachbereichen zusätzliche Mittel für peer-to-peer Tutoring für Studierende bereitgestellt.

Systematische Berücksichtigung der Pandemiefolgen bei der Verausgabung von DFG-Chancengleichheitsmitteln

Der Dual Career & Family Service sowie das Team Zentrale Frauenberatung unterstützen DFG-geförderte Projekte bei der Sicherstellung der Verlängerung von Nachwuchswissenschaftler*innen in Drittmittelanstellung, beim systematischen Einbeziehen von Pandemiefolgen in die Verausgabung der DFG-Chancengleichheitsmittel, sowie bei der Klärung von Bedarfen und Handlungsmöglichkeiten der Verbundprojekte:

Verlängerung der Beschäftigungsverhältnisse von Juniorprofessor*innen und Professor*innen auf Zeit

Das Präsidium hat die Umsetzung des zweiten Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Bereich des Hochschulrechts neu eingeführten §126c BerlHG mit folgenden Maßgaben beschlossen:

  • Die Dienst- und Beschäftigungsverhältnisse der Juniorprofessor*innen und der Professor*innen auf Zeit, die zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.09.2021 bestanden haben und aus dem Grundhaushalt finanziert werden, verlängern sich auf Antrag um den gemäß §126c BerlHG möglichen Zeitraum. Die Dienstzeitverlängerungen werden aus der bisher jeweils gültigen zentralen bzw. dezentralen Kontierung fortgeführt.
  • Eine Verlängerung der Dienst- und Beschäftigungsverhältnisse der Juniorprofessoren*innen und Professoren*innen auf Zeit mit einer Finanzierung aus Drittmitteln kann nach Einzelfallprüfung unter Berücksichtigung zur Verfügung stehender Mittel und unter Einbindung der Abt. II Finanzen erfolgen.

Verlängerung der Beschäftigungsverhältnisse von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen

Im WissZeitVG wurde die mögliche Höchstbefristungsdauer aufgrund der Corona-Pandemie um 12 Monate erhöht. Weiterhin gilt allerdings, dass nach WissZeitVG die Befristungszeiträume dem Qualifizierungsziel entsprechen müssen. Eine mögliche Vertragsverlängerung aufgrund von durch die Corona-Pandemie entstandenen Nachteilen kann deswegen weiterhin nur auf individuellen Antrag, frühestens ein Jahr vor Ablauf des aktuellen Vertragsverhältnisses, geprüft werden. Bitte sprechen Sie dazu mit ihren Vorgesetzten.

Berücksichtigung der Pandemie in zukünftigen Einstellungs- und Berufungsverfahren

In Auswahlverfahren sollen eventuelle persönliche Nachteile für die wissenschaftliche Karriere aufgrund von Auswirkungen der Pandemiesituation im Rahmen des rechtlich Möglichen berücksichtigt werden.

Berücksichtigung der Pandemie in Zielvereinbarungen, Bewährungsfeststellungen und Tenure-Evaluierungen

Bei Bewährungsfeststellungen und Tenure-Evaluierungen können Hinweise auf pandemiebedingte Einschränkungen im Selbstbericht erfolgen. Eventuell aus diesen Einschränkungen resultierende persönliche Nachteile für die wissenschaftliche Karriere sollen bei der Bewertung im Rahmen des rechtlich Möglichen berücksichtigt werden. Dies gilt auch im Zusammenhang mit der Überprüfung von Berufungszielvereinbarungen.