10 | Frei forschen und studieren
Die Freie Universität ist seit 2012 Mitglied im weltweiten Netzwerk Scholars at Risk (seit 2013 als förderndes Mitglied). Sie ist außerdem Mitglied der Steering Group der Scholars at Risk Network - Germany Section und hat im April 2018 zusammen mit SAR und der Alexander von Humboldt-Stiftung den Scholars at Risk Network Global Congress 2018 veranstaltet.
Das 2018 an der Freien Universität Berlin gegründete Programm Academics in Solidarity (AiS) ist ein Peer-Mentoring-Programm, das dislozierte und gefährdete Forscher*innen mit Wissenschaftler*innen in Deutschland, Libanon und Jordanien zusammenbringt. Ziel ist es, ein Solidaritätsnetzwerk zu schaffen, die transnationale Forschungszusammenarbeit zu stärken und den Mitgliedern des AiS-Netzwerks universitäre Unterstützung zu bieten. Das Programm bietet Zugang zu Mentoring, akademischer Beratung, systematischem Netzwerkaufbau und Finanzierungsmöglichkeiten für kleine Forschungsvorhaben. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und wird von der Freien Universität Berlin finanziert und betreut.
Weitere Informationen
- Webseite Scholars at Risk der Abteilung Internationales
- campus.leben-Artikel vom 9. Juni 2022 zur Unterstützung von Studierenden und Forschenden aus der Ukraine
- Tagesspiegel-Beilagen-Artikel „Das gestohlene Leben“
- Webseite Academics in Solidarity des Center for International Cooperation
- campus.leben-Interview vom 18. November 2019 mit dem Gründer des Netzwerks Academics in Solidarity Florian Kohstall

