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Evidenzen des Expositorischen

Auf einer Tagung vom 29. Juni bis 1. Juli wird untersucht, wie in Ausstellungen Wissen, Erkenntnis und Ästhetische Bedeutung erzeugt wird

Nr. 175/2017 vom 28.06.2017

Die Möglichkeiten der Vermittlung und Erzeugung von Wissen, Erkenntnis und ästhetischer Bedeutung in Ausstellungen steht im Mittelpunkt einer Tagung vom 29. Juni bis 1. Juli im Aktionsraum im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, dazu unterschiedliche theoretische Ansätze vorzustellen und zu diskutieren. Die methodische Perspektive wird auf Fallbeispiele der historischen und aktuellen Ausstellungspraxis bezogen; auf diese Weise sollen auch Zugänge zu den Verfahren eines nicht begrifflich verfassten kuratorischen Wissens erarbeitet werden. Die Veranstaltung „Evidenzen des Expositorischen“ ist öffentlich, der Eintritt frei.

Veranstalter der Tagung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DFG-Transferprojekts „Evidenz ausstellen. Praxis und Theorie der musealen Vermittlung von ästhetischen Verfahren der Evidenzerzeugung“ des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin gemeinsam mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. Nach der Ausstellung „Double Vision. Albrecht Dürer & William Kentridge“ (Berlin/Karlsruhe, 2015/16), die dem Projekt als Labor für expositorische Konstellationen diente, sollen nun im Rahmen der Tagung die vielfältigen Relationen, Prozesse und Dynamiken sowie die unterschiedlichen Wissensformen und -kategorien, die im Medium der Ausstellung in Erscheinung treten, theoretisch reflektiert werden.

Im Rahmen der Tagung findet am Freitag, 30. Juni, um 16.30 Uhr eine Podiumsdiskussion statt zum Thema: Wie soll die Ausstellung der Zukunft aussehen? Erwartet werden Joachim Baur (Die Exponauten. Ausstellungen et cetera, Berlin), Udo Kittelmann (Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin), Britta Peters (Skulptur Projekte Münster) und Moritz Wullen (Humboldt Forum, Staatliche Museen zu Berlin). Die Moderation übernimmt Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung/Wissenschaftskolleg zu Berlin).

Ort und Zeit

  • Aktionsraum im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin,
  • Verkehrsverbindungen: S+U Hauptbahnhof, U-Bahn U55, S-Bahn S5, S7, S75, Tram M5, M8, M10, Bus TXL, 120, 123, 142, 147, 245, M41, M85, N20, N40 (wegen Bauarbeiten gibt es zurzeit keine Parkmöglichkeiten am Hamburger Bahnhof)
  • 29. Juni (Beginn: 14 Uhr) bis 1. Juli 2017

Das Programm im Internet