Wanderausstellung über kommunistische Häftlinge des KZ Sachsenhausen
Eröffnung am 20. April im Henry-Ford-Bau
Nr. 64/1999 vom 14.04.1999
Die Projekttutorienkommission der Freien Universität lädt am Dienstag, den 20. April, um 12.00 Uhr zur Eröffnung der Wanderausstellung Un-Einheitlich im Foyer des Henry-Ford-Baus ein. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines studentischen Projekttutoriums der Freien Universität.
Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von sechs ehemaligen kommunistischen Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen.
Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten leisteten überwiegend Kommunisten Widerstand gegen den Faschismus. Einheitlich war dieser jedoch nicht. Die Uneinheitlichkeit zu benennen und die Zwischentöne und Brüche herauszuarbeiten, ist das Ziel dieser Austellung. Thematisiert werden Sozialisation, politischer Werdegang und auch Konflikte in der Zeit nach 1945. Die KZ-Erfahrung stellt das Bindeglied und den Wendepunkt im Leben der Betroffenen dar.
Die Ausstellung besteht aus sechs begehbaren Inseln, die je eine Biographie im Gesamtüberblick dokumentiert, und einer Tafel mit exemplarischen Geschichten aus einer Lebensphase. Sie dauert vom 20. April bis zum 7. Mai., Mo. – Fr., 8.00 – 20.00 Uhr im Henry-Ford-Bau der Freien Universität, Garystr. 35, Berlin-Dahlem.
Im Rahmenprogramm findet am Dienstag, den 4. Mai, um 18.00 Uhr im Konferenzraum 1 des Henry-Ford-Baus ein Zeitzeugengespräch mit Otto Rosenberg statt.
Weitere Informationen
Uwe Danker, Tel.: (030) 606-1979, Yasemin Topcu, Tel.: (030) 795-8494
