Springe direkt zu Inhalt

“Protracted Displacement”-Konferenz erfolgreich digital gestartet

Nächste Veranstaltung am 17. November 2020 von 14 – 16 Uhr

04.11.2020

Momentaufnahme einer AiS Konferenz aus dem letzten Jahr.

Momentaufnahme einer AiS Konferenz aus dem letzten Jahr.
Bildquelle: Andreas Lemke

Am 19. und 20. Oktober fand der Auftakt der “Protracted Displacement”-Konferenz statt. Der Konferenzzyklus diskutiert Strategien und Lösungsansätze für Geflüchtete, die langfristig nicht in ihr Heimatland zurückkehren können. Die von Academics in Solidarity (Freie Universität) und EDUSyria (Deutsch-Jordanische Universität) gemeinsam vorbereitete Paneldiskussion konzentrierte sich dabei auf gemeinsame Lösungsansätze für geflüchtete Studierende und Forschende. An der von Dr. Florian Kohstall und Dr. Vera Axyonova moderierten Diskussion nahmen die EU-Botschafterin in Jordanien H.E. Maria Hadjitheodosiou, die Präsidentin der Deutsch-Jordanischen Universität Prof. Manar Fayyad, die Wissenschaftler Prof. Dr. M. Murat Erdoğan (Türkisch-Deutsche Universität) und Dr. Nahed Ghazzoul (Columbia Global Center), die Promovendin Nada Saleh (Justus Liebig Universität Gießen) und der Studierende Kanan Al-Hariri (Al Zarqa Universität) teil.  
 
Aufgrund der oft lange anhaltenden Konflikte sind Lösungen für den bereits zehnjährigen Bürgerkrieg in Syrien, aber auch die Konflikte im Irak, Jemen und Libyen noch immer in weiter Ferne. „Protracted Displacement“, also die lange andauernde Fluchtsituation, ist insofern heute die Regel geworden und Jordanien ist von dieser Situation besonders betroffen. Die “Protracted Displacement”-Konferenz bietet eine Plattform, die alle Teilnehmenden ermutigt, einen Lösungsansatz zu den vielfältigen Herausforderungen zu finden, Erfahrungen und Fachwissen auszutauschen, um so zu der Suche nach einer nachhaltigen, langfristigen und friedlichen Lösung beizutragen. Die Konferenz versammelt Schlüsselakteure und Wissenschaftler*innen aus Jordanien, dem Nahen Osten und Europa (insbesondere Deutschland). Dabei werden auch Themen wie die Möglichkeiten der Rückkehr, des Wiederaufbaus und des nachhaltigen Zusammenhalts im Gastland bzw. in der Gastgemeinde untersucht.

Die Konferenz wurde am 3. November fortgesetzt.  Am 17. November findet die letzte Veranstaltung  von 14-16 Uhr statt.
 
Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung kann hier (Englisch) gelesen werden. Das komplette Programm findet sich hier.
 
Die Konferenz wird gemeinsam von Academics in Solidarity (AiS) der Freien Universität Berlin, EDU-SYRIA, der Deutsch-Jordanischen Hochschule (GJU), Yarmouk-Universität (YU), dem DAAD, der GIZ und dem UNHCR ausgerichtet und von BMBF, EU und der Hochschule Magdeburg Stendal finanziell unterstützt.