Springe direkt zu Inhalt

Ereignisreicher Jahreswechsel im Verbindungsbüro Neu-Delhi

Leiterin Nora Naujoks nimmt ihre Arbeit in Indien auf.

22.01.2020

Anfang November 2019 rückte Neu-Delhi als Austragungsort deutsch-indischer Regierungskonsultationen in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Etwa zum gleichen Zeitpunkt nahm die Leiterin des Verbindungsbüro Delhi, Nora Naujoks, ihre Arbeit in Indien auf.

Dieser Beginn fällt in eine bewegte Zeit im indischen Wissenschafts- und Hochschulbereich. So verabschiedete die indische Regierung im Oktober 2019 eine neue National Education Policy (NEP), welche u.a. breitflächige Umstrukturierungen in der Hochschullandschaft vorsieht und tiefgreifende Veränderungen für die momentan 37,4 Mio. Studierenden an indischen Hochschulen mit sich bringen wird. Parallel prägen Studierendenproteste an zahlreichen Universitäten des Landes das momentane Geschehen, so auch an der Jawaharlal-Nehru-University (JNU), mit welcher die Freie Universität seit langem enge Verbindungen pflegt.

Die Freie Universität unterhält seit 2008 ein Verbindungsbüro in Neu-Delhi. Es befindet sich mit weiteren 15 deutschen Hochschulen, Forschungs- und Förderorganisationen unter dem Dach des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) im Zentrum der indischen Hauptstadt.