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Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 26.05.2020

24.04.2020

Inhalt

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Europäische Union: verschiedene Ausschreibungen

VolkswagenStiftung

Verschiedene Mittelgeber

Stipendien

Preise und Wettbewerbe

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen

Allgemeine Hinweise

Deutsche Forschungsgemeinschaft

NSF-DFG Lead Agency Activity in Electrosynthesis and Electrocatalysis (NSF-DFG EChem)

Both the NSF and DFG recognise an urgent need to support research focused on discovering and developing new chemical synthesis methods that are both energy efficient and compatible with non-fossil fuel energy sources. We are particularly interested in novel and fundamental electrochemical reactions and studies addressing transformations in organic and polymer synthesis, water splitting reactions (hydrogen/oxygen evolution), and nitrogen reduction (ammonia production). Relevant activities include: mechanistic studies; catalyst design, synthesis, and characterisation; computational modelling, theory, and simulation; and experimental tool development. For fundamental engineering science projects, we are interested in studies involving reaction engineering, reactor system design, and component or device scale studies as examples that provide fundamental knowledge supporting scale-up of systems. In addition, fundamental engineering science projects involving alternative (to thermal) activation mechanisms such as microwaves (e.g. microwave assisted catalysis) and low temperature plasmas (e.g. plasma-assisted catalysis) are welcomed.


Termin: 01.07.2020 (Interessensbekundung), 30.09.2020 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Markus Behnke, Tel.: 0228/885-2181, Ilka Paulus, Tel.: 0228/885-2021, Georg Bechtold, Tel.: 0228/885-2818, NSF-DFG-Chemistry@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Informationen zu DFG-Coronamaßnahmen

Die DFG hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Maßnahmen getroffen, damit die Förderung bester Forschung so reibungslos wie möglich fortgesetzt werden kann. Hierzu standen die Gremien und die Geschäftsstelle der DFG bereits mit vielen Geförderten in intensivem und mannigfaltigem Austausch, um die Zukunft bereits begonnener sowie geplanter Forschungsarbeiten sicherzustellen. Dabei muss der gesundheitliche Schutz aller an der Durchführung von Forschungsprojekten Beteiligten gewährleistet sein.

Die Pandemie hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Durchführung von Forschungsarbeiten. Abläufe verändern sich, durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sowie einen erschwerten Austausch innerhalb der Projekte verzögern sich einzelne Arbeitsschritte. Bei den anstehenden Förderentscheidungen wird die DFG daher berücksichtigen, dass Forschungsarbeiten aufgrund der aktuellen Situation nicht immer in der geplanten Weise und Produktivität durchgeführt werden können.

Um die betroffenen Förderprojekte ab sofort mit zusätzlichen Mitteln auszustatten, hat der Hauptausschuss auf Vorschlag des Präsidiums eine Finanzhilfe mit einem Volumen von mindestens 175 Millionen Euro beschlossen. Diese zusätzlichen Mittel treten neben die bereits ergriffenen Maßnahmen von Ausgleichs- und Überbrückungsfinanzierungen oder kostenneutralen Laufzeitverlängerungen, damit die Auswirkungen der Pandemie auf die Durchführung von Forschungsprojekten noch stärker abgemildert werden können. Die jetzt beschlossene Finanzhilfe richtet sich insbesondere an Projekte, deren Förderung vor Ablauf des 30. Juni 2021 regulär enden soll, die aber wegen der Coronavirus-Pandemie nicht abgeschlossen werden können. Die Finanzhilfe steht potentiell für alle Sachbeihilfen, Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und zahlreiche andere Verfahren der Projektförderung zur Verfügung.

Über alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise entschieden sind und zu entscheiden sein werden, können Sie sich laufend und detailliert auf einer eigens hierfür geschaffenen Rubrik auf der Internetseite der DFG informieren: https://www.dfg.de/foerderung/corona_informationen/index.html

Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) wish to inform the Indian and German scientific communities that, effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronised funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years.

Since this programme addresses all fields of the life sciences, interested applicants may note that it is also suitable for Indo-German projects about epidemics or pandemics such as the current SARS-CoV-2 pandemic.


Termin: 28.02.2021
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG India Office in New Delhi: Dr. Matthias Kiesselbach, Tel.: +91 11 4922-4900 or +49 228 885-4900, matthias.kiesselbach@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2134: The Active Self

The Priority Programme brings together cognitive and behavioural scientists from various disciplines, including psychology and robotics, to study the sensorimotor grounding of the human minimal self. This concept describes a person’s phenomenal experience in the here and now and how we perceive ourselves to be in a particular situation. While this experience is likely to be dominated by information delivered by the senses, i.e., by self-perception in a literal, immediate sense, humans also have knowledge about themselves, amassed over years, and a sense of understanding how their self relates to others.

The goal of the Priority Programme is to:

  • provide empirically validated core mechanisms underlying the emergence of behavioural indicators of selfhood (including body ownership and personal agency);
  • test how these core mechanisms generate a self in the course of ontogenetic development or the acquisition of expertise;
  • integrate the knowledge about core mechanisms and their role in development and learning into a dynamic model of self-construction;
  • design robotics experiments that can test hypotheses on the development of the minimal self;
  • and advance the state of the art in cognitive skills in robotics, in particular for human-robot interaction.

Termin: 27.01.2021 (Registrierung bis 13.01.2021)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Julia Engel, Tel.: 0228( 885-2972, julia.engel@dfg.de, Andrea Koch, Tel.: 0228/885-2207, andrea.koch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ideenwettbewerb: Biologisierung der Technik

Mit dem Ideenwettbewerb soll ein erster Schritt unternommen werden, das in Deutschland verfügbare Wissen im Hinblick auf die technische Machbarkeit und die Umsetzung in industriellen Nutzen in den beiden Schlüsseltechnologien „Neue Werkstoffe und Materialien“ und „Produktionsforschung“ (hier: Produktentstehung und Produktionsprozesse) zur Geltung zu bringen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen Impulse für die weitere Ausgestaltung zukünftiger BMBF-Förderaktivitäten im Kontext der Biologisierung der Technik geben.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit dem Ziel, die Anwendungs- und Verwertungschancen von biologisch inspirierten Materialien, Werkzeugen, Methoden oder Vorgehensweisen im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstoffforschung oder der Produktionsforschung zu erhöhen.

Projektskizzen, die überwiegend auf die Nutzung und Verarbeitung von biologischen Ressourcen (z. B. nachwachsende Rohstoffe) für technische Anwendungen abzielen, sowie rein biotechnologische Lösungsansätze sind nicht Gegenstand der Förderung.


Termin: 20.09.2020
Adresse: Schwerpunkt „Material- und Werkstoffforschung“: VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), Materialien und Werkstoffe, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf. Schwerpunkt „Produktionsforschung": Projektträger Karlsruhe, Produktion, Dienstleistung und Arbeit (PTKA-PDA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr. Christine Ernst, Tel.: 0721/6 08-2 45 76, christine.ernst@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäische Union: verschiedene Ausschreibungen

Marie Skłodowska-Curie COFUND: Ausschreibung 2020

Mit der Marie Skłodowska-Curie Action (MSCA) COFUND unterstützt die Europäische Kommission sowohl bestehende als auch neue regionale, nationale und internationale Programme, die die Ausbildung, Mobilität und Karriereentwicklung sowohl von Doktoranden/innen als auch von Postdoktoranden/innen stärken sollen.


Termin: 29.09.2020
Weitere Informationen: Programmsausschreibungen

Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) – Informationen bzgl. COVID-19

Die Europäische Kommission hat eine neue Webseite mit aktuellen Informationen für MSCA-geförderte Forschende und Projektmanager/innen eingerichtet. Unter anderem finden sich hier Informationen zu EU-Initiativen in Bezug auf COVID-19 sowie Informationen zu Verschiebungen von Ausschreibungsfristen.

Zusätzlich hat die Europäische Kommission sechs neue FAQs zur Auswirkung von COVID-19 auf MSCA Projekte veröffentlicht. Darin wird unter anderem klargestellt, dass die Pauschalen an ITN- und IF-Fellows auch dann ausgezahlt werden müssen, wenn aufgrund der COVID-19-Krise die Arbeiten am Projekt zurzeit nicht wie geplant durchgeführt werden können. Anpassungen am Projekt, die den Arbeitsvertrag des Fellows betreffen, wie z.B. der Übergang von Vollzeit zu Teilzeit, oder das zeitweise Aussetzen des Projektes, sind möglich, können aber nur mit Zustimmung des Fellows und bei gleichzeitiger Verlängerung der Projektdauer erfolgen. Die Kommission gestattet zudem ausdrücklich die Verwendung der institutionellen Pauschalen für die erhöhten Personalkosten.

Neben dem Verweis auf die für alle H2020-Projekte zeitweilig geltende größere Flexibilität bei der Einhaltung von Deadlines für Milestones, Deliverables und Berichten, finden sich in den neuen FAQs auch Erleichterungen bei der Interpretation MSCA-spezifischer Regeln wie z.B. der Mobilitätsregel, der Dauer von RISE-Entsendungen und der Outgoing-Phase bei Global Fellowships.

Die Europäische Kommission hat weiterhin eine Antwort auf die Onlinepetition für bezahlte Projektverlängerungen für MSCA Fellows veröffentlicht. Laut der Antwort sind MSCA beneficiaries (Gasteinrichtungen) stark dazu angehalten, ihre Projekte weiter durchzuführen, auch wenn die Forschungs- und Trainingsaktivitäten nicht wie geplant umgesetzt werden können. Es muss weiter sichergestellt sein, dass die Arbeitsbedingungen, wie im MSCA IF Grant Agreement festgelegt, während der COVID-19 Krise eingehalten werden, auch im Fall von Telearbeit.

PRACE Fast Track-Ausschreibung zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie

Als gemeinnützige Vereinigung von 26 Mitgliedern aus EU und assoziierten Drittstaaten stellt die europäische Partnerschaft „PRACE“ („Partnership for Advanced Computing in Europe“) seit rund zehn Jahren Möglichkeiten für Forschungsprojekte bereit, die Ressourcen für Hochleistungsrechnen und Datenmanagement benötigen.

Ergänzend zu den regulären, zweimal jährlich geöffneten Ausschreibungen für Projekte unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, hat PRACE nun einen „Fast Track-Call“ veröffentlicht, der zur Bekämpfung der COVID 19-Pandemie beitragen soll. Entsprechende Anträge werden innerhalb einer Woche evaluiert und können beispielsweise aus folgenden Forschungsbereichen eingereicht werden:

  • Biomolecular research to understand the mechanisms of the virus infection
  • Bioinformatics research to understand mutations, evolution, etc.
  • Bio-simulations to develop therapeutics and/or vaccines
  • Epidemiologic analysis to understand and forecast the spread of the disease
  • Other analyses to understand and mitigate the impact of the pandemic

Termin: Die Ausschreibung ist bis auf weiteres geöffnet, Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Zudem hat PRACE eine Liste weiterer Initiativen zusammengestellt, die ebenfalls Hochleistungsrechenkapazitäten sowie weitere Forschungsinfrastrukturen zur Unterstützung im Kampf gegen die COVID 19-Pandemie bereitstellen.

Weitere Informationen:

VolkswagenStiftung

Zusatzmodul für derzeit von der Stiftung Geförderte (Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 breiten sich mit hoher Dynamik aus. Sie beherrschen weltweit alle Bereiche des öffentlichen sowie privaten Lebens und fordern die klinische, translationale sowie die Grundlagenvirologie heraus. Die damit einhergehenden Entwicklungen haben sowohl unmittelbare als auch noch nicht gänzlich absehbare langfristige Folgen, die neue Forschungsfragen aufwerfen und sogar zu neuen Forschungsfeldern führen können. Vor diesem Hintergrund unterstützt die VolkswagenStiftung Forschungsvorhaben aus allen Disziplinen, deren Erkenntnisgewinn nicht nur unmittelbar zur Bewältigung der Krise beiträgt, sondern ebenso Impulse für eine mittel- bis langfristige Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen geben kann.

Das Angebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und fordert insbesondere die Lebens-, Natur-, Technik- sowie die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zur Antragstellung auf. Das Angebot umfasst zwei Fördermaßnahmen:

  • Small Grants: Unterstützung für Einzel- oder Kooperationsprojekte, die ausgehend von der aktuellen Situation neue oder sich verändernde Fragestellungen adressieren, durch die bisherige gesellschaftliche Grundannahmen oder wissenschaftliche Paradigmen herausgefordert werden (Termin: 04.06.2020).
  • Zusatzmodul: Derzeit von der Stiftung Geförderte haben alternativ die Möglichkeit, ihr jeweiliges Forschungsvorhaben um ein Zusatzmodul zu erweitern, das die oben genannten Herausforderungen adressiert (Antragstellung jederzeit).

Termin: Antragstellung jederzeit für das Zusatzmodul
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Administrative Fragen: Catharina Altevogt, Tel.: 00511 8381-397, altevogt@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verschiedene Mittelgeber

Deutsche aus dem östlichen Europa in globalen Zusammenhängen und Verflechtungen

Zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa gehören seit der Frühen Neuzeit zahlreiche (Folge-)Migrationen, u. a. in die asiatischen Gebiete Russlands und nach Nord- und Südamerika. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Das Förderprogramm möchte dazu anregen, globale Zusammenhänge und Verflechtungen Deutscher aus dem östlichen Europa zu analysieren, etwa die Konstruktion transnationaler „deutscher“ Identitätsentwürfe außerhalb des deutschen Nationalstaats bzw. außerhalb Europas.


Termin: 30.11.2020
Adresse: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Kontakt: Tel.: 0441/96195-0, bkge@bkge.uni-oldenburg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wirtschaftsgeschichte transnational. Die Deutschen im östlichen Europa und ihre ökonomischen Netzwerke

Wirtschaftsbeziehungen sind ein grenzüberschreitendes Phänomen par excellence. Kaum ein Bereich hat die Interaktionen zwischen den Deutschen im östlichen Europa und ihren Nachbarn konstanter bestimmt als der wirtschaftliche Austausch.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei transnationalen und kulturellen Verflechtungen im östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ziel des Förderprogramms ist es, transnationale ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa zu untersuchen. Dies kann auch durch Vergleiche oder durch die Analyse von Verflechtungen erfolgen, etwa im Kontext deutsch-jüdischer Lebenswelten oder der Beziehungen zu anderen Gruppen (z. B. der Armenier) im östlichen Europa. Dabei können Entwicklungen in den Blick genommen werden, die in vornationale Epochen zurückreichen.  Ausgeschrieben wird hierfür ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.


Termin: 30.11.2020
Adresse: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Kontakt: Tel.: 0441/96195-0, bkge@bkge.uni-oldenburg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderungsmöglichkeiten zur Forschung über Covid 19

Eine Zusammenstellung an verschiedenen Fördermöglichkeiten zur Forschung über Covid 19 befindet sich auf folgender Webseite von Science Business.

Science | Business Database - Coronavirus Funding Opportunities: https://sciencebusiness.net/coronavirus-funding-opportunities

Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Empfänger der Förderung sind Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland und in Polen. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden.

In diesem Verfahren können bis zu max. 80.000 Euro für ein Projekt beantragt werden. Die durchschnittliche Fördersumme beträgt 50.000 bis 70.000 Euro.

Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit vier thematischen Schwerpunkten:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Termin: 30.10.2020
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: +49-(0)335-6640594, mudzo-wieloch@dpws.de, Witold Gnauck, Tel.: +49-(0)335-6640593, gnauck@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Boehringer Ingelheim Foundation: Funding programme (plus 3). Perspektiven-Programm für selbständige Nachwuchsgruppenleiter/innen

Die Boehringer Ingelheim Stiftung möchte mit dem Perspektiven-Programm herausragenden Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern in Medizin, Biologie und Chemie die Möglichkeit geben, das eigenständige Forschungsprofil weiter zu entwickeln und die Berufbarkeit zu erlangen. Zudem wird mit diesem Programm ein Impuls zur Verbesserung der medizinischen Grundlagenforschung in Deutschland gegeben.

Bewerber/innen können eine Förderung ihrer selbstständigen Arbeitsgruppe von € 200.000 bis zu € 300.000 pro Jahr für bis zu drei Jahre zur Fortführung ihres Forschungsprogramms beantragen. Besonders herausragende Gruppenleiter und -leiterinnen, die in der Medizin angesiedelt sind, können alternativ eine Stiftungsprofessur für fünf Jahre beantragen.


Termin: 30.10.2020
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: Dr. Carsten Lambert , Tel: 06131 27 508-0, secretariat@bistiftung.de 
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Stipendien

Wolfgang-Gentner-Stipendien am CERN

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Doktorarbeiten in technischen Bereichen am CERN für eine Dauer von bis zu drei Jahren (Wolfgang-Gentner-Stipendien). Ziel des Programms ist die Ausbildung von Doktorand/innen deutscher Hochschulen in einem internationalen, erstklassigen Hochtechnologie-Umfeld mit engen Kontakten zur Industrie. Das Wolfgang-Gentner-Programm ist Teil des allgemeinen CERN Doctoral Student Programme mit gleichen Anstellungsbedingungen, aber Förderung durch das BMBF.


Termin: 19.10.2020
Weitere Informationen und Bewerbungsformular: Ausschreibung

DHI Moskau - Jahres-Forschungsstipendium für Promotions- oder Habilitationsvorhaben

Das Deutsche Historische Institut (DHI) Moskau vergibt ein Jahresstipendium an Doktorand/innen oder Habilitand/innen, die Themen der russischen, ukrainischen, weißrussischen oder sowjetischen Geschichte bzw. der Geschichte der anderen postsowjetischen Länder oder der Geschichte der deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen bearbeiten. Das Stipendium wird für einen Zeitraum von zwölf Monaten vergeben, von denen sechs Monate für Bibliotheks- und Archivarbeiten in Moskau oder Sankt Petersburg genutzt werden müssen.


Termin: 15.11.2020
Adresse: Deutsches Historisches Institut Moskau, Voroncovskaja ulica 8/7, 109044 Moskau, Tel.: +7 495 730 52 49
Bewerbung nur per Email an: stipendien@dhi-moskau.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Preise und Wettbewerbe

Europa Nostra Award

The EU Prize for Cultural Heritage / Europa Nostra Awards celebrates and promotes best practices related to heritage conservation, research, management, voluntarism, education and communication. In this way, it contributes to a stronger public recognition of heritage as a strategic resource for Europe’s economy, society and culture.

Outstanding heritage achievements are awarded in the following categories:
● Conservation
● Research
● Dedicated Service to Heritage
● Education, Training and Awareness-raising

Volumen: 10.000 Euro.


Termin: 01.10.2020
Kontakt: Elena Bianchi, Heritage Awards Coordinator, eb@europanostra.org, Tel.: 0031(0)703024052
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Berliner Startup Stipendium

Mit dem Programm „University Startup Factory“ fördern die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin Gründerinnen und Gründer, die innovative und/oder technologiebasierte Geschäftsideen im Team umsetzen wollen. Das Programm wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie des Europäischen Sozialfonds finanziert. Zwei bis vier Stipendien zu jeweils 2.000 Euro monatlich über eine Laufzeit von sechs Monaten können pro Gründungsteam vergeben werden. Ziel ist, dass die Teilnehmer/innen innerhalb des Förderzeitraums ihren Prototypen fertigstellen, einen deutlichen Kompetenzfortschritt verzeichnen und die Gründungsreife (in absehbarer Zeit) bzw. die Reife für eine Anschlussfinanzierung erreichen.


Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin
Ansprechpartner: Oliver Schmidt, Tel.: 030/838-65200, oliver.schmidt@fu-berlin.de, Stefan Kupferberg,  stefan.kupferberg@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung und nächste Einreichungfrist

Newsletter von Profund Innovation und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung

Informationen über Förderprogramme und aktuelle Projekte aus dem Bereich Wissens- und Technologietransfer sowie Veranstaltungshinweise und Einladungen bietet der monatliche Newsletter von Profund Innovation.


Zur Anmeldung für den monatlichen Newsletter

Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+

Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.


Termin: fortlaufend
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung unterstützt die Gründung von technologieorientierten Unternehmen. Antragsberechtigt sind neu gegründete, technologieorientierte Unternehmen mit einem geplanten Innovationsvorhaben („FuE-Ankerprojekt“) und dem Sitz in Berlin. Sie dürfen maximal 6 Monate alt sein, um die Förderung aus der Frühphase 1 in Anspruch zu nehmen, oder maximal 18 Monate existieren, sofern nur die Förderung aus der Frühphase 2 beantragt wird. Die Förderung wird in Abhängigkeit der jeweiligen Frühphase in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen gewährt. Die Gesamtzuwendung kann für beide Phasen max. 500 TEUR betragen, wovon max. 200 TEUR auf die Frühphase 1 entfallen. Gefördert werden Personalausgaben (v.a. Geschäftsführung), Investitions- und laufende Betriebsausgaben. Fördervoraussetzung für die Inanspruchnahme der Pro FIT-Frühphasenfinanzierung ist, dass sich für das Unternehmen ein Mentor (Motivator, Netzwerker, Sparring-Partner) einsetzt, der über einschlägige unternehmerische Erfahrungen verfügt und der sich - zumindest in geringem Umfang - an der Unternehmensfinanzierung beteiligt.


Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de

EXIST - Forschungstransfer

Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:

In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.

Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.

Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.

Die Einreichung von Projektskizzen ist vom 1. bis 31. Januar und vom 1. Juli bis 31. Juli eines Kalenderjahres möglich. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.


Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Profund Innovation

EXIST - Gründerstipendien

Im EXIST-Gründerstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer/innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründerteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründerstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden. Anträge können jederzeit eingereicht werden.


Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898
Kontakt:  anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung Profund, Stipendien

Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen

Allgemeine Hinweise

Hinweise zu den Ausschreibungen und zum Newsletter

1. Hinweise zum Abonnement des Newsletters

Wenn Sie den Newsletter abonnieren möchten, füllen Sie bitte das Formular unter diesem Link aus: https://ssl2.cms.fu-berlin.de/fu-berlin/forschung/service/foerderung/PM_anmeldung-newsletter/index.html

Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre Abonnementdaten ändern möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an: foerderung-news@fu-berlin.de.

Für den Versand des Newsletters „Aktuelle Ausschreibungen zur Forschungsförderung“ werden ausschließlich Ihr Name inkl. Anrede, Ihre Email-Adresse und das Datum des Eintrags in den Verteiler gespeichert. Diese Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet und sie werden nicht an Dritte weitergegeben.

2. Hinweise zum Newsletter

Der Newsletter „Informationen zur Forschungsförderung“ der Abteilung Forschung der Freien Universität Berlin informiert regelmäßig und zeitnah über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungsförderung.

2. Newsletterarchiv (Ausschreibungen der letzten Monate):

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/newsletter/index.html

3. Weitere Informationen zur Forschungsförderung:

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/index.html

4. Ansprechpersonen zur Forschungsförderung und zum Newsletter an der Freien Universität Berlin

5. Weitere Datenbanken mit Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung sowie Informationen zur Forschung, Wissenschaft und Publikationen:

http://www.fu-berlin.de/forschung/service/foerderung/recherchen/index.html 


Disclaimer:

Herausgeberin: Freie Universität Berlin, Abteilung VI - Forschung, Kaiserswerther Str. 16-18, D-14195 Berlin.
Der Newsletter informiert regelmäßig über neue Ausschreibungen und Programme zur Forschungs- und Nachwuchsförderung. Die veröffentlichten Informationen sind sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Die Abteilung VI ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte sowie für Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Web-Site, auf die verwiesen wurde.