Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeresforschung mit Israel im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit
News vom 22.11.2017
Gefördert werden Verbundvorhaben, die in enger Kooperation zwischen deutschen und israelischen Partnern FuE-Fragen aufgreifen und im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und anderer anthropogener Einflussfaktoren zeigen nicht-indigene und einheimische Arten aber auch Wirte und Parasiten unterschiedliche Empfindlichkeiten gegenüber abiotischem Stress, was zu ausgeprägten Verschiebungen der Arteninteraktionen führen kann, die letztlich Veränderungen in der Ökosystemstruktur und den Ökosystem-Dienstleistungen bestimmen. Innovative technologische Entwicklungen und Ansätze bilden daher eine wichtige Grundlage zur besseren Überwachung der Meere.
Forschungsgegenstand:
- Erfassung von Reaktionen mariner Ökosysteme auf globale Veränderungen mit dem Fokus auf der Wechselwirkung von abiotischen (z. B. Erwärmung, Versauerung) und biotischen Treibern (z. B. Bioinvasion, Parasiten, Pathogenen)
- Innovation in der operationellen Ozeanographie
Adresse: Projektträger Jülich, Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (MGS), Forschungszentrum Jülich GmbH, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Ulrich Wolf, Fachbereich System Erde (PtJ-MGS), Tel.: 03 81/20 35 62 77, u.wolf@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
