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Schwerpunktprogramm 2130: Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit

News vom 20.06.2017

Programmziel ist die interdisziplinäre Erschließung der epochalen Bedeutung von Konzepten und Praktiken des Übersetzens als zentrale und ubiquitäre Kulturtechnik der Frühen Neuzeit (1450–1800).

Das Schwerpunktprogramm fragt nach den gesellschaftlichen Leitvorstellungen, Wahrnehmungsmustern und Kommunikationsformen, die seit dem 15. Jahrhundert durch Praktiken des Übersetzens etabliert werden und bis in die Gegenwart von prägender Bedeutung sind. Es lädt dazu ein, sich mit den Problemen, Chancen und Konsequenzen verschiedener Formen der – auch kulturellen – Übersetzung in einer frühen Phase der Globalisierung auseinanderzusetzen und im Rückgriff auf den aktuellen „translational turn“ eine Neuorientierung der Kulturwissenschaften vorzunehmen.

Zentrale Aspekte der frühneuzeitlichen Übersetzungskulturen sollen in drei Sektionen systematisch erarbeitet werden:

  1. Zeichensysteme und mediale Transformationen
  2. Anthropologie und Wissen
  3. Kulturelle Zugehörigkeiten und Gesellschaft
Termin: 30.11.2017
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Thomas Wiemer, Tel.: 0228/885-2404, Hiltrud Jacob, Tel.: 0288/885-2134
Kontakt: thomas.wiemer@dfg.de, hiltrud.jacob@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung