Schwerpunktprogramm 1681: Feldgesteuerte Partikel-Matrix-Wechselwirkungen: Erzeugung, skalenübergreifende Modellierung und Anwendung magnetischer Hybridmaterialien
News vom 03.02.2017
Multifunktionale Hybridmaterialien stellen in der modernen Materialforschung eine zukunftsweisende Klasse von Werkstoffen dar, die ein breites Spektrum möglicher Anwendungen erlauben.
Für das Schwerpunktprogramm spannt sich das Feld der Problemstellungen von der Synthese magnetischer Hybridmaterialien über die Charakterisierung von Materialverhalten und Mikrostruktur und der theoretischen Beschreibung der Zusammenhänge bis hin zu technischen und medizinischen Anwendungen.
Im Zentrum des Schwerpunktprogramms stehen dabei fünf Kernfragen:
- Synthetisieren entsprechender Materialien, Erforschung der Beeinflussung des Materialverhaltens durch eine Partikel-Matrix-Wechselwirkung.
- Skalenübergreifende Beschreibung des Materialverhaltens, die die magnetische Steuerbarkeit der Materialeigenschaften auf mikroskopischer Basis erklärt.
- Experimentelle Untersuchung des Materialverhaltens im Magnetfeld.
- Aufbauend auf dem Verständnis der magnetischen Hybridmaterialien kann dann die Frage geklärt werden, welche Möglichkeiten sie in neuartigen aktorischen und sensorischen Anwendungen bieten.
- Zudem ermöglicht dieses Verständnis die Frage, wie sich die Effektivität des biomedizinischen Einsatzes magnetischer Nanopartikel durch eine Steuerung der Wechselwirkung zwischen funktionalisierten Partikeln und Gewebe verbessern lässt.
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Michael Lentze, Tel.: 0228/885-2449, Agnes Küster, Tel.: 0228/885-2298
Kontakt: Michael.Lentze@dfg.de, Agnes.Kuester@dfg.de
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