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Siegried Unseld Vorlesung 2016

Credit: K. Lukas

Credit: K. Lukas

Joanna Bator
The Horror of Cruelty

Starting from Judith N. Shklar’s famous essay “Putting Cruelty First”, renowned Polish writer Joanna Bator examines the idea of cruelty. What do we mean by cruelty, and what are its origins? As Montaigne succinctly put it, “We wonderfully incline to the worst”. What answers have disciplines such as Philosophy, Political Science, Psychology and Primatology provided? Joanna Bator will explore how cruelty can represent a challenge for a writer, and what role literature may play in the ongoing fight against the worst of human vices.

Zum dritten Mal fand am 5. Dezember 2016 die Siegfried Unseld Vorlesung des Dahlem Humanities Center in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag an der Freien Universität Berlin statt. Das Grußwort sprach der Präsident der Freien Universität Berlin, Peter-André Alt. Eingeführt wurde die Autorin von Paul Nolte, Sprecher des Dahlem Humanities Center, sowie von Katharina Raabe, Lektorin beim Suhrkamp Verlag.
Am Folgetag der Vorlesung fand ein Workshop mit Joanna Bator statt, an dem Studierende und Promovierende der literaturwissenschaftlichen bzw. geisteswissenschaftlichen Fächer teilnahmen.

Joanna Bator, 1968 geboren, publizierte in wichtigen polnischen Zeitungen und Zeitschriften und forschte mehrere Jahre lang in Japan, bevor sie mit ihrem Roman Sandberg auch international bekannt wurde. Für Sandberg und Wolkenfern wurde sie 2014 mit dem „Spycher: Literaturpreis Leuk“ ausgezeichnet. Dunkel, fast Nacht erhielt 2013 den NIKE, die wichtigste literarische Auszeichnung Polens, und wurde mit mehr als 200.000 verkauften Exemplaren zum Bestseller. Als Gast des DAAD-Künstlerprogramms verbrachte Joanna Bator das Jahr 2015/2016 in Berlin.

Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier, ein Videomittschnitt steht hier zur Verfügung.

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