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Postkategorial Denken: Wie können Asylrecht und ADR voneinander lernen?

18.03.2021 | 18:00

Auftakt der Reihe ”kollektiv diskutieren” aus dem TP A der DFG-Forschungsgruppe ”Recht – Geschlecht – Kollektivität”

Susanne Baer | Nora Markard | Petra Sußner | Ray Trautwein (Moderation)

Differenzdilemma und Intersektionalität beschäftigen feministische Rechtswissenschafter:innen seit Jahrzehnten. Ein Lösungsvorschlag ist aktuell das postkategoriale Antidiskiminierungsrecht (ADR). Wir fragen, inwiefern wäre das Asylrecht ein guter Gesprächspartner? Es diskutieren: Susanne Baer, Schlüsseltheoretikerin des postkategorialen ADR und gegenüber dem – im Asylrecht prominent vertretenen – Vulnerabilitätskonzept skeptisch. Nora Markard weist unter dem Titel „Intersectionality avant la lettre?“ auf das intersektionale Potential des Asylrechts hin. Petra Sußner führt im Anspruch auf asylrechtlichen Schutz vor Heteronormativität intersektionale und postkategoriale Ansätze zusammen. Aus der Forschungsgruppe moderiert Ray Trautwein, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam.

Zoom-Link nach Anmeldung bei Marie Hartwig unter marie-luise.hartwig@rewi.hu-berlin.de (bis 17.03.2021)

Die Diskussionsreihe kollektiv diskutieren ist aus dem Forschungsalltag entstanden. Mit ihr möchte das Teilprojekt A der Forschungsgruppe „Recht – Geschlecht – Kollektivität“ aktuelle Eindrücke, Thesen und Impulse aus der Arbeit ins Gespräch bringen. Jeweils von einer gemeinsamen Ausgangsbasis der Diskutant:innen, stets ergebnisoffen und im besten Sinne kritisch. Alle 2 Monate, immer am Donnerstag.

Zeit & Ort

18.03.2021 | 18:00

Online via Zoom