Empörung, Abscheu, Euphorie – wie der Journalismus Affekte erzeugt und steuert

12.02.2020 | 19:00

Gesprächsreihe "Ausser Sich" am Deutschen Theater: Prof. Dr. Cilja Harders im Gespräch mit Prof. Dr. Margreth Lünenborg

Margreth Lünenborg, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und Mitglied im Sonderforschungsbereich SFB 1171 Affective Societies, erforscht unter anderem die Rolle des Journalismus bei der Erzeugung von öffentlichen Gefühlen und die Macht von populären Formaten wie Germany's Next Topmodel. Im Gespräch mit Cilja Harders lotet sie anhand aktueller Beispiele das Terrain zwischen sachlicher Berichterstattung und emotionaler Meinungsmache aus. Gibt es Nachrichten ohne Gefühle? Hat guter Journalismus nicht schon immer auch Emotionen beschrieben oder hervorgerufen, um seine Story zu verkaufen? Was hat sich unter Bedingungen mobiler digitaler Kommunikation verändert? Wo liegen die Grenzen zwischen der Beschreibung von öffentlichen Emotionen und ihrer Herstellung?

Der Eintritt ist frei.

Zeit & Ort

12.02.2020 | 19:00

Deutsches Theater, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin

Weitere Informationen

Prof. Dr. Cilja Harders, Arbeitsstelle Politik im Maghreb, Mashreq und Golf, SFB Affective Societies, E-Mail: j.treffler@fu-berlin.de, Telefon: (030) 838 566 36