Springe direkt zu Inhalt

“Lingua, diritto e cultura” – Sprache, Recht und Kultur

10.07.2018 | 16:00 c.t.

Ein Workshop des Italienzentrums.

Der Workshop beleuchtet die Arten und Weisen, auf welche Sprache, Recht und kultureller Hintergrund miteinander verknüpft sein können und analysiert die Konsequenzen dieser Verbindungen. Die Teilnehmer*innen wählen interdisziplinäre Ansätze um zum Beispiel den Prozess zu untersuchen, durch welchen in komplexen gesellschaftlichen Systemen die Sprache zum Gesetz wird oder auch um die Frage aufzuwerfen, wie mit dem plurilingualen Charakter des Rechts in der Europäischen Union gerade angesichts automatisierter Übersetzungen umzugehen sei. Dem Thema der Internationalisierung widmen sich die letzten beiden Beiträge, von denen einer die Erfordernisse dieses Phänomens gegenüber dem Bedürfnis, Nationalsprachen zu schützen, abwägt, während der andere sich der Sprachpolitik vor dem Hintergrund der wachsenden Internationalisierung (europäischer) Universitäten zuwendet.

Gäste und Beiträge:

  • Prof. Francesco Sabatini (Università degli Studi Roma Tre / Accademia della Crusca)
    È la lingua che si fa legge
  • Prof. Jacques Ziller (Università di Pavia)
    Il carattere multilingue del diritto dell’Unione europea a fronte degli sviluppi della traduzione automatizzata
    (siehe Projekt "La lingua del diritto" der Universität Pavia, http://lalinguadeldiritto.unipv.it/)
  • Prof. Diana-Urania Galetta (Università degli Studi di Milano)
    Esigenze di internazionalizzazione versus esigenze di protezione della lingua nazionale?
  • Dr. Michele Gazzola (Università di Lipsia)
    Internazionalizzazione dell’Università e politiche linguistiche


Einführung und Moderation: Dr. Maria Daniela Poli (Freie Universität Berlin)

In italienischer Sprache