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I movimenti femminili in Itaila nel secondo dopoguerra

14.06.2018 | 14:00 c.t.

Vortrag von Prof. Monica Fioravanzo (Universität Padua)

Monica Fioravanzo fokussiert in ihrem Beitrag Entstehen, Entwicklung und Verbreitung von Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen in Italien direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, die seit den 70ern als feministisch definieren werden können.

Nachdem die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert in Italien hauptsächlich die juristische und soziale Gleichstellung der Frau gefordert hatte, d.h. politische und berufliche Wahlfreiheit und die Gleichstellung der Ehepartner in der Familie, wurde dieser Entwicklung durch den Faschismus Einhalt geboten – ein Schritt, der indirekt auch durch die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs ermöglicht wurde.

Nach der Gründung der italienischen Republik erhielten die Frauen erstmals 1946 das Wahlrecht. Ausgehend von diesen ersten juristischen Erfolgen kämpften die Frauen nun auch um eine substantiellere Form der Gleichstellung und unterwarfen die von Männern bestimmte Gesellschaft schließlich ab den 70er Jahren einer radikalen Kritik. Damit entstehen feministische Organisationen, die ursprünglich aus klassischen politischen Parteien und im weitesten Sinne sozialen und kulturellen Gruppierungen hervorgehen (z.B. UDI, CIF), die aber in Folge immer mehr an Autonomie gewinnen und sich zum Teil auch gegen die jeweiligen Parteien stellen.

Einführung und Moderation: Dr. Paola Albarella

In italienischer Sprache

Die Veranstaltung richtet sich an:

  • Mitarbeiter/innen der Freien Universität Berlin
  • Studierende
  • Forschende
  • Externe

Zeit & Ort

14.06.2018 | 14:00 c.t.

Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Raum KL 24/105