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Kunst für Kinder – von Anfang an !

 

Eine neue Fortbildungsreihe stellt sich vor.

 

Mit Max Liebermann und Pablo Picasso unterwegs

Kleine Kinder und Kunstgeschichte – passt das zusammen? Theoretisch eher nicht –praktisch schon. Das neue Fortbildungsangebot „Kunst und Kinder“ für Erzieher/innen aus Kindertagesstätten, ein gemeinsames Projekt der Freien Universität Berlin und den Staatlichen Museen zu Berlin, widmet sich jetzt der Beschäftigung mit Kunst und Kulturgeschichte „von Anfang an!“. 

Nach den ersten erfolgreichen Durchgängen der Projekte kann man behaupten, dass Kinder und Kunst eine produktive Symbiose bilden können. Ästhetische Bildung ist ein wichtiges Thema, das in der momentanen Diskussion über die Notwendigkeit der verbesserten Bildungschancen in Deutschland immer wieder auftaucht, doch was bedeutet das praktisch – wie gelingt die Annäherung zwischen den Kunst- und Kulturgütern unserer Gesellschaft und den neu heranwachsenden Menschen? Am Beispiel des Berliner Künstler Max Liebermann und dem berühmten spanischen Maler Pablo Picasso zeigen zwei Seminardurchläufe, dass diese Begegnung schon mit den Kleinsten fruchtbar beginnen kann.

Die Kunst als ein Schlüssel zu Welt ist der Ausgangspunkt des Konzeptes dieser Fortbildungsreihe. Die Werke der beiden Künstler unterschiedlicher Epochen und Orte dienen als Möglichkeit, sowohl ästhetische Qualitäten zu erfahren, aber auch an gesellschaftlich-soziale Zusammenhänge von Vergangenheit und Gegenwart anzuknüpfen. Zudem werden die Museen als Orte vorgeführt, an dem sich die Dinge verknüpfen, wo Zusammenhänge klar werden, Schönheit und Schrecken aufeinander treffen, wo Mythen, Märchen und Geschichten erzählt werden.

Im Rahmen dieser Projektreihe, werden über den Ort des Museums, das Betrachten und Arbeiten mit den Exponaten und ungewöhnlichen Künstlerbiografien Ausflüge in ferne oder auch nahe Welten gewagt, die den Kindern neue Themen bieten. Themen, die mit ihrer eigenen Welt stets zu verknüpfen sind, die sie zu forschendem Lernen anregen und vor allem sie lustvoll animieren sollen, die Kunst und die Welt als eine aufregend-sinnliche immer wieder neu zu entdecken. Die Verbindung von ästhetischen Qualitäten, visuellen und kommunikativen Fähigkeiten und das Erlernen von grundlegenden Schlüsselkompetenzen soll den Kindern durch die Beschäftigung mit den musealen Werken nahe gebracht werden. Es geht also auch um Persönlichkeitsentwicklung, Toleranz und die Ausbildung sozialer Kompetenzen – das Wichtigste ist mir aber, die Kinder immer wieder anzuregen, sich über die Kunst aktiv und lebendig mit der aktuellen Welt auseinanderzusetzen!

 „In Kunst und Kultur finden Menschen ihre Identität als Einzelne und als Gesellschaft – nicht ein für alle Mal, aber immer wieder und immer wieder neu.“  (Bundespräsident Dr. h.c. Johannes Rau )

 



 

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Stand: 08.09.2009

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