Strategien gegen Krebs

Experten aus verschiedenen Bereichen der Medizin, Biologie, Chemie, Informatik sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften bilden in der Graduiertenschule gemeinsam Spezialisten für die Bekämpfung von Krebs aus.
Experten aus verschiedenen Bereichen der Medizin, Biologie, Chemie, Informatik sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften bilden in der Graduiertenschule gemeinsam Spezialisten für die Bekämpfung von Krebs aus. Bildquelle: Charité - Universitätsmedizin Berlin

Die Erforschung von Krebserkrankungen und die Entwicklung neuer Therapieformen stehen im Zentrum der Berliner Graduiertenschule für Integrative Onkologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der gemeinsamen medizinischen Fakultät von Freier Universität und Humboldt-Universität.

News vom 10.06.2014

Mit rund 1,45 Millionen bereits erkrankten Menschen und weiteren 450.000 neuen Diagnosen pro Jahr stellt Krebs in Deutschland eine medizinische wie gesellschaftliche Kardinal-Herausforderung dar. Die Erforschung von Krebserkrankungen, dazu zählen die Analyse ihrer molekularen Grundlagen und die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten, ist einer der herausragenden Forschungsschwerpunkte der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dieser Forschungsschwerpunkt wird durch die Graduiertenschule Berlin School of Integrative Oncology (BSIO), die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird, gestärkt.

Außeruniversitäre Partner sind das Max-Delbrück-Zentrum für molekulare Medizin (MDC), das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie, das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und die Hertie School of Governance. Sprecher der Graduiertenschule ist Professor Clemens Schmitt, Direktor des Molekularen Krebsforschungszentrums (MKFZ) und leitender hämatologisch-onkologischer Oberarzt an der Charité.

In der BSIO arbeiten 52 Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen der Hämatologie, Onkologie, Genetik, Biochemie, Chirurgie, Radiologie, Informatik sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften gemeinsam daran, in einer besonders eng verzahnten Weise angehende Molekularonkologen, Ärztinnen und Ärzte Hand in Hand auszubilden.

Promovierende der Graduiertenschule sollen durch diese interdisziplinäre Herangehensweise mit dem nötigen Wissen und Handwerkszeug ausgestattet werden, um neuartige Verfahren zur Entdeckung von Krebs erarbeiten und zukunftsweisende Therapiestrategien gegen die Krankheit entwickeln zu können.

2012 hat die Graduiertenschule erstmals Positionen für naturwissenschaftliche sowie medizinische Doktorandinnen und Doktoranden  ausgeschrieben. Das Auswahlverfahren für die insgesamt dritte Ausschreibungsrunde läuft. Weitere Informationen hierzu sind unter www.bsio-cancerschool.de zu finden.

Durch den intensiven Austausch zwischen biowissenschaftlicher Forschung und klinischer Anwendung kann die Therapieentwicklung für Patientinnen und Patienten beschleunigt werden. Umgekehrt erhält die experimentelle Laborforschung wichtige Impulse, um sich den drängendsten Problemen der klinischen Krebsbehandlung mit größter Priorität zu widmen.

Die Freie Universität verfügt über sieben im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bewilligte Graduate Schools:

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Letzte Aktualisierung: 02.07.2014

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