Netzwerke in Indien

Blick vom Charminar-Denkmal auf die Innenstadt von Hyderabad, der Hauptstadt des Bundesstaates Andhra Pradesh im Süden des Landes.
Blick vom Charminar-Denkmal auf die Innenstadt von Hyderabad, der Hauptstadt des Bundesstaates Andhra Pradesh im Süden des Landes. Bildquelle: Eva Tiemann
Indische Studentinnen informieren sich über die Freie Universität.
Indische Studentinnen informieren sich über die Freie Universität. Bildquelle: Eva Tiemann

Das Verbindungsbüro in Neu-Delhi unterstützt den Aufbau und die Weiterentwicklung von Kooperationen mit indischen Partnern. Es ist Anlaufstelle für Studierende und Wissenschaftler aus Indien, die sich für die Lehre und Forschung an der Freien Universität interessieren.

News vom 21.11.2013

Das Verbindungsbüro in Neu-Delhi pflegt die Verbindungen mit den Hochschulen, auf die sich die wissenschaftliche Zusammenarbeit konzentriert, wirbt um indische Promovierende und unterstützt Angehörige der Freien Universität bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen auf dem Subkontinent.

Auf den Geistes-, Politik- und Kulturwissenschaften liegen die Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit der Jawaharlal Nehru University in Delhi und der University of Delhi, mit der zudem gemeinsame Projekte im Fach Chemie bestehen.

Mit der Universität Hyderabad wird das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Internationale Graduiertenkolleg Functional Molecular Infection Epidemiology getragen. Hier werden etwa Faktoren untersucht, die für die Ausprägung und Verbreitung von Infektionskrankheiten wie Malaria verantwortlich sind.

Gemeinsame Projekte für Nachhaltige Entwicklung

Hochschulbildung für eine Nachhaltige Entwicklung ist das Ziel einer Kooperation der Freien Universität mit The Energy and Resource Institute (TERI) in Neu-Delhi: Der seit 2008 bestehende German-Indian Sustainability and Climate Change Dialogue wurde vom Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) initiiert und dient als Plattform für Spezialistinnen und Spezialisten aus Wissenschaft, Politik und Umweltschutz sowie für einen Studierendenaustausch beider Länder.

In dem 2012 gegründeten „Indian-European Multi-Level Climate Governance Research Network“ forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität, der TERI Universität, der Jadavpur University, der Pondicherry University und der Freien Universität Amsterdam gemeinsam zur Klimapolitik in Indien und Europa.

2012 wurde zudem mit der Pondicherry Universität die Unterstützung der Freien Universität bei der Entwicklung des Aufbaustudiengangs European Studies sowie beim Deutschunterricht für Studierende vereinbart.

Weitere Kooperationen – auch zum Studierendenaustausch – bestehen mit außeruniversitären Forschungsinstituten, vor allem mit den Indian Institutes of Technology (IITs) in Delhi, Madras (Chennai) und Bombay, sowie mit dem International Institute of Information Technology (IIIT) in Bangalore zur aktuellen Forschung in der Informatik.

Austausch-Programme

Seit Juli 2013 ist die Freie Universität Berlin an zwei Erasmus-Mundus-Projekten mit Indien beteiligt: Partner der beiden Projekten EMINTE und EUPHRATES sind insgesamt 18 indische Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter die University of Pune, die Jawaharlal Nehru University, das IIT Bombay und das Tata Institute of Social Sciences. Über das im Jahr 2012 bewilligte Erasmus-Mundus-Programm GATE für Asien regional ist die Freie Universität ebenfalls mit dem IIT Madras verbunden, mit dem in diesem Jahr ein Studentenaustausch vereinbart worden ist, der 2014 beginnen soll.

Das Verbindungsbüro der Freien Universität Berlin in Neu-Delhi wird geleitet von Ulrich Podewils. Es wurde 2008 im damaligen Deutschen Haus eingerichtet, seit 2012 geführt als Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH).

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Letzte Aktualisierung: 21.11.2013

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