- Gesellschaftliche Verantwortung
- Interdisziplinäre Forschung
- Nachwuchsförderung
- Internationales Netzwerk
- Studium und Lehre
- Wissenschaft und Praxis
Internationales Netzwerk
Internationalität prägt die Forschung und das akademische Leben an der Freien Universität Berlin seit ihrer Gründung. Ein umfassender Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Studierenden sowie weltweite Kooperationen in Forschung und Lehre kennzeichnen den internationalen Charakter der Freien Universität bis heute. Der Ausbau des internationalen Profils ist deshalb – neben der Graduiertenausbildung und der Förderung von Verbundforschung in Focus Areas – einer von drei Schwerpunkten des Zukunftskonzepts der Freien Universität.
Derzeit pflegt die Freie Universität mehr als 100 internationale Partnerschaften mit universitätsweiter Geltung, hinzu kommen 339 Universitätspartnerschaften im Mobilitätsnetzwerk Erasmus und 45 Institutspartnerschaften. Darüber hinaus unterhält die Universität weltweit Verbindungsbüros – in Brüssel, Kairo, Peking, Moskau, New York, Neu Delhi und São Paulo –, die in den jeweiligen Regionen dazu beitragen, das internationale Netzwerk der Universität kontinuierlich zu erweitern und zu pflegen.
Anziehungspunkt für Studierende aus aller Welt
Von den rund 28.000 Studierenden kommen rund 18 Prozent aus dem Ausland. Zu Beginn jedes Sommersemesters gelangen rund 500 ausländische Studierende über ein Austauschprogramm an die Freie Universität, um hier ein oder zwei Semester zu verbringen. Zugleich entsendet die Universität jedes Jahr Hunderte eigener Studierender ins Ausland, sowohl durch das Erasmus-Programm als auch durch ihr vielfältiges Direktaustauschprogramm.
Aufgrund ihrer Gründungsgeschichte ist die Freie Universität sehr eng mit US-amerikanischen Institutionen verbunden. Dies spiegelt sich auch in den bedeutenden Education-Abroad-Programmen wider, wie beispielsweise im University of California-Programm, dem Berlin Consortium oder dem Angebot durch das FU-BEST-Programm. Eine besondere Atmosphäre herrscht auf dem Dahlemer Campus, wenn im Rahmen der International Summer- and Winter-University (FUBiS) Hunderte von Studierenden für akademische Kurzprogramme an die Freie Universität kommen.
Forschung international
An der Freien Universität studieren, promovieren und lehren mehr als 6.500 Menschen aus rund 130 Staaten. Für internationale Forscherinnen und Forscher ist die Freie Universität eine führende Adresse. Sie ist neben der Ludwig-Maximilians-Universität München seit Jahren der beliebteste Aufenthaltsort für Gastwissenschaftler der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Auch bei der Anzahl der ausländischen Doktoranden belegt die Freie Universität neben der Universität Heidelberg deutschlandweit den Spitzenplatz. Zudem kommen jährlich rund 600 Wissenschaftler aus dem Ausland an die Freie Universität und tragen somit zur Vielfalt in Forschung und Lehre bei.
Internationale Foren und Veranstaltungen
Die Forschung und die internationale Netzwerkbildung werden an der Freien Universität auch durch besondere Formate und Veranstaltungen gefördert, die dem Austausch von Ideen dienen. Mit den Dahlem Konferenzen etwa bietet die Freie Universität der internationalen Wissensgemeinschaft ein Konferenzformat, dessen Struktur in besonderer Weise die Kreativität, Interdisziplinarität und internationale Netzwerkbildung fördert. Im Zentrum stehen nicht Präsentationen, sondern die Debatte und das Gespräch unter den maximal 45 Teilnehmern.

