Gleichstellung an der Freien Universität

Gleichstellungspolitische Ziele sind im Selbstverständnis der Freien Universität Berlin als einer modernen, weltoffenen Universität fest verankert. Hierzu gehören insbesondere die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an der Wissenschaft, die Förderung einer international sichtbaren Geschlechterforschung und deren Einbindung in die universitäre Lehre, das Streben nach familienfreundlichen Rahmenbedingungen für Beschäftigte und Studierende sowie die Stärkung des Bewusstseins für Gender und Diversity in der Universität.

Die Freie Universität Berlin steht mit ihrer erfolgreichen Gleichstellungspolitik an der Spitze der deutschen Universitäten: Für ihre an Chancengleichheit orientierte Hochschul- und Personalpolitik wurde sie mehrfach mit dem „Total E-Quality“-Prädikat (TEQ) ausgezeichnet. Im bundesweiten Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten (erstellt vom CEWS) befindet sie sich wiederholt in der Spitzengruppe.

2013 wurde die Freie Universität Berlin erneut als „familienfreundliche hochschule“ re-auditiert. Im Zuge der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde die Stellungnahme der Freien Universität Berlin als „durchgängig überzeugendes und sehr professionelles Konzept“ bewertet.

Das aktuelle Gleichstellungskonzept der Freien Universität Berlin wurde im Januar 2016 durch den Akademischen Senat beschlossen. Es bündelt bestehende Vorgaben und Selbstverpflichtungen, fasst die universitätsübergreifenden Maßnahmen zusammen und formuliert Ziele und Zielquoten, die bis 2020 umgesetzt werden sollen. Ein Kernelement des Konzepts ist die Verzahnung der Ziele und Maßnahmen mit den Instrumenten der Hochschulsteuerung und den unterschiedlichen Fach- und Fachbereichskulturen. Auf diese Weise können Einzelmaßnahmen zu strukturellen Veränderungen und zur gleichstellungsorientierten Organisationsentwicklung beitragen.

Zu den übergeordneten Maßnahmenbündeln des Konzepts gehören insbesondere:

  • die Förderung einer Organisationskultur, die sich durch Gender-Awareness und Gender-Kompetenz auszeichnet,

  • die Umsetzung einer gleichstellungsbezogenen Personalpolitik,

  • die Implementierung von Gleichstellungsindikatoren in Steuerungsinstrumente und Managementprozesse,

  • die systematische Erhebung und Analyse gleichstellungsbezogener Daten,

  • die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Programmen und Maßnahmen, die auf die in der Analyse identifizierten Lücken und Verbesserungspotentiale zielen,

  • der Einsatz von Ressourcen (Personal- und Sachmittel) zur Förderung von Frauen sowie zur Förderung der Gender- und Diversityforschung,

  • Prozessbegleitung und -kontrolle der Umsetzung der Gleichstellungsstrategie durch ein Gender-Controlling.

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