Die Freie Universität als Organisation

Freie Universität, Campus Dahlem
Freie Universität, Campus Dahlem
Bildquelle: Michael Riefler

Ziel der Freien Universität Berlin ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden beste Bedingungen für Studium und Forschung zu bieten. Eine kontinuierliche Organisationsentwicklung im akademischen wie im administrativen Bereich tragen dazu bei, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Gestaltungsspielräume

Die Freie Universität verfügt im Vergleich zu anderen deutschen Universitäten über ein besonders hohes Maß an Gestaltungs- und Entscheidungsautonomie. Mit der sogenannten Erprobungsklausel innerhalb des Berliner Hochschulgesetzes wurde es möglich, „neue Modelle der Leitung, Organisation und Finanzierung zu erproben", um Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Seit 1999 nutzt die Freie Universität mit ihrer Teilgrundordnung die ihr eröffneten Gestaltungsspielräume. So konnten die Kompetenzen und Aufgaben der universitären Gremien und Organe eindeutiger strukturiert und die Eigenverantwortlichkeit der Fachbereiche gestärkt werden.

Neue Strukturen für die Forschung

Neben den klassischen Fachbereichs- und Institutsstrukturen sind in den letzten Jahren fünf interdisziplinäre Forschungsplattformen, sogenannte "Focus Areas" entstanden. So führen beispielsweise das Dahlem Humanities Center (DHC) oder das Center for Area Studies (CAS) die geisteswissenschaftliche Forschung bzw. die geistes- und sozialwissenschaftliche Regionalkompetenz an der Freien Universität unter einem Dach zusammen.