Uni-Tour

Campus_lankwitz_739

Auf dem ehemaligen Gelände der Pädagogischen Hochschule (PH) in Lankwitz hat sich der Geo-Campus der Freien Universität Berlin angesiedelt.

In der Malteserstraße 74-100 befinden sich sowohl die Einrichtungen des Fachbereichs Geowissenschaften mit dem Institut für Geographie, Geologie, dem interdisziplinären Zentrum Ökosystemdynamik in Zentralasien und das Willy-Scharnow-Institut für Tourismus als auch ein Teil des Universitätsarchivs. Mit dem Campus Dahlem ist der Standort Lankwitz durch die Buslinie X83 verbunden.

Quelle: Freie Universität Berlin

Wiese_mensa_739

Bei gutem Wetter laden die Grünflächen der Freien Universität, wie hier vor der Mensa II, zum Reden, Lesen und Entspannen ein.

In der historischen Entwicklung und Erschließung des ehemals ländlichen Berliner Südwestens war es der Freien Universität trotz ihrer Größe möglich, eine Vielzahl an Grünanlagen zu erhalten. Zwischen den einzelnen Instituten und Gebäuden trifft man immer wieder auf idyllische Grünflächen, wie etwa den Thielpark, der den nördlichen und südlichen Teil des Campus Dahlem trennt. Dank der guten U-Bahn-Anbindung erreicht man den Kurfürstendamm dennoch innerhalb von 15 Minuten.

Quelle: Bernd Wannenmacher

Meteo_goerner_739

Das Meteorologische Institut und das Institut für Weltraumwissenschaften der Freien Universität sind auf dem Steglitzer Fichtenberg, im Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10, zu finden.

Das in den Jahren 1974–75 errichtete Gebäude wurde bis 1983 von den Fachbereichen Psychologie und Meteorolgie genutzt. 1990 folgte eine Erweiterung des Gebäudes um einen im Grundriss S-förmigen Anbau und einen 30 Meter hohen Stahlturm für Wetterbeobachtungen. Bereits seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie europaweit die Namen für die Tief- und Hochdruckgebiete. Mit der „Aktion Wetterpate“ ist es seit 2002 für jedermann möglich, durch eine Patenschaft die Namensgebung mitzubestimmen.

Quelle: Reinhard Görner

Hahn_meitner_739

Das im Krieg teilzerstörte Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) ist eines der historischen Gebäude der Freien Universität und trägt heute den Namen Hahn-Meitner-Bau.

Hier entdeckten Lise Meitner, Otto Hahn und Fritz Straßmann in den dreißiger Jahren bei der Suche nach Transuranen das "Zerplatzen" des Uran-Atomkerns durch den Beschuss von Uran mit Neutronen. Der Hahn-Meitner-Bau in der Thielallee wird heute vom Institut für Chemie und Biochemie genutzt.

Quelle: Bernd Wannenmacher

Bibliothek_ewi_739

Die Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Psychologie ist ein lichtdurchfluteter und grüner Ort der Ruhe und des Lernens.

Der Fachbuchbestand umfasst rund 400.000 Bände, mehrere Treppen verbinden die sechs Halbgeschosse der 1984 eröffneten Bibliothek mit ihren annähernd 260 Lese- und Lernplätzen.

Quelle: Bernd Wannenmacher

Informatik_739

Die Grünanlage vor dem Institut für Informatik und dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik bietet Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen Raum zur Entspannung.

Das Institut für Informatik in der Takustraße liegt nördlich der Rost- und Silberlaube neben dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB). Das ZIB betreibt in enger fächerübergreifender Kooperation mit den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnik.

Quelle: Freie Universität Berlin

Philbib_739

Die Philologische Bibliothek bietet moderne Arbeitsplätze und beherbergt rund 700.000 Bücher und 800 Zeitschriftenabonnements.

Bei dem Neubau, entworfen vom renommierten britischen Architekten Lord Norman Foster, wurde ein innovatives Umweltkonzept verwirklicht, welches dank natürlicher Belüftung und Wärmerückgewinnung den Energiebedarf der Bibliothek deutlich mindert. Der wegen seiner Form oft als „The Brain“ bezeichnete Bau ist zentral in die Rostlaube integriert. Verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen machen die Philologische Bibliothek zu einem öffentlichen Raum des Austausches, der Diskussion und Information.

Quelle: Judith Sordon

Topoi_739

Die Wissenschaftler des Exzellenzclusters TOPOI haben ihren Sitz in der Hittorfstraße 18.

Zwei Universitäten, vier außeruniversitäre Berliner Forschungseinrichtungen, ein Projekt: Der Exzellenzcluster Topoi – The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations bündelt die Berliner Stärken in der Erforschung der Antike. Die Wissenschaftler des Clusters erforschen den systematischen Zusammenhang von Räumen und Wissensordnungen in den Kulturen des Vorderen Orients und des Mittelmeerraumes von den frühen Hochkulturen bis zu Spätantike und Frühmittelalter.

Quelle: Bernd Wannenmacher

Dueppel_739

Eine Skulptur im Stile der Bremer Stadtmusikanten verdeutlicht, worum es sich in Düppel dreht: Hier befindet sich der Hauptcampus der Veterinärmedizin.

Die Freie Universität Berlin ist eine von fünf Ausbildungsstätten für Tierärzte und Tierärztinnen in Deutschland. Das Tierklinikum gilt als renommiertes Zentrum für veterinärmedizinische Forschung und tierärztliche Dienstleistungen. Auf dem Campus Düppel beherbergt neben neuen Bauten auch ein historisches Rittergut Teile der veterinärmedizinischen Einrichtungen. Mit der Fertigstellung des hochmodernen Zentrums für Infektionsmedizin im März 2012 wird zudem die interdisziplinäre Forschungsarbeit gefördert.

Quelle: Stephan Töpper

Osi_739

Eine gläserne Brücke verbindet das Otto-Suhr-Institut mit dem Osteuropa-Institut sowie dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) der Freien Universität ist die größte politikwissenschaftliche Einrichtung in Deutschland. Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen der Area Studies, internationalen Beziehungen und der Umweltforschung. Mitunter durch die intensiven Beziehungen der Freien Universität zu Frankreich werden am Institut für Politikwissenschaft gleich zwei deutsch-französische Doppel-Master-Programme angeboten. Nach erfolgreicher Beendigung erhalten Studierende sowohl einen deutschen als auch einen französischen Abschluss.

Quelle: Reinhard Görner

Philosophie_739

Entworfen von den Architekten Hinrich und Inken Baller greift der Entwurf des Philosophischen Instituts auf den Typus "Villa" zurück, der den Einfamilienhaus-Charakter Dahlems berücksichtigt.

In der verspielten Konstruktion fließen Elemente des Jugendstils ein, die verbunden mit den modernen Materialien Beton, Stahl und Glas, Offenheit und lichtdurchflutete Räume schaffen. Das Gebäude in der Habelschwerdter Allee 30 liegt der Rost- und Silberlaube schräg gegenüber. Damit sind weitere Institute des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften bequem zu Fuß zu erreichen.

Quelle: Reinhard Görner

Rostlaube_739

Mehrere Wendeltreppen bieten Zugang zum Dach der Rostlaube, von wo aus man einen herrlichen Ausblick genießen kann.

Die sogenannte Rostlaube ist das geistes- und sozialwissenschaftliche Zentrum der Freien Universität. Durch den Architekten Le Corbusier beeinflusst, schufen die drei Architekten Georg Candilis, Alexis Josik und Shadrach Woods den großen Gebäudekomplex der geisteswissenschaftlichen Institute. Der Name Rostlaube ist auf das Material Cor-Ten zurückzuführen, einen kontrolliert rostenden Stahl. Der Komplex wurde 2006 saniert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

Quelle: Reinhard Görner

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Pause für Lea – zusammen mit Bob, Eve und Tim bildet Sie das Robotor-Fußballteam der Freien Universität Berlin.

Die vier Humanoiden holten 2010 den Vize-Weltmeistertitel im Roboterfußball. Mit ihren Kameraaugen loten die 60 Zentimeter großen Fußballprofis aus, wo sich der Ball gerade auf dem Spielfeld befindet und wie sie ihn am besten ins Tor befördern können. Entwickelt und trainiert werden sie von der Forschungsgruppe "Künstliche Intelligenz" um Prof. Raúl Rojas am Institut für Informatik der Freien Universität

Quelle: Bernd Wannenmacher

Lndw_hfb_739

Während der „Langen Nacht der Wissenschaften 2010“ lassen farbige Projektionen den Henry-Ford-Bau erstrahlen.

Namensgeber des 1954 fertiggestellten Gebäudekomplexes ist Henry Ford II. Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek wurde der Bau durch eine Spende von insgesamt 8,1 Millionen Mark der amerikanischen Ford-Foundation finanziert und 1952 bis 1954 nach Plänen der Berliner Architekten Gustav Müller und Franz Heinrich Sobotka errichtet. Der denkmalgeschützte Henry-Ford-Bau befindet sich in der Dahlemer Garystraße und beherbergt unter anderem das Max-Kade Auditorium, mehrere Hörsäle und Konferenzräume. Heute dient das 2007 modernisierte Gebäude auch als Tagungszentrum.

Quelle: Stephan Töpper

Botanischer_garten_739

Der Botanische Garten in Berlin-Dahlem ist mit seiner Fläche von mehr als 43 Hektar einer der größten und bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt.

Rund 22.000 verschiedene Pflanzenarten werden im Botanischen Garten, seinem sanierten Großen Tropenhaus und den Gewächshäusern kultiviert. Nur wenige Minuten vom Campus der Freien Universität entfernt, lädt der Botanische Garten ein zum Erholen, Forschen und Staunen.

Quelle: Bernd Wannenmacher

Collegium_musicum_739

Schon seit 1954 können Studierende und Angehörige der Freien und der Technischen Universität im Collegium Musicum musizieren.

Das Collegium Musicum ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien und der Technischen Universität Berlin und besteht aus fünf Ensembles: Großer Chor, Kammerchor, Kleines Sinfonisches Orchester, Uni Bigband Berlin und Sinfonieorchester. Höhepunkt und Abschluss des Semesters sind die Konzerte in der Berliner Philharmonie.

Quelle: Bernd Wannenmacher

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Die Zentraleinrichtung Hochschulsport bietet allen Angehörigen der Freien Universität zahlreiche Sport-Angebote in und um Berlin

Ob Beachvolleyball auf dem Campus Dahlem oder Segeln auf dem Wannsee, ob Surfen an der Ostsee oder Yoga in Ruheräumen: Wer Sport treiben und sich fit halten will, der kann das ganze Jahr hindurch zwischen mehr als 100 Angeboten wählen.

Quelle: Bernd Wannenmacher

Stand 25.05.2012

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