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Die Freie Universität im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder
Die Freie Universität Berlin ist erfolgreich aus dem Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder hervorgegangen und war mit insgesamt neun geförderten Projekten die erfolgreichste Universität in den Auswahlrunden 2006 und 2007: Die Freie Universität koordiniert drei Graduiertenschulen, zwei Exzellenzcluster sowie das Zukunftskonzept „International Network University", das in Verbindung mit den neuen Projekten und den vorhandenen Strukturen implementiert wurde.
Durch Kooperationen mit anderen Universitäten ist die Freie Universität an weiteren zwei Graduiertenschulen und zwei Exzellenzclustern beteiligt. Die vier Exzellenzcluster und fünf Graduiertenschulen wurden zu Schlüsselbereichen der Wissenschaftslandschaft in Berlin-Brandenburg ausgebaut.
Exzellenzcluster
Die Freie Universität hatte bereits 2003 mit einer Strategie zur Schaffung und Förderung interdisziplinärer Verbundprojekte einen umfassenden Ansatz zur Bestimmung von neuen Forschungsgebieten und deren Umsetzung entwickelt. Die Exzellenzcluster widmen sich verschiedenen Aufgaben, beispielsweise:
- Trends in globalen Entwicklungen zu identifizieren und hieraus neu entstehenden Wissensbedarf abzuleiten,
- leistungsfähige Kompetenzfelder an der Universität aufeinander abzustimmen,
- Ressourcen strategisch zu bündeln,
- hervorragenden wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden
- einen Dialog zwischen der wissenschaftlichen Gemeinschaft und außeruniversitären Unternehmen, Organisationen und Institutionen zu führen.
Im Zuge dieser Maßnahmen haben zahlreiche Gruppen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Konzepte für große Forschungsverbünde vorbereitet. Vier Forschungsverbünde, an denen die Freie Universität beteiligt ist, wurden in der Exzellenzinitiative ausgezeichnet.
- Languages of Emotion,
- Neurocure – Neue Perspektiven in der Therapie neurologischer Erkrankungen
- Topoi – The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations,
- UniCat – Unifying Concepts in Catalysis
Graduiertenschulen
Die fünf geförderten Graduiertenschulen sind unter dem Dach der Dahlem Research School (DRS) zusammengefasst. Strukturierte Promotionsprogramme mit einem ganzheitlichen Anspruch an die Ausbildung und Betreuung von Doktoranden schaffen ein einzigartiges, inspirierendes und produktives Umfeld für Graduierte.
- Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule
- Muslim Cultures and Societies
- Graduate School of North American Studies
- Regenerative Therapien
- Berlin Mathematical School
Zukunftskonzept "International Network University"
Mit der in der Exzellenzinitiative 2007 prämierten Zukunftsstrategie „Internationale Netzwerkuniversität“ konzentriert sich die Universität auf drei Schwerpunkte: Die Entwicklung von Forschungsverbünden, die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern und die Unterstützung internationaler Kooperationen. Um diese Themen zu gestalten, wurden drei strategische Zentren eingerichtet:
Center for Cluster Development
Das Center for Cluster Development (CCD) plant und fördert die langfristige Forschungsentwicklung der Freien Universität Berlin. Das Team unterstützt und begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität dabei, Forschungsverbünde zu entwickeln.
Dahlem Research School
Die Dahlem Research School (DRS) bietet Promovierenden durch ihre Promotionsordnung gesicherte, hohe Qualitätsstandards und unterstützt den Erwerb vielfältiger Schlüsselkompetenzen („Transferable Skills“) während der Promotionszeit. Sie bildet die Dachstruktur für herausragende strukturierte Promotionsprogramme der Universität. Die DRS bietet Fördermöglichkeiten für Doktoranden an, die ihnen den frühen Einstieg in die Forschung erleichtern oder mithilfe der offerierten überfachlichen Qualifikationen auch hochqualifizierte Tätigkeiten außerhalb der Wissenschaften ermöglichen.
Center for International Cooperation
Das Center for International Cooperation (CIC) konzentriert sich auf die Förderung von internationalen Netzwerken und Graduiertenprogrammen und unterstützt die internationalen Aktivitäten der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Freien Universität. Das Zentrum formuliert universitätsweite Internationalisierungsstrategien und hat eine vermittelnde Rolle in der Entwicklung von strategischen Partnerschaften.
Exzellenzrat
Die Entwicklung der Forschungsschwerpunkte im Rahmen des Zukunftskonzeptes „International Network University“ begleitet beratend ein universitätsinterner Exzellenzrat. Er setzt sich zusammen 25 herausragenden Wissenschaftspersönlichkeiten der Freien Universität – darunter viele Preisträger renommierter Auszeichnungen wie etwa dem Leibniz-Preis.
International Council
Mit dem International Council der Freien Universität wurde ein externes Gremium geschaffen, das dem Präsidium in Zukunftsfragen beratend zur Seite steht. Dem Komitee gehören profilierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Hochschulpolitikerinnen und Hochschulpolitiker aus derzeit zwölf verschiedenen Ländern an.
