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Erfolge der Freien Universität Berlin
Sehr gut schneidet die Freie Universität in nationalen und internationalen Rankings ab. Für den internationalen Vergleich kann vor allem auf das Ranking des renommierten Times Higher Education (THE) verwiesen werden. In den fächergruppenspezifischen Ranglisten schneiden dabei die Geisteswissenschaften besonders gut ab: Als beste deutsche Universität im Ranking erzielten die Geisteswissenschaften der Freien Universität im Jahr 2010 Platz 34.
Im europaweiten Hochschulvergleich „ExcellenceRanking 2010“ verbesserten sich die Biologie, Chemie und Physik der Freien Universität in die höchste Kategorie, die Excellence-Gruppe. Positiv bewertet wurden vor allem die Forschungsstärke und internationale Orientierung der Angebote und der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Im 2009 veröffentlichten Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich die Freie Universität gegenüber dem Ergebnis von 2006 um fünf Positionen auf den fünften Platz vorgeschoben. Insgesamt wird der Freien Universität eine exzellente Forschungsleistung in der ganzen Fächerbreite attestiert. Als eine von drei Universitäten bundesweit belegt sie gleichermaßen in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Lebenswissenschaften und den Naturwissenschaften einen Platz unter den zehn besten Universitäten.
Die hohe internationale Reputation zeigt sich ebenso in den Ranglisten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Auf die Freie Universität Berlin entfallen bundesweit die zweitmeisten Förderungen durch die Alexander-von-Humboldt-Stiftung.
In den lehrbezogenen Rankings, wie dem des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), werden vor allem Stimmungen unter den Studierenden abgebildet. Insgesamt kann die Freie Universität Berlin ein positives Fazit aus ihrer Platzierung im CHE-Ranking ableiten. Hier schlagen sich die erheblichen Reform- und Veränderungsbemühungen im Zuge der Umstellung auf Bachelor und Master nieder.
Ideen für die Wirtschaft
Im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg wurde die Freie Universität Berlin 2012 zum fünften Mal in sechs Jahren zur „Ideenschmiede Berlin“ gekürt.
Das Wirtschaftsmagazin karriere und das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos haben die Freie Universität als „unternehmerischste Universität“ ermittelt. Danach entspricht ihr Hochschulmanagement am besten professionellen und aktiven Kriterien; auch in den Feldern Internationalisierung, Personalmanagement, Strategiebildung und Serviceorientierung gehört die Freie Universität zu den am besten bewerteten Hochschulen.
In der Regensburger Studie "Vom Studenten zum Unternehmer: welche Universität bietet die besten Chancen?" erreichte die Freie Universität 2009 im Bereich „Ausgründungsaktivitäten“ den 3. Platz deutschlandweit und stellt damit ihr großes Potential an unternehmerischer Kreativität sowie die hohe Qualität der Ausgründungen unter Beweis.
Im Ranking der DFG wird der Freien Universität eine exzellente Forschungsleistung in der ganzen Fächerbreite attestiert. Quelle: Bernd Wannenmacher
Ausgezeichneter Klimaschutz: Die Freie Universität zählt mit einer installierten Leistung von insgesamt mehr als 480 Kilowatt zu den größten öffentlichen Solarstromerzeugern in Berlin. Quelle: Felix Rückert, www.imagineur.net
Eingeworbene Drittmittel
Die positive Leistungsentwicklung der Freien Universität Berlin lässt sich anhand des Anstiegs der Drittmittel von 57,1 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 96,2 Millionen Euro 2009 belegen. Die Zahl der abgeschlossenen Promotionsvorhaben stieg im gleichen Zeitraum um zehn Prozent auf knapp 600. Dass bei allen Anstrengungen in der Forschung die Lehre nicht ins Hintertreffen geraten ist, wird durch den Anstieg der Absolventinnen - und Absolventenzahlen um 17 Prozent von 3.775 im Jahr 2007 auf 4.398 im Jahr 2009 dokumentiert.
Familiengerechte und umweltfreundliche Hochschule
Der Freien Universität Berlin wurde 2007 das Grundzertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ erteilt. Zum Zeitpunkt der Auditierung lag der Anteil weiblicher Beschäftigter bei 53 Prozent, bei Professuren mit 21 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von derzeit 13 Prozent. Bei den Neuberufungen lag der Frauenanteil zwischen 30 und 50 Prozent.
Seit 2000/2001 ist der Strom- und Wärmeverbrauch der Freien Universität neunmal in Folge gesunken – um insgesamt 41,5 Millionen Kilowattstunden bzw. rund 25 Prozent bei gleichbleibender Flächennutzung. Für ihr Klimaschutz-Engagement wurde die Universität im Zukunftswettbewerb des Energie-Konzerns GASAG ausgezeichnet: Sie wurde für ihr Prämiensystem zum sparsamen Umgang mit Energie mit dem ersten Platz in der Kategorie „Architektur und Klima“ geehrt.
