Meteorologie
- Konsekutiver Masterstudiengang -
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Fachbereich Geowissenschaften Institut für Meteorologie |
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| Ansprechpartner/-in: | Prof. Dr. Uwe Ulbrich, Prof. Dr. Jürgen Fischer, PD Dr. Peter Névir, Dr. Klaus Müller |
| Adresse: | Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10 12165 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-711 72 |
| Telefax: | (030) 838-711 28 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | |
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Zulassungsvoraussetzungen
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
- Berufsqualifizierender deutscher oder gleichwertiger ausländischer Abschluss eines geowissenschaftlichen oder physikalischen Hochschulstudiums mit einem Anteil im Umfang von 40 LP in Meteorologie und von insgesamt 55 LP aus den Bereichen Physik, Mathematik für Physiker und Informatik. Dabei müssen mindestens 30 LP in Physik und 20 LP in Mathematik erworben worden sein.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Meteorologie (pdf-Datei).
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Gebühren
Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen. -
Gegenstand
Bei dem Masterstudiengang Meteorologie handelt sich um einen disziplinär ausgerichteten, stärker forschungsorientierten Studiengang, der auf dem vorherigen Bachelorstudiengang konsekutiv aufbaut. In ihm werden Themen aus dem Bereich der numerischen Modellierung, der Theoretischen Meteorologie, der Wetter- und Klimadiagnose sowie der Satellitenmeteorologie behandelt. Insbesondere werden die Studierenden befähigt, eigenständig aktuelle Fragestellungen der Meteorologie und Klimatologie aufzugreifen und mit wissenschaftlichen Methoden zu beantworten und die Ergebnisse der eigenen Arbeit darzustellen. Ziel des Masterstudiengangs Meteorologie ist die Vorbereitung auf die Berufspraxis in einem wissenschaftlichen Arbeitsbereich der Meteorologie und angrenzender Bereiche der Erdsystemforschung. -
Standortvorteile
Der Masterstudiengang Meteorologie wird in der Region Berlin-Brandenburg nur an der Freien Universität Berlin angeboten. Besondere Standortvorteile und Merkmale dieses Studienganges sind eigene globale und regionale Zirkulationsmodelle, die auf institutseigenen Rechnern von den Studierenden bedient werden, ein operationelles Wetter-Visualisierungssystem, eine eigene WMO-Beobachtungsstation mit einem Stadtmessnetz, die am Institut in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins erstellte Berliner Wetterkarte sowie ein Flugzeug für meteorologische Messungen. Eine wissenschaftliche Vernetzung besteht innerhalb des Fachbereichs (Physische Geographie, Geologische Wissenschaften), zu dem Fachbereich Mathematik an der Freien Universität Berlin sowie zu dem Interdisziplinären Zentrum „Efficient Mathematical Modeling“. Weiter bestehen in der Region Berlin-Brandenburg Verbindungen zum Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dem Alfred-Wegener-Institut in Potsdam, zu dem Lehrstuhl für Umweltmeteorologie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und zu den Observatorien Lindenberg und Potsdam des Deutschen Wetterdienstes. -
Kenndaten
Zulassungsmodus 1. Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Zulassungsmodus höheres Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Bewerbungszeitraum Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester) Studienbeginn Winter- und Sommersemester Studiensprachen Deutsch Abschluss Master of Science (M.Sc.) Regelstudienzeit 4 Semester -
Studienaufbau
Der Masterstudiengang umfasst fünf Studienbereiche und einen affinen Bereich.Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Masterprüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Der Studienbereich Meteorologische Spezialthemen/Wahlpflicht erlaubt eine Spezialisierung nach individuellen Fähigkeiten und Zielen. Ein Katalog an wählbaren Modulen ist in der Studienordnung aufgeführt.
Der affine Bereich ermöglicht eine fachübergreifende Perspektive.Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Science (M.Sc.) verliehen.
Module des Studiengangs
Studienbereich Numerische Modellierung
Modul Modelle für Wetter und Umwelt Modul Klimavariabilität und -modelle Studienbereich Theoretische Meteorologie
Modul Theoretische Meteorologie I Modul Theoretische Meteorologie II Studienbereich Wetter- und Klimadiagnose
Modul Wetter- und Klimadiagnose Modul Meteorologische Extremereignisse Studienbereich Satellitenmeteorologie
Modul Satellitenmeteorologie Studienbereich Meteorologische Spezialthemen/Wahlpflicht
Affiner Bereich
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Beruf
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Masterabsolventinnen und -absolventen können an den Universitäten und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Meteorologie, der Physik der Atmosphäre, der Klimatologie sowie der Erdsystemsforschung eingesetzt werden. Potentielle Arbeitgeber sind unter anderem die meteorologischen Institute an den Universitäten im In- und Ausland, der Deutsche Wetterdienst, der Geoinformationsdienst der Bundeswehr, das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage in Großbritannien. Darüber hinaus gibt es anwendungsorientierte Tätigkeitsfelder bei der Politikberatung und Gutachtertätigkeit, bei privaten Wetterberatungsfirmen und Versicherungen im In- und Ausland, bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, bei der World Meteorological Organization (WMO) oder der UNESCO sowie weiteren internationalen Forschungseinrichtungen. -
Literatur
- Cubasch, U., Kasang, D.: Anthropogener Klimawandel. Stuttgart 2000.
- Kraus, H.: Die Atmosphäre der Erde. Berlin 2004.
- Labitzke, K.: Die Stratosphäre-Phänomene, Geschichte. Relevanz. Berlin 1999.
- Lange, H. J.: Die Physik des Wetters und des Klimas. Berlin 2002.
- Liou, K.N.: An introduction to atmospheric radiation. Elsevier Science (USA) 2002.



