European Master in Intercultural Education

- Weiterbildender Masterstudiengang -

Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Ansprechpartner/-in:Christina Ayazi
Adresse: Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Telefon:(030) 838-563 29
Telefax:(030) 838-554 41
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  • Zulassungsvoraussetzungen

    Für den Zugang zum weiterbildenden Studiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

    • Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.

    Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

    Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.                                              

    Für die Auswahlentscheidung können gegebenenfalls weitere Kriterien wie z.B. Sprachkenntnisse oder einschlägige berufspraktische Erfahrungen sowie ein Auswahlgespräch herangezogen werden. Ausführliche Informationen enthält die Satzung zur Vergabe von Studienplätzen für den weiterbildenden Studiengang European Master in Intercultural Education (pdf-Datei) sowie die erste Satzung zur Änderung der Satzung zur Vergabe von Studienplätzen für den weiterbildenden Studiengang European Master in Intercultural Education (pdf-Datei).

  • Gebühren

    Die Studierenden haben Teilnahmegebühren in Höhe von derzeit 2900 € pro Studienjahr zu entrichten, zuzüglich der allgemeinen Semestergebühren und -beiträge.

  • Gegenstand

    Der weiterbildende Studiengang richtet sich an alle, die im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich arbeiten und sich mit Themen der interkulturellen Erziehungswissenschaft auseinander setzen wollen. Im Studium werden Epochen der Migrationsgeschichte Europas, multikulturelle Siedlungsgebiete in Europa sowie Varianten von Rassismus und antirassistische Initiativen diskutiert und erforscht. Studierende erlernen eine kritische Reflexion der subjektiven Verwurzelung in den kulturellen Traditionen und Wertesystemen der jeweiligen nationalen Gemeinschaft sowie eine kritische Implementierung interkultureller und antirassistischer Erziehungsziele in gegebenen pädagogischen Settings. Es werden Strategien zur Bekämpfung von Rassismus und zur Förderung von Sprachkompetenz bei Kindern ethnischer Minoritäten entwickelt. Dabei wird der Gleichstellungsanspruch in die Arbeit mit Familien, die nicht der Mehrheitskultur angehören, miteinbezogen.

  • Standortvorteile

    Die Freie Universität Berlin bietet allen Studierenden der Erziehungswissenschaft eine Reihe von Standortvorteilen bzw. zahlreiche Wissenschaftsbereiche für dieses Studium.

    Neben verschiedenen Wissenschaftsbereichen und Arbeitsstellen ist u.a. noch das Interdisziplinäre Zentrum für Lehr-/Lern-Forschung (IZLL) zu nennen. Das IZLL beschäftigt sich im Rahmen der kooperierenden Forschungsprojekte und Arbeitsbereiche mit verschiedenen Themen und Fragestellungen. Dazu gehören die Sicherung von Unterrichtsqualität, Entwicklungs-, Zukunfts- und Unterrichtsforschung, Organisations-, Schul- und Curriculumsentwicklung, die Beschäftigung mit Schulreform, Lehrer(aus)bildung und Voraussetzungen für Lernprozesse sowie die Berücksichtigung der Wissensgesellschaft und Wandel des Wissens. Die Kooperationen zwischen Grundschulpädagogik, Fachdidaktik, Pädagogischer Psychologie und Erziehungswissenschaft verkörpern die Interdisziplinarität des Zentrums.

    Die Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Psychologie umfasst ca. 500.000 Bände, Zeitschriften, Mikromaterialen, Tonträger, Dias, Fotos, Filme, Videos, CD-ROM, DVD, Disketten. Diese Bibliothek beinhaltet Literatur zur Allgemeinen Erziehungswissenschaft, Wissenschaftstheorie, Allgemeinen Didaktik, Fachdidaktik, Arbeitspädagogik, Berufspädagogik, Wirtschaftpädagogik, Erwachsenenbildung, Schulpädagogik, Bildungswesen, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Sportwissenschaft, Psychologie und zu Psychologischen Tests.

    Zusätzlich bietet der Arbeitsbereich Interkulturelle Erziehungswissenschaft eine enge Kooperation mit der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) an.

    Der weiterbildende Studiengang kombiniert Theorie, Praxis und empirische Forschung zu dem gesamten Spektrum interkultureller Pädagogik. Zugleich werden Studierende mit dem Einsatz neuer Medien vertraut gemacht und erfahren in Kursen mit kleiner Teilnehmerzahl durch Dozentinnen und Dozenten mit breiter Erfahrung in Wissenschaft, Forschung und Praxis eine intensive Betreuung.

    Der seit 1999 bestehende weiterbildende Studiengang wurde bislang von Studierenden aus mehr als 30 Ländern absolviert.

  • Kenndaten

    Zulassungsmodus 1. FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung
    Zulassungsmodus höheres FachsemesterKeine Zulassung
    BewerbungszeitraumBis 30.04.
    StudienbeginnWintersemester
    Studiensprachen Deutsch, Englisch
    AbschlussEuropean Master in Intercultural Education
    Regelstudienzeit2 Semester
  • Studienaufbau

    Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.

    Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad European Master in Intercultural Education verliehen, wenn grundsätzlich insgesamt 300 LP unter Einbeziehung des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses bzw. einer entsprechenden Qualifikation nachgewiesen werden.

    Der Studiengang ist als Vollzeit-Studium (2 Semester) und Teilzeit-Studium (4 Semester) angelegt.

    Module des Studiengangs

    Modul 1 Wissenschaftlicher Zugang und Methoden
    Modul 2 Migration und multikulturelle Gesellschaften
    Modul 3 Erziehung, Spracherwerb und Sprachunterricht in multikulturellen Gesellschaften
    Modul 4 Exklusion, Marginalität, Diskriminierung und Rassismus als pädagogische Herausforderungen
    Modul 5 Projekt
  • Beruf

    Das Masterstudium stellt eine Zusatzausbildung im interkulturellen Bildungsmanagement mit den Schwerpunkten Migrationsfolgen, Anti-Diskriminierungarbeit sowie Sprachlehrkompetenz im Migrationskontext dar.

    Die im Studiengang erworbenen Qualifikationen befähigen vorrangig zur selbstständigen Arbeit bzw. zur Übernahme von Leitungsfunktionen in (inter-)nationalen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen.

  • Literatur

    • Arnd-Michael Nohl: Konzepte Interkultureller Pädagogik, Bad Heilbrunn 2006.
    • James Banks: Diversity and Citizenship Education, San Francisco 2004.
    • Georg Auernheimer: Einführung in die Interkulturelle Pädagogik, Darmstadt 2003.
    • Edward Said: Orientalism, London 1979.
Stand 15.05.2012

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