Geschichtswissenschaft mit dem Profilbereich Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
- Konsekutiver Masterstudiengang -
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Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften Friedrich-Meinecke-Institut |
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| Ansprechpartner/-in: | Univ.-Prof. Dr. Stefan Esders |
| Adresse: | Koserstr. 20 14195 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-558 71 |
| Telefax: | (030) 838-545 24 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | |
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Zulassungsvoraussetzungen
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
- Bachelorabschluss im Fach Geschichte oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss mit einem Anteil an Geschichtswissenschaft, der dem des Bachelor-Studiengangs Geschichte an der Freien Universität Berlin entspricht,
- Sprachnachweis in Englisch (Niveau B2 GER),
- Sprachnachweis einer weiteren Fremdsprache (Niveau B1 GER).
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Weitere Informationen enthält die Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Geschichtswissenschaft (pdf-Datei) sowie die Erste Satzung zur Änderung der Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Geschichtswissenschaft (pdf-Datei).
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Gebühren
Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen.
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Gegenstand
Das geschichtswissenschaftliche Studium bietet eine fachwissenschaftliche und forschungsorientierte Ausbildung innerhalb des Profilbereichs Geschichte des 19./20. Jahrhunderts. Es werden historische Sachverhalte und geschichtswissenschaftliche Problemstellungen kritisch überprüft und weiterentwickelt. Dazu gehören umfassende Kenntnisse epochenübergreifender und epochenspezifischer Entwicklungen und historischer Wandlungsprozesse in europäischen und außereuropäischen Räumen und Regionen sowie Kenntnisse der Geschichte der Geschichtswissenschaft. Studierende beschäftigen sich darüber hinaus mit der wissenschaftlichen Rekonstruktion, Anwendung spezieller Arbeitstechniken und theoriegeleiteter Deutung der Vergangenheit, um so die historische Dimension der Gegenwart zu erschließen. Sie lernen, komplexere Fragestellungen wissenschaftlich zu bearbeiten und im analytischen Zugriff auch auf aktuelle soziale oder ethnische Problemstellungen der Gegenwart zu beziehen. Die Studierenden erlernen methodenorientierte, systematische und theoriegeleitete Arbeitstechniken, die es ihnen ermöglichen, auch bei begrenzter oder einseitiger Quellenüberlieferung wissenschaftlich fundierte Aussagen zu treffen.
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Standortvorteile
Neben den Forschungsschwerpunkten in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Europäische Sozial- und Kulturgeschichte, Deutsche Zeitgeschichte, Geschichtskultur und Erinnerung, usw.) bietet die Freie Universität Berlin den Studierenden am Fachbereich ein breites Lehrangebot. Auch die Zusammenarbeit mit interessanten Zentren (z.B. Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas), Kooperationen mit dem interdisziplinären Frankreich- sowie Italienzentrum, mit der Zentraleinrichtung für Frauen- und Geschlechterforschung (Freie Universität Berlin), dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (Technische Universität Berlin) und weiteren Einrichtungen sind kennzeichnend für das Institut. Daneben gibt es an der Freien Universität Berlin die Möglichkeit, die Lehrangebote anderer Institute, z.B. des Zentralinstituts John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien, des Zentralinstituts Lateinamerika-Institut sowie des Zentralinstituts Osteuropa-Institut, zu nutzen.
Neben diesem breiten Lehrangebot zeichnet sich das Friedrich-Meinecke-Institut durch seine lebhafte Forschungslandschaft sowie durch eine umfangreiche Bibliothek aus.
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Kenndaten
Zulassungsmodus 1. Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Zulassungsmodus höheres Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester) Bewerbungszeitraum Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester) Studienbeginn Wintersemester Studiensprachen Deutsch Abschluss Master of Arts (M.A.) Regelstudienzeit 4 Semester -
Studienaufbau
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Die bereits eingerichteten Module aus dem inter- und transdisziplinären Bereich sind in der Studienordnung genannt bzw. werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Module des Studiengangs
Modul Vertiefung im Profilbereich Geschichte des 19./20. Jahrhunderts I Modul Vertiefung im Profilbereich Geschichte des 19./20. Jahrhunderts II Modul Forschungsheuristiken Modul Räume und Regionen Modul Transepochaler Vergleich Modul Forschung als Prozess Modul/e aus dem inter- und transdisziplinären Bereich -
Beruf
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Die Konzentration auf einen epochalen Profilbereich stellt spezifische Kompetenzen zur Verfügung, die auf vertieftes und spezialisiertes Arbeiten in einem weiten Feld von Wissenschaft und Forschung vorbereiten, insbesondere an Hochschulen, universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, bei der Vermittlung von Geschichte in der akademischen und außerakademischen Lehre und Bildung, bei der Dokumentation und im Journalismus. Darüber hinaus gibt es durch die erworbenen Fertigkeiten (Recherche, Abfassung von Texten und Präsentationen) Zugang zu Berufsfeldern, die durch Aufgaben im Bereich der Wissensvermittlung, der Organisation und des Managements bestimmt sind.
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Literatur
- Gunilla Budde u.a. (Hg.): Transnationale Geschichte, Göttingen 2007.
- Jürgen Osterhammel u.a. (Hg.): Wege der Gesellschaftsgeschichte, Göttingen 2007.



