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Europawissenschaften

- Weiterbildender Masterstudiengang

Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften
Ansprechpartner/-inKristina Jacobsen
Adresse:Otto-von-Simson-Str.3
14195 Berlin
Telefon:(030) 838-534 33
Telefax:(030) 838-534 74
E-Mail:
Homepage:


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Für den Zugang zum weiterbildenden Studiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

  • Bachelorabschluss oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.
  • Eine an den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss anschließende einschlägige berufspraktische Erfahrung von in der Regel nicht unter einem Jahr.

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.

Für die Auswahlentscheidung können gegebenenfalls weitere Kriterien wie z.B. ein ca. 300 Wörter langes Motivationsschreiben, Sprachkenntnisse oder ein Auswahlgespräch herangezogen werden. Informationen zur Auswahlentscheidung finden Sie auf der Website des Studienganges. Ausführliche Informationen enthält die Zugangssatzung für den weiterbildenden Masterstudiengang Europawissenschaften der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin (pdf-Datei).

Die Studierenden haben Teilnahmegebühren in Höhe von derzeit 4 500 € pro Semester pro Teilnehmerin/Teilnehmer im Vollzeitstudium (2 Semester) und in Höhe von 2 500 € pro Semester pro Teilnehmerin/Teilnehmer im Teilzeitstudium (4 Semester) zu entrichten.

Europa ist schon längst ein "Europa des Wissens" geworden. Ohne Kenntnisse über die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der Europäischen Union ist weder eine "nationale" noch eine "europäische Karriere" erfolgversprechend anzustreben.

Internationale und europäische Institutionen, aber auch große Anwaltskanzleien und Unternehmen erwarten von ihrem Personal zunehmend Europakompetenz. Das heißt für Berufseinsteiger nicht nur, dass sie sich im eigenen Fach "europäisch" qualifizieren müssen, sondern auch, dass sie sich Kenntnisse über das eigene Fach hinaus aneignen müssen, um im europäischen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können.

Der weiterbildende Studiengang Europawissenschaften wird gemeinsam von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin als kompakter Aufbaustudiengang angeboten, der innerhalb eines Jahres einen vertieften Einblick in die Kerndisziplinen der European Studies vermittelt und gezielt auf den praktischen Umgang mit Europafragen vorbereitet. Die Studierenden erwerben dabei interdisziplinäres Wissen über die Europäische Union als Rechts-, Wirtschafts- und politische Gemeinschaft sowie über Grundlagen historischer, kultureller und sozialer Art zum europäischen Integrationsprozess.

Der auf Initiative des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Studienstiftung des Deutschen Volkes eingerichtete weiterbildende Studiengang ist international und interdisziplinär ausgerichtet. Pro Studienjahr werden in Berlin 25 Fellows (Studierende) unter hoch qualifizierten Bewerbern aus ganz Europa ausgewählt. Sie werden von führenden Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern der drei Berliner Universitäten sowie von hochrangigen Wissenschaftlern und Praktikern aus dem In- und Ausland unterrichtet. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Mit seiner internationalen und interdisziplinären Ausrichtung leistet der Studiengang einen wertvollen Beitrag zur verstärkten Präsenz von hervorragend ausgebildeten Nachwuchskräften in internationalen Organisationen. Ein weiterer Vorteil des Studiengangs ist der starke Praxisbezug. Durch ein Praktikum bei Bundes- und Länderministerien, deutschen Botschaften oder großen Wirtschaftsunternehmen erhalten die Fellows die Möglichkeit den täglichen Umgang mit Europafragen zu erfahren und sich künftige attraktive Berufsfelder zu erschließen. Eine im Studium verankerte Exkursion zu den EU-Institutionen in Brüssel und Luxemburg, sowie zahlreiche Seminare mit Praktikern aus der Europäischen Kommission und anderen europäischen/internationalen Einrichtungen und Institutionen erweitern das Angebot.

Der Standort Berlin als deutsche Hauptstadt und politisches wie kulturelles Zentrum an der Nahtstelle von Ost-, Mittel- und Westeuropa bietet besonders gute Voraussetzungen für die Durchführung des Postgraduierten-Studiengangs.

Zulassungsmodus 1. FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung
Zulassungsmodus höheres FachsemesterKeine Zulassung
Bewerbungs- und Anmeldezeitraum01.12. - 15.03.
StudienbeginnWintersemester
StudiensprachenDeutsch, Englisch
AbschlussMaster of European Studies (M.E.S.)
Regelstudienzeit2 Semester

Der weiterbildende Studiengang umfasst sieben Module. Seit dem Wintersemester 2014/2015 können diese auch in Teilzeit absolviert werden. Die Studienzeit verlängert sich dann auf vier Semester.

Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält Beschreibungen der Inhalte jedes einzelnen Themenblocks und gegebenenfalls der Module sowie einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Studienordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module, über die Master-Prüfung informiert die Prüfungsordnung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand für das gesamte Studium angegeben.

Während der vorlesungsfreien Zeit zwischen Grundlagen- und Vertiefungssemester ist die Praktische Studienzeit abzuleisten. Diese umfasst den einwöchigen, gemeinsamen Informationsbesuch bei den europäischen Einrichtungen in Brüssel und Luxemburg. Ein acht- bis zwölfwöchiges Praktikum zum Ende des Wintersemesters ist ebenfalls Teil der Praktischen Studienzeit. Die Studiengangskommission ist bei der Suche behilflich bzw. entscheidet über die Eignung von Plätzen.

Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of European Studies verliehen, wenn grundsätzlich insgesamt 300 LP unter Einbeziehung des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses bzw. einer entsprechenden Qualifikation nachgewiesen werden.

Nach dem novellierten Berliner Hochschulgesetz darf in individuellen Fällen ein Masterabschluss auch bei weniger als 300 Leistungspunkten verliehen werden. In solchen Fällen ist die Kompetenz für einen Masterabschluss bereits bei der Zulassung zum Studiengang von der Auswahlkommission festzustellen.

 

Module des Studiengangs

Modul Institutionelle Grundlagen der europäischen Integration
Modul Die Europäische Union als Rechtsgemeinschaft
Modul Die Europäische Union als Politische Gemeinschaft
Modul Die Europäische Union als Wirtschaftsgemeinschaft
Modul Ausgewählte Fragen der europäischen Integration
Modul Praktische Studienzeit (Exkursion und Berufspraktikum mit Bezug zu den europäischen Handlungsfeldern)
Modul Masterarbeit und mündliche Verteidigung

Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.

Besonders qualifizierte Hochschulabsolventen werden durch das interdisziplinäre Studium für (Führungs-) Positionen in europarelevanten Bereichen auf nationaler und internationaler Ebene vorbereitet.

Eine aktuelle Liste mit Literatur, die zur Vorbereitung auf das Postgraduierten-Masterprogramm Europawissenschaften genutzt werden kann, finden Sie unter http://www.europawissenschaften-berlin.de/service/index.html.

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