Biologie

- Master of Education - Fach 2 im Lehramtsmasterstudiengang 120 LP -

Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Biologie
Didaktik der Biologie
Ansprechpartner/-in:Prof. Dr. Dirk Krüger
Adresse: Schwendener Str. 1
14195 Berlin
Telefon:(030) 838 56714
Telefax:(030) 838 55714
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  • Zulassungsvoraussetzungen

    Für den Zugang zum Lehramtsmasterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

    • Bachelorabschluss, der auf diesen Master-Studiengang bezogen ist, mit einem integrativen Studium von zwei Fachwissenschaften und Lehramtsbezogener Berufswissenschaft (Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik), oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.

    Die lehramtsbezogene Fächerkombination des vorangegangenen Bachelor-Studiums muss beibehalten werden. Das Kernfach des Bachelor-Studiums wird als Fach 1, das Modulangebot des Bachelor-Studiums als Fach 2 studiert.

    Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

    Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.

    Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen enthält die Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Lehramtsmasterstudiengang (120 Leistungspunkte) (pdf-Datei).

  • Gebühren

    Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen.

  • Gegenstand

    Der Biologie-Lehramtsmasterstudiengang gliedert sich in einen fachwissenschaftlichen und einen fachdidaktischen Bereich. Im Rahmen des fachwissenschaftlichen Teils wählen die Studierenden zur Vertiefung ihrer Fachkenntnisse drei Module aus den Bereichen Mikrobiologie, Neurobiologie, Molekularbiologie und Genetik, Entwicklungsbiologie, Ökologie und Evolutionsbiologie, Zoologie oder Botanik.

    In drei fachdidaktischen Modulen erwerben die Studierenden notwendige Kompetenzen zur Planung und Gestaltung von Unterricht und die Fähigkeit zur fachbezogenen Kommunikation in verschiedenen Wahlgebieten der Biologie. Dazu werden die Nutzung von fachdidaktischer Literatur, des Rahmenlehrplans und der reflektierte Einsatz von Methoden, Medien und Experimenten vermittelt und angewendet. Die Studierenden absolvieren im Rahmen dieses Moduls zwei Seminare zu speziellen Themen des Biologieunterrichts (z.B. außerschulische Lernorte, Evolution, Genetik, fachübergreifende Aufgaben, Sexualerziehung und Binnendifferenzierung). Die Studierenden lernen die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Unterrichtsfaches Biologie adressatengerecht und geschlechtsspezifisch zu fördern. Dazu werden die Studierenden angeleitet, Lernpotenziale, Lernhindernisse und Lernfortschritte zu erkennen und entsprechende Präventions- und Fördermaßnahmen einzusetzen. Die Studierenden lernen, Theorien, Fragestellungen und empirische Methoden in biologiedidaktischen Forschungsarbeiten umzusetzen und qualifizieren sich durch den Erwerb eines strukturierten und präsenten biologischen Wissens auf dem Gebiet der Humanbiologie. Sie erwerben die Fähigkeit zur fachlichen Vorbereitung auf den Unterricht und die fachwissenschaftlichen Voraussetzungen für die didaktische Strukturierung.

  • Standortvorteile

    Neben einer Fachbibliothek zeichnet sich das Institut für Biologie durch umfangreiche Forschungsmöglichkeiten aus. Die verschiedenen Arbeitsgruppen werden durch Tätigkeiten von relevanten biologischen Forschungseinrichtungen in der Region mit vielfältigen Kooperationsbeziehungen zur Freien Universität Berlin verstärkt. Diese Synergien werden oftmals in Sonderforschungsbereichen instituts- und universitätsübergreifend genutzt und sind ein Garant für Entwicklung und Fortschritt in der Biologie.

    Eine möglichst gute Lehrerbildung wird durch die Fachdidaktik der Biologie angestrebt. Darüber hinaus dient das Kompetenzzentrum MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an der Freien Universität Berlin durch Veranstaltungen, Informationsdienst und Angebote (Sommeruni "Naturwissenschaft und Technik") als zentrale Schnittstelle zu den Schulen. Das Schüler-Experimentierlabor "NatLab", das zum Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie gehört, gewann 2006 den bundesweit ausgeschriebenen Preis der Robert-Bosch-Stiftung und wurde für die Förderung von Schülern im Bereich der Forschung ausgezeichnet. Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler wird durch Wissenschaftler und Lehramtsstudierende gewährleistet.

  • Kenndaten

    Zulassungsmodus 1. FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung
    Zulassungsmodus höheres FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester)
    BewerbungszeitraumNur für das 1. Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester)
    StudienbeginnWintersemester
    Studiensprachen Deutsch
    AbschlussMaster of Education (M.Ed.)
    Regelstudienzeit4 Semester
  • Studienaufbau

    Der Lehramtsmasterstudiengang mit dem Fach 2 Biologie wird mit einem Fach 1 studiert, dabei ist die lehramtsbezogene Fächerkombination durch das vorherige absolvierte Bachelor-Studium vorgegeben.

    Die Module der unten aufgeführten Tabelle werden durch Module des anderen Faches erweitert. Die in der Tabelle genannten erziehungswissenschaftlichen Module werden unabhängig von Kernfach und Modulangebot einmal absolviert.

    Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.

    Die Masterarbeit kann in der Fachwissenschaft des Faches 1 oder 2, in Erziehungswissenschaft oder in der Fachdidaktik des Faches 1 oder 2 absolviert werden und soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Education (M.Ed.) verliehen.

    Module des Studiengangs

    Fachwissenschaftliche und Fachdidaktische Module
    Modul Spezielle Themen des Biologieunterrichts
    Modul Fachbezogenes Unterrichten (Schulpraktische Studien im Fach Biologie)
    Modul Entwicklung und Evaluation von Biologieunterricht unter fachwissenschaftlicher Perspektive
    3 der folgenden Module: Biologisches Vertiefungsmodul Mikrobiologie, Biologisches Vertiefungsmodul Neurobiologie, Biologisches Vertiefungsmodul Molekularbiologie und Genetik, Biologisches Vertiefungsmodul Entwicklungsbiologie, Biologisches Vertiefungsmodul Ökologie und Evolutionsbiologie, Biologisches Vertiefungsmodul Zoologie, Biologisches Vertiefungsmodul Botanik
    Erziehungswissenschaftliche Module
    Modul Lernmotivation und Beratung
    Modul Diagnostik, Rückmeldung und Evaluation
    Modul Bildungs- und Erziehungsprozesse reflektieren und gestalten
    Modul Deutsch als Zweitsprache
    Modul Unterrichten, Lernprozesse gestalten und erforschen
  • Beruf

    Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.                             

    Ein erfolgreich abgeschlossenes dreijähriges Bachelorstudium und ein anschließendes zweijähriges Master-Studium mit (bis zu) zweijährigem Vorbereitungsdienst führen zum Amt des Studienrates.

    Neben dem Lehrberuf an Schulen können Absolventinnen und Absolventen Arbeit in verschiedenen Forschungseinrichtungen finden, die sich z.B. mit der Gentechnologie, Molekularbiologie oder Toxikologie befassen. Spätere Arbeitgeber können ebenso pharmazeutische Unternehmen, Lebensmittelkonzerne, die Chemische Industrie, aber auch Bundes- und Landesbehörden sein, die sich mit der Einhaltung und dem Vollzug von Gesetzen im Bereich Umwelt und Gesundheit beschäftigen.

    Darüber hinaus kann auch das andere Fach weitere Möglichkeiten hinsichtlich des Berufsbildes und der Berufsmöglichkeiten eröffnen.

  • Literatur

    • Harald Gropengießer und Ulrich Kattmann (Hrsg.): Fachdidaktik Biologie, Köln 2006.
    • Dirk Krüger und Helmut Vogt (Hrsg.): Handbuch der Theorien in der biologiedidaktischen Forschung, Berlin 2007.
    • Harald Gropengießer, Ulrich Kattmann und Dirk Krüger: Biologiedidaktik in Übersichten, 2010.
Stand 29.02.2012

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