Arts and Media Administration
- Weiterbildender Masterstudiengang -
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Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften Institut für Kultur und Medienmanagement |
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| Ansprechpartner/-in: | Dagmar Boeck |
| Adresse: | Habelschwerdter Allee 45 14195 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-525 72 |
| Telefax: | (030) 838-525 63 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | |
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Zulassungsvoraussetzungen
Für den Zugang zum weiterbildenden Studiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
- Bachelorabschluss oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Für die Auswahlentscheidung können gegebenenfalls weitere Kriterien wie z.B. Sprachkenntnisse oder einschlägige berufspraktische Erfahrungen sowie ein Auswahlgespräch herangezogen werden. Ausführliche Informationen enthält die Satzung zur Vergabe von Studienplätzen für den weiterbildenden Studiengang Arts and Media Administration (pdf-Datei).
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Gebühren
Die Studierenden haben Teilnahmegebühren in Höhe von derzeit 500 € pro Semester zu entrichten, zuzüglich der allgemeinen Semestergebühren und -beiträge.
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Gegenstand
Der weiterbildende Studiengang Arts and Media Administration versteht sich als praxisorientierter Studiengang, in dem transdisziplinäres Theoriewissen mit Handlungs- und Erfahrungswissen aus den verschiedenen Kultur- und Medienpraxiszusammenhängen synthetisiert wird. Der dem Lehrangebot und den Praxiserkundungen zugrunde liegende Management-Begriff orientiert sich an den betriebswirtschaftlichen Definitionen von Management, welche die Durchführung aller zur Planung und Steuerung einer Unternehmung notwendigen Funktionen beinhaltet. Fundiert werden diese Kernkompetenzen über ein verhaltens- und kulturorientiertes Managementparadigma, das zugleich wahrnehmungsästhetische Fragestellungen einschließt.
Durch ein integratives Konzept werden kultur- und medientheoretische Grundlagen, juristische, kommunikations- und wirtschaftswissenschaftliche sowie technologische Aspekte in unmittelbaren Zusammenhang mit Projekt- und Institutionsmanagement gebracht.
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Standortvorteile
Für das Institut für Kultur- und Medienmanagement (IKM) und seinen Master-Studiengang Arts and Media Administration ist die Metropole Berlin mit ihrem Entwicklungspotential ein entscheidender Standortfaktor. Die Einbindung der facettenreichen kulturellen Infrastruktur zwischen Hochkultur, Szene und Entertainment in Berlin ist wesentlicher Bestandteil des institutionellen Selbstverständnisses und der curricularen Praxis.
Das IKM bietet eine praxisorientierte universitäre Ausbildung für den Kultur- und Medienbereich. Von erfahrenen, akademisch ausgebildeten Praktikern werden Marketing und Kommunikation, Institutions- und Projektmanagement, Kulturförderung und Kulturfinanzierung gelehrt sowie um Kultur- und Medientheorie, Kulturpolitik und Kulturgeschichte vervollständigt. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, in betreuten Praxisprojekten das erworbene Wissen bereits während des Studiums zu erproben.
Das Institut kooperiert dabei eng mit engagierten Partnern aus dem Kultur-, Medien-, Wirtschafts- und Verwaltungsbereich. Ein besonderer Schwerpunkt in Lehre und Forschung liegt im deutsch-amerikanischen Kulturaustausch.
Die Philologische Bibliothek (“The Berlin Brain“) der Freien Universität Berlin mit einem sehr umfangreichen Bücherbestand bietet den Studierenden ideale Voraussetzungen für Studien- und auch Forschungszwecke. Neben der guten Ausstattung der Philologischen Bibliothek sind auch die langen Öffnungszeiten hervorzuheben, die die Literaturbeschaffung und das Recherchieren erheblich erleichtern.
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Kenndaten
Zulassungsmodus 1. Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Zulassungsmodus höheres Fachsemester Keine Zulassung Bewerbungszeitraum bis: 30. Juni Studienbeginn Wintersemester Studiensprachen Deutsch Abschluss Master of Arts (M.A.) Regelstudienzeit 4 Semester -
Studienaufbau
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module sowie die Masterarbeit und die mündliche Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Integraler Bestandteil des Studiums sind die zumeist semesterübergreifenden Praxisprojekte mit Forschungsanteilen unter fachlicher Anleitung des Instituts.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe des Kultur- und Medienmanagements mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Module des Studiengangs
Modul 1 Grundlagen des Kultur- und Medienmanagements Modul 2 Management der Strukturen: Organisation, Führung und Steuerung von Institutionen des Kultur- und Medienbereichs Modul 3 Management der Finanzen: Kulturfinanzierung, Budgetierung, Controlling Modul 4 Marketing und Technologie im Kultur- und Medienbereich Modul 5 Kommunikation im Kultur- und Medienbereich Modul 6 Recht im Kontext kultureller und medialer Prozesse Modul 7 Kultur- und Medientheorie sowie Kultur- und Mediengeschichte Modul 8 Kultur- und Medienpraxis -
Beruf
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Mit dem weiterbildenden Studiengang Arts and Media Administration sind breitgefächerte berufliche Tätigkeiten in der Kultur- und Medienwirtschaft, d.h. in Theater, Museen, Galerien, Rundfunksendern, Medienunternehmen und Verlagen möglich. Potenzielle weitere berufspraktische Einsatzfelder sind kommunale wie private Einrichtungen, Non-profit-Einrichtungen des Kultur-, Medien- und Freizeitbereichs, die Event- und Festivalkultur, die freie Kulturberatung, Bereiche des Kultur- und Medienmarketing und Neue Medien, Kulturinitiativen und -zentren sowie der Kulturtourismus.
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Literatur
- Klaus Siebenhaar: Karriereziel Kulturmanagement, Nürnberg 2003.
- Armin Klein: Kulturmanagement, München 2004.
- Christa Karpenstein-Eßbach: Einführung in die Kulturwissenschaft der Medien, Stuttgart 2004.
- Thomas Breyer-Mayländer: Einführung in das Medienmanagement. Grundlagen, Strategie, Führung, Personal, München 2004.



