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FAQ

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Wie viele Stunden pro Monat darf ich arbeiten?

Im Arbeitsvertrag wird die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit angegeben. Sie darf nicht mehr als 80 Stunden und soll nicht weniger als 40 Stunden monatlich betragen. In der Regel werden Verträge mit 40 Monatsstunden (= 9,2 Stunden wöchentlich) 60 Monatsstunden (= 13,8 Stunden wöchentlich) 80 Monatsstunden (= 18,4 Stunden wöchentlich) abgeschlossen.

Seit dem 01.01.2013 werden statt 40 fast ausschließlich 41-Monatsstundenverträge abgeschlossen.

 

Wie wird die Arbeitszeit für TutorInnen gerechnet?

Bei studentischen Hilfskräften mit Unterrichtsaufgaben sollen die Aufgaben einschließlich der Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsveranstaltungen in angemessenem Umfang so auf die Vorlesungszeit und die vorlesungsfreie Zeit verteilt werden, dass über das gesamte Semester eine gleichbleibende monatliche Arbeitszeit erreicht wird. Die Vor- und Nachbereitungszeit muss in angemessenem Verhältnis zur Dauer und Zahl der zu leistenden Unterrichtsstunden entsprechend den Gegebenheiten des Fachs und der Schwierigkeit der Unterrichtstätigkeit stehen. Daneben können die studentischen Hilfskräfte auf Weisung zu sonstigen Hilfstätigkeiten zur Unterstützung der wissenschaftlichen und künstlerischen Dienstkräfte bei ihren Tätigkeiten in Forschung, Lehre und Kunstausübung eingesetzt werden. Kommt ein Tutorium nicht zustande, hat dies die studentische Hilfskraft unverzüglich der Stelle anzuzeigen, der das Tutorium zugeordnet ist. Der Arbeitgeber ist in diesem Fall berechtigt, der studentischen Hilfskraft anstelle der vereinbarten Unterrichtsaufgaben andere Unterrichtsaufgaben und, wenn das nicht möglich ist, andere gleichwertige Aufgaben zu übertragen, ohne dass es einer Änderung des Arbeitsvertrages bedarf.

 

Darf ich eine kürzere Arbeitszeit beantragen?

Studentische Beschäftigte haben jederzeit die Möglichkeit, einen Antrag auf Reduzierung ihrer vertraglich vereinbarten monatlichen Arbeitszeit zu stellen (z.B. aufgrund starker Studien- oder Prüfungsbelastung). Ein entsprechender Antrag kann nach Abschluss des Arbeitsvertrages gestellt werden.

 

Was kann ich machen, wenn ich Überstunden gesammelt habe?

Für geleistete Mehrarbeit muss Euch ein Freizeitausgleich gewährt oder Vergütung gezahlt werden. Ordnet die Dienststelle Überstunden an, hat sie zuerst die Zustimmung des PRstudB einzuholen. Es gibt bei anfallender Mehrarbeit zudem die Möglichkeit für die Dienststelle, im Einvernehmen mit den studentischen Hilfskräften, ihre monatliche Arbeitszeit (befristet) aufzustocken. Überstunden dürfen nicht eigenmächtig, d.h. ohne Zustimmung der Dienststelle, angesammelt werden.

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Verändert sich aufgrund meiner Tätigkeit als studentische Hilfskraft mein Anspruch auf BAföG?
Studentische Beschäftigte, die Leistungen nach BAföG erhalten, müssen damit rechnen, dass die Einkünfte aus ihrem Beschäftigungsverhältnis auf den Förderungsbetrag angerechnet werden und sich dadurch die Förderung verringert. Eure Einkünfte sind unbedingt meldepflichtig. Die Kürzungen sind jedoch verhältnismäßig gering.

Weitere Informationen erteilt die BAföG-Beratung des Studentenwerks.

 

Habe ich ein Anrecht auf Kindergeld?

Seit dem 01.01.2013 gelten keine Einkommensgrenzen für die Gewährung von Kindergeld mehr. Der Anspruch gilt bis zu eurem 25. Geburtstag.

Fragen zu finanziellen Angelegenheiten beantwortet die Personalstelle der FU Berlin.

 

Steht mir Wohngeld zu?

Studentische Beschäftigte können Wohngeld beantragen, wenn sie Mieter eines Zimmers oder einer Wohnung und nicht mehr BAföG-berechtigt sind.

Bis zur Förderungshöchstdauer enthält Eure BAföG-Zuwendung einen Mietzuschuss oder aber eure Eltern haben für die Miete aufzukommen.

Ob und in welcher Höhe ein Anspruch besteht, hängt von Eurem Einkommen, der Zahl der Familienmitglieder und der Höhe der zuschussfähigen Miete ab. Wer eine Wohnung mit anderen teilt, aber getrennt wirtschaftet, sollte das unbedingt angeben. Zudem ist die Notwendigkeit eines "eigenen Hausstandes" zu begründen (verheiratet, abgeschlossene Berufsausbildung, die Wohnung der Eltern ist zu klein oder zu weit entfernt von der Ausbildungsstätte). Wohngeld wird ab dem Monat der Antragstellung gezahlt, auch wenn der Antrag erst am 29. oder 30. eines Monats abgegeben wurde. Die Anträge und weitere Informationen zum Wohngeld sind u.a. beim Wohngeldamt oder bei den Bürgerberatungsstellen der Bezirke erhältlich.

Studentische Beschäftigte mit Kind haben – auch wenn sie noch BAföG-berechtigt sind – die Möglichkeit, Wohngeld (zumindest für ihr Kind) zu beantragen. Es empfiehlt sich für Studierende mit Kind, den Wohngeldzuschuss nicht über das BAföG-Amt zu beziehen, sondern es beim Wohngeldamt zu beantragen, da beim Wohngeldzuschuss des BAföG-Amtes Kinder nicht berücksichtigt werden.

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Wann endet das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung?

Das Arbeitsverhältnis endet mit der im Arbeitsvertrag bestimmten Frist. Wird die studentische Hilfskraft vor der im Arbeitsvertrag bestimmten Frist exmatrikuliert, endet das Arbeitsverhältnis mit der Exmatrikulation, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

Abweichend davon endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf des Semesters, in dem die studentische Hilfskraft die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt hat. Die Arbeitszeit, die zwischen dem letzten Prüfungstermin und dem Ende des Semesters liegt, kann auf die Beschäftigungsdauer als wissenschaftlicher Mitarbeiter angerechnet werden. Dies ist wichtig, wenn ihr eine Promotion plant.

 

Wer ist berechtigt zu kündigen und welche Arten der Kündigung gibt es?

Der Arbeitgeber als auch die studentische Hilfskraft sind berechtigt, das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Man unterscheidet zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Kündigung.

Bei der ordentlichen Kündigung beträgt die Kündigungsfrist sechs Wochen zum Monatsschluss und während der dreimonatigen Probezeit zwei Wochen zum Monatsschluss.

Eine außerordentliche Kündigung ist innerhalb von zwei Wochen möglich, wenn aufgrund schwerwiegender Gründe eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Die zweiwöchige Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, an dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen die Kenntnis erlangt hat.

Zudem habt ihr das Recht, gemeinsam mit der Dienstelle einen Auflösungsvertrag zu unterzeichnen. Dabei kann ein individueller Termin vereinbart werden, dem die Dienststelle zustimmen muss.

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Wie lange darf ich als studentische Hilfskraft beschäftigt sein?

Die Arbeitsverhältnisse werden in der Regel für vier Semester abgeschlossen und können in der Regel um weitere vier Semester verlängert werden.Nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) ist in  Ausnahmefällen eine Verlängerung von bis zu sechs Jahren möglich. Hierzu wendet euch mit konkreten Fragen bitte an uns.

Ein Rechtsanspruch auf eine Verlängerung besteht nicht.

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Wer kann als studentische Hilfskraft tätig sein?

Studentinnen und Studenten aller Hochschulen können als studentische Hilfskräfte an ihrer oder einer anderen Hochschule beschäftigt werden. Promotionsstudierende können nach der Rechtssprechung des Bundessozialgerichts nicht als studentische Hilfskräfte beschäftigt werden.

Für die Durchführung von Tutorien kann der Abschluss eines bestimmten Fachsemesters oder Moduls zur Voraussetzung gemacht werden.

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Für wen gilt der Studententarif der Kranken- und Pflegeversicherung?

Für die (gesetzliche) Krankenversicherung als studentische Beschäftigter gibt es mehrere Optionen.

Wenn ihr mit einem 40-Monatsstunden-Vertrag an der FU oder mit weniger Stunden beschäftigt seid (also weniger als 450 Euro brutto verdient) und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet habt, könnt ihr weiter in der Familienversicherung eines Elternteils verbleiben. Habt ihr einen Freiwilligendient, Wehr- oder Zivildienst abgeleistet, verlängert sich der Anspruch über das 25. Lebensjahr hinaus.

Wenn ihr diese Bedingungen nicht mehr erfüllt, müsst ihr euch selbst versichern. Der studentische Tarif der Krankenversicherung beträgt derzeit 64,77 EUR monatlich und gilt für studentische Hilfskräfte, deren wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreitet. Ausnahmen sind in den Semesterferien, bei kurzen Beschäftigungszeiten und bei Wochenend- und Nachtarbeit möglich (siehe hierzu auch das Rundschreiben der Sozialversicherungsträger ab Seite 23). Im Einzelfall entscheidet eure Krankenkasse.

Außerdem dürft ihr nicht das 15. Fachsemester nicht erreicht haben und nicht älter als 30 Jahre sein. Ausnahmen gelten für Studierende, die ihre Hochschulreife über den zweiten Bildungsweg erlangt haben und für Studierende in der Phase der Abschlussprüfung. Zusätzlich werden Beiträge in Höhe von 13,13 EUR (bzw. mit Kind 11,64 EUR) zur Pflegeversicherung fällig.

Wenn ihr die Kriteren für die studentische Krankenversicherung nicht mehr erfüllt, fallt ihr unter die freiwillige Krankenversicherung, den "Normaltarif".

Besondere Bedingungen gelten für Studierende, die privat versichert sind.

Bei weiteren Fragen zur Kranken- und Pflegeversicherung wendet euch bitte an eure Krankenkassen.

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Was muss ich beachten, wenn ich krank werde?

Wenn ihr durch Krankheit oder einen Arbeitsunfall arbeitsunfähig seid, so müsst Ihr das umgehend zusammen mit der voraussichtlichen Dauer eurer Arbeitsunfähigkeit der Dienststelle mitteilen. Solltet ihr länger als 3 Tage krank sein, müsst Ihr der Personalstelle ein ärztliches Attest vorlegen. Eure Vorgesetzten haben kein Recht, den genauen Krankheitsgrund zu erfahren.

Im Krankheitsfall bekommt Ihr eurer Gehalt bis zu 6 Wochen weiter gezahlt, ohne dass sich dadurch euer Urlaubsanspruch verringern würde. Nicht gezahlt wird bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger eigener Verursachung der Krankheit/des Unfalls. Wird die Arbeit wieder aufgenommen, muss möglichst am gleichen Tag eine schriftliche Gesundmeldung an die Personalstelle durch die jeweilige Dienststelle erfolgen.

Werdet Ihr innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten mehrfach krank und übersteigen die Krankheitszeiträume zusammengerechnet eine Dauer von sechs Wochen, fragt die Personalstelle bei der jeweiligen Krankenkasse nach, ob die Krankheitszeiten auf dieselbe Krankheitsursache zurückzuführen sind. Bestätigt dies die Krankenkasse, so werden Eure Krankheitszeiten zusammengezählt und die Vergütungszahlung auf sechs Wochen beschränkt. Nach dieser Zeit erhaltet ihr kein Gehalt mehr. Da in der Regel in der studentischen Krankenversicherung kein Krankengeld von der Krankenkasse gezahlt wird, steht ihr möglicherweise ohne Einkommen da. Klärt am besten mit eurer Krankenkasse, ob ihr euch möglicherweise durch ein Urlaubssemester voll krankenversichert und dadurch Anspruch auf Krankengeld erhaltet. Manche Krankenkassen bieten auch die Möglichkeit an, durch einen Zusatztarif einen Anspruch auf Krankengeld als studentischer Versicherter zu erhalten.

Wenn ihr kranke Kinder unter zwölf Jahren versorgen müsst, könnt ihr euch pro Kalenderjahr für bis zu vier Arbeitstage (nicht Wochentage!) freistellen lassen.

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Was soll ich tun, wenn ich am Arbeitsplatz belästigt oder gemobbt werde?
Wenn ihr euch von euren Vorgesetzten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern belästigt, ausgenutzt oder unter Druck gesetzt fühlt, dann wendet euch bitte direkt an uns.

Wir werden eure Daten selbstverständlich vertraulich behandeln und erst nach eurem Einverständnis das Problem aktiv angehen.

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Wo erfahre ich, ob es freie Stellen gibt?

In den Stellenanzeigern der Berliner Hochschulen als auch durch Aushänge in den Instituten werden die aktuellen Stellenangebote regelmäßig veröffentlicht.

Den Stellenanzeiger der FU Berlin findet Ihr unter: www.fu-berlin.de/sevice/stellen

Daueraushänge finden sich in Auswahl hier:

Daueraushänge an der FU Berlin

 

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Wie viele Urlaubstage stehen mir jährlich zu?

Studentische Hilfskräfte haben nach dem Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TV Stud II) Anspruch auf Erholungsurlaub. Dieser beträgt insgesamt 31 Werktage.

Wer weniger als ein ganzes Kalenderjahr beschäftigt ist, erhält seinen Urlaub anteilig, d.h. ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Beschäftigungsmonat.

Beispiel: Einstellungsdatum ist der 1. 4. 2013. Für das Jahr 2013 werden daher 1 / 12 x 9 Monate x 31 Urlaubstage = 23, 25 = 23 Tage als Grundlage genommen.

Der Anspruch auf Erholungsurlaub besteht nur, sofern das Arbeitsverhältnis mindestens 6 Monate dauert. Wer also beispielsweise am 1. August 2013 als studentische Hilfskraft zu arbeiten beginnt, hat frühestens ab Februar 2014 Anspruch auf Urlaub (Allerdings kann  Urlaub auch vorher genommen werden, wenn der Arbeitgeber zustimmt). Eine Ausnahme gilt, wenn das Beschäftigungsverhältnis zu kurz ist, um den Urlaub nach 6 Monaten zu nehmen. In diesem Fall muss der Urlaub während des Beschäftigungsverhältnisses genommen werden.

Des Weiteren ist zu beachten: Resturlaub aus dem Vorjahr ist nach BAT § 47 (7) zum 30. April des folgenden Urlaubsjahres anzutreten, sonst verfällt der Anspruch. Kann der Urlaub aus dienstlichen oder betrieblichen Gründen, wegen Arbeitsunfähigkeit oder wegen der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz nicht bis zum 30. April angetreten werden, ist er bis zum 30. Juni anzutreten. Wurde der Urlaub auf Veranlassung des Vorgesetzten bereits in das folgende Urlaubsjahr verlegt und konnte wegen Arbeitsunfähigkeit nicht bis zum 30. Juni angetreten werden, ist er bis zum 30. September anzutreten. (Der BAT wird aber seit 2005 für Angestellte des Landes Berlin nicht mehr angewandt, der gültige Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder sieht eine bedingungslose Übertragungsmöglichkeit des Rest-Urlaubs bis zum 30. September vor. Im seit 2003 nicht mehr veränderten Tarifvertrag für studentische Beschäftigte TV Stud II wird aber noch auf den BAT verwiesen.)

Krankheitstage werden auf den Urlaub nicht angerechnet. Voraussetzung dafür ist eine unverzügliche Krankmeldung an die Personalstelle.

Auch Feiertage zählen nicht als Urlaubstage.

Eine Anrechnung von Freizeitausgleich für Überstunden auf den Erholungsurlaub ist ebenfalls nicht zulässig.

Die Anrechnung des Urlaubsanspruches erfolgt meistens nach Stunden:

 

Übersicht über die Urlaubsstunden bei verschiedenen Monatsstunden:

 

Monatsstunden
Arbeitszeit
Urlaubsstunden
pro Jahr
Stunden pro Urlaubstag (gerundet)
20 24 0,8
40 48 1,5
41 49 1,6
60 72 2,3
80 96 3,1

Die Berechnung erfolgt nach folgender Formel:

31 Urlaubstage / 312 Werktage im Jahr * Anzahl der Monatsstunden * 12 Monate

Der Urlaubsanspruch kann auch tageweise oder wochenweise (6 Tage pro Woche) berechnet werden.


Für den Betriebsurlaub 2015 / 2016 müssen 4 Urlaubstage oder die entsprechende Urlaubszeit in Stunden angerechnet werden:

Monatsstunden
Arbeitszeit
Urlaubsstunden
pro Jahr
Urlaubszeit für den Betriebsurlaub in Stunden
20 24 3,1
40 48 6,2
41 49 6,3
60 72 9,2
80 96 12,3

Die Formel zur Berechnung lautet ((Anzahl der Monatsstunden * 12 Monate) / 312 Werktage) * 4 Urlaubstage

Für den Betriebsurlaub können auch Überstunden, Zeitgutschriften und die Urlaubszeit 2016 genutzt werden. In Absprache mit den Vorgesetzten können auch individuelle Lösungen vereinbart werden, etwa Nacharbeiten. Auch im Wintersemester 2016/2017 sind wieder Betriebsferien vorgesehen (5 Tage).

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Darf ich trotz Urlaubssemester als studentische Hilfskraft tätig sein?

Ja. Beantragt ihr ein Urlaubssemester, so erfüllt ihr, sofern ihr ordentlich immatrikuliert bleibt, auch weiterhin die Voraussetzungen für ein studentisches Vertragsverhältnis und könnt weiter als studentische Beschäftigte arbeiten. Ihr werdet jedoch voll sozialversicherungspflichtig (Verlust des Werkstudentenstatus). Dies bedeutet, das ihr während des Urlaubssemesters beispielsweise in der Krankenversicherung den vollen Beitrag zahlen müsst.

Ist im Zusammenhang mit dem Urlaubssemester auch eine Unterbrechung der Tätigkeit etwa wegen eines Praktikums, eines Auslandsaufenthalts oder der Prüfungsvorbereitung notwendig, dann habt ihr die Möglichkeit, Sonderurlaub ohne Fortzahlung der Vergütung zu beantragen. Ein Urlaubssemester zögert zudem das Ende der studentischen Pflichtversicherung und den Eintritt in die teurere freiwillige Krankenversicherung hinaus, da Urlaubssemester nicht als Fachsemester gelten.

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Wie viel verdiene ich pro Stunde?

Die Stundenvergütung der studentischen Hilfskräfte beträgt zur Zeit 10,98 € brutto.

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Wie soll ich vorgehen um meinen Arbeitsvertrag zu verlängern?
Etwa 3 bis 6 Monate vor Ablauf der (in der Regel) zweijährigen Vertragszeit solltet ihr, sofern ihr weiterhin arbeiten wollt, einen formlosen Antrag auf Vertragsverlängerung bei eurer Dienststelle einreichen. Die Verlängerung bedarf der Zustimmung bzw. der unterstützenden Begründung eurer Dienstvorgesetzten.

Ein Rechtsanspruch auf Verlängerung über das 4. Semester hinaus besteht nicht.

Für studentische Beschäftigte in Drittmittelprojekten besteht ebenso die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung, sofern die Projektgelder von der FU "verwaltet" (nicht "verwahrt") werden und noch nicht ausgeschöpft sind. Es muss jedoch beachtet werden, dass die Gesamtbeschäftigungsdauer als studentische Hilfskraft (inkl. Sonderurlaub, Mutterschutz, Krankheitsfall, Urlaubsemester, u.ä.) 4 Jahre (und in Ausnahmefällen 6 Jahre) nicht überschreiten darf.

In besonderen Fällen nehmt bitte Kontakt mit uns auf.

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Gibt es für studentische Beschäftigte Weihnachtsgeld?

Nein, studentische Beschäftigte haben kein Anspruch auf Weihnachtsgeld/Sonderzahlungen.

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