Die Internationale Netzwerkuniversität
Die Freie Universität Berlin hat ihr Zukunftskonzept „Internationale Netzwerkuniversität“, das 2007 in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ausgezeichnet wurde, erfolgreich umgesetzt: Ihre Netzwerke in den Kernbereichen Forschungsentwicklung, Internationalisierung und Nachwuchsförderung hat die Universität hervorragend ausgebaut. Der Folgeantrag „Veritas – Iustitia – Libertas. Internationale Netzwerkuniversität“ stellt die konsequente Weiterentwicklung des Netzwerkgedankens in den Mittelpunkt.
Der Erfolg der drei etablierten strategischen Zentren und ihrer weltweiten Verbindungsbüros zeigt sich unter anderem an der enorm gestiegenen Leistungsbilanz, internationalen Sichtbarkeit und am steigenden Anteil ausländischer Studierender und Wissenschaftler.
Nun sollen regionale Kooperationen mit ausgewählten außeruniversitären Forschungseinrichtungen intensiviert werden. Die Nachwuchsförderung zielte in der ersten Programmphase primär auf die Promotion ab. Das neue Karrierewege-Modell stellt die wissenschaftliche Karriereentwicklung von der Promotion bis zur Berufung in den Mittelpunkt.
Auf die geschaffenen Strukturen aufbauend zielt der Folgeantrag darauf ab, schon früh Grundlagen für wissenschaftliche Exzellenz zu schaffen und hervorragende Postdocs an die Freie Universität zu holen. Um diese Ziele zu erreichen, werden die drei Schwerpunkte der ersten Förderperiode um eine regionale Komponente ergänzt. Die regionale Vernetzung der Freien Universität soll durch Kooperation mit ausgewählten Forschungseinrichtungen der Region im Forschungscampus Berlin-Dahlem gebündelt und intensiviert werden. Neben dem verstärkten regionalen Fokus verfolgt die Universität mit dem Abschluss privilegierter Partnerschaften („Primary Partnerships“) das Ziel, die Qualität der internationalen Universitätskooperationen zu erhöhen.
Die regionale und die internationale Netzwerkdimension sind eng miteinander verzahnt. Sie erzielen insbesondere hinsichtlich der Nachwuchsförderung durch das Karrierewege-Modell Synergien. Bei seiner Umsetzung übernehmen die Zentren unterschiedliche Zuständigkeiten. Mit der Einführung des Karrierewege-Modells eröffnet die Freie Universität neue Dimensionen der Nachwuchsförderung und internationalen sowie regionalen Zusammenarbeit.
Indem sie ihre Grundwerte – Veritas, Iustitia, Libertas – so in den zukunftsweisenden Ausbau akademischer Netzwerke überführt, reagiert sie auf die Herausforderungen der globalisierten Welt und stellt zugleich die hohe Qualität ihrer Forschungsaktivitäten dauerhaft sicher.



