Freie Universität Berlin


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Zukunftskonzept

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Starke Netzwerke in Forschung und Lehre

Mit ihren vielfältigen Netzwerken setzt die Freie Universität als moderne, zukunftsorientierte Universität auf nationaler und internationaler Ebene Akzente. Ihr 2007 und 2012 in der Exzellenzinitiative ausgezeichnetes Zukunftskonzept baut auf die Stärke dieser Verbindungen, die durch die Interaktion erstklassiger Partner entfaltet wird. Die intensive Vernetzung in Forschung und Lehre – auf regionaler, nationaler wie internationaler Ebene – war für die Freie Universität Berlin von Anfang an grundlegend.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative kann die Freie Universität diese Netzwerke weiter ausbauen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern umfassende Unterstützung bieten: Verschiedene bewährte wie innovative Mittel und Wege der Nachwuchsförderung, der Internationalisierung und der Forschungsförderung tragen dazu bei, die Universität als Wissenschaftsstandort und als Netzwerkpartnerin noch leistungsstärker zu machen. Damit führt die Freie Universität in der zweiten Programmphase fort, was sie in der ersten Programmphase erfolgreich begonnen hat.

Veritas – Iustitia – Libertas

Seit ihrer Gründung 1948 wird das wissenschaftliche Ethos der Freien Universität von diesen drei im Siegel der Hochschule vereinten Werten bestimmt: Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit. Diese Grundwerte entfalten im Rahmen des Netzwerkkonzepts ihre Wirkung als Leitbegriffe für die wissenschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sie sind Ausdruck einer freiheitlichen Universitätsidee, die intellektuellen Wahrheitsanspruch, soziale Selbstverpflichtung und geistige Autonomie als Basis moderner Spitzenforschung versteht.

Auch das Zusammenwirken mit regionalen und internationalen Wissenschaftseinrichtungen wird von diesen Leitbegriffen geprägt. Im Selbstverständnis der Freien Universität spielt dabei auch die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen eine wichtige Rolle. Die erfolgreich praktizierte Chancengleichheit, Diversity Management und eine international aufgestellte Geschlechterforschung, die im GenderNet Freie Universität miteinander verbunden sind, bilden ein weiteres Merkmal universitärer Exzellenz.

Im Einklang mit ihren Grundwerten setzt die Freie Universität auf ergänzungsfähige Netzwerke, in denen Wissenschaftler verantwortlich und gemeinsam Forschung betreiben. Solche Partnerschaften entstehen nicht am Reißbrett, sondern wachsen mit den Forschungsinteressen und -aktivitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie reichen von engen Kooperationen mit außeruniversitären Partnern der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg bis hin zu Forschungsverbünden mit Partnern weltweit.

Akteure, Zielgruppen und Aufgaben

Durch die drei strategischen Zentren, die in der ersten Förderphase des Zukunftskonzepts aufgebaut wurden, wird die Freie Universität ihre Netzwerke systematisch weiterentwickeln und unterstützen. Dabei profitieren Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler von den Verbindungen in besonderer Weise: Im Rahmen eines Karrierewege-Modells werden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den verschiedenen Ausbildungs- und Arbeitsphasen optimal gefördert.

Das Center for Research Strategy übernimmt zentrale Aufgaben beim Erreichen strategisch ausgerichteter Ziele in der Nachwuchsförderung – etwa bei den Nachwuchsgruppen – und begleitet den Ausbau der bestehenden Forschungsnetzwerke, beispielsweise im Kontext der Focus Areas der Freien Universität.

Die Dahlem Research School entwickelt Konzepte zur Förderung der strukturierten Promotion und des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Freien Universität durch Fellowships und vielfältige Qualifizierungsprogramme.

Das Center for International Cooperation unterstützt mit verschiedenen Förderformaten die internationalen Forschungskooperationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Verbindungsbüros, die die Universität in sieben Regionen der Erde unterhält. Das Center wirbt auf internationaler Ebene auch um Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler und fördert mit Primary Partnerships eine engmaschige Vernetzung mit internationalen Spitzenuniversitäten.