North American Studies
Die an das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien angegliederte Graduate School of North American Studies, die bereits in der ersten Runde der Exzellenzinitiative 2006 ausgezeichnet wurde, widmet sich der Analyse des amerikanischen Freiheitsideals. Die Graduiertenschule setzt dabei auf das Innovationspotential interdisziplinärer Kooperation in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Geforscht und gelehrt wird in den Fächern Linguistik, Literaturwissenschaft, Kultur- und Medienwissenschaft, Ideen- und Sozialgeschichte, Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaft.
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Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Als zentraler Wert der amerikanischen Gesellschaft ist Freiheit als Leitidee seit der Gründung der amerikanischen Nation immer wieder Motor für soziale und kulturelle Veränderungen gewesen. Zugleich ist sie aber stets auch Ausgangspunkt immer neuer Debatten darüber, welche ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für Freiheit notwendig sind.
Der Aufstieg der USA zur alleinigen Supermacht und der notfalls auch gewaltsame Export demokratischen Gedankenguts hat der Auseinandersetzung um die Ausgestaltung des Freiheitsgedankens zwischen liberalen und konservativen Kräften eine neue Intensität verliehen. Die weit reichenden Konsequenzen dieser Entwicklung für das Selbstverständnis der USA und die normativen und institutionellen Grundlagen des internationalen Systems bilden die Horizonte der Forschung in der Graduiertenschule.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Institut, die Mitarbeit namhafter Fachwissenschaftler der Freien Universität am Lehrprogramm der Graduiertenschule und die Einladung internationaler Gastwissenschaftler bürgen für eine Ausbildung von internationalem Rang.


