Muslim Cultures and Societies

Erfolgreich in der Exzellenzinitiative 2012

Die Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies wird für weitere fünf Jahre bis 2017 gefördert und kann die erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit fortsetzen.

 

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Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Was ist islamisch an der „islamischen Welt“? Inwiefern wirkt der Islam auf Kultur, Recht und Politik der Gesellschaften, die wir als „muslimisch“ oder „islamisch geprägt“ bezeichnen? Das ist die wissenschaftlich wie gesellschaftspolitisch bedeutsame Leitfrage der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies. Die Graduiertenschule betreut Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die zur inneren Vielfalt, historischen Wandelbarkeit und globalen Vernetzung muslimisch geprägter Kulturen und Gesellschaften forschen.

Die Promovierenden kommen nicht nur aus unterschiedlichen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften, sondern auch aus allen Kontinenten der Welt. Ihre Forschungsregionen umfassen den Mittleren Osten, die Maghreb-Staaten und das subsaharische Afrika, Zentral-, Süd- und Südostasien sowie Europa und Nordamerika.

Das Spektrum der Dissertationsvorhaben reicht von der textkritischen Analyse des Korans im Kontext seiner Entstehungsgeschichte bis zur Beschäftigung mit Konvertiten zum Islam in Deutschland und ihrem Selbstverständnis als deutsch-muslimische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Was die vielfältigen Forschungsvorhaben eint, ist der Islam als Bezugsrahmen für religiöse, kulturelle und soziale Erscheinungen.

Bis zu 15 Doktorandinnen und Doktoranden sowie bis zu drei Postdocs werden jährlich neu aufgenommen. Ihre profunde wissenschaftliche Ausbildung, verbunden mit der Vermittlung praktischer Fähigkeiten, qualifiziert die Absolventen der Graduiertenschule für Führungsaufgaben in Wissenschaft, Medien, Politik sowie der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Die Graduiertenschule kooperiert mit der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum Moderner Orient Berlin. Mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Forschungseinrichtungen in Berlin sowie Gastwissenschaftler aus dem In- und Ausland beteiligen sich an der Ausbildung der jungen Akademikergeneration.

Mit dieser Bündelung von Kompetenz entwickelt sich Berlin zu einem Zentrum historischer und gegenwartsbezogener Forschungen zum Islam. Die erneute Förderzusage im Rahmen der Exzellenzinitiative unterstreicht die Wichtigkeit, sich mit diesen gesellschaftspolitisch so relevanten Themen wissenschaftlich auseinanderzusetzen.

 

Weitere Informationen:

www.bgsmcs.fu-berlin.de

Letzte Aktualisierung: 16.01.2013

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