Exzellenzcluster
Die systematische Bündelung von Fachkompetenzen war eines der Hauptziele der Exzellenzinitiative. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen waren dazu aufgerufen, Konzepte für den Aufbau von international präsenten und wettbewerbsstarken Einrichtungen in Forschung und Lehre einzureichen, die die wissenschaftliche Vernetzung und Kooperation auf besonders zukunftsträchtigen Forschungsfeldern fördern. Für die jeweilige Hochschule sollen die Exzellenzcluster ein wichtiger Teil der strategischen Planung sein, der dazu beiträgt, das Profil der Universität zu formen und die thematische Prioritätensetzung zu beschleunigen. Darüber hinaus sollen sie exzellente Ausbildungsbedingungen und Karriereförderung für Nachwuchswissenschaftler bieten. Bundesweit wurden 37 Cluster in der Exzellenzinitiative ausgezeichnet.
Die Freie Universität hatte bereits 2003 eine Strategie zur Schaffung und Förderung interdisziplinärer Cluster vorgestellt und einen umfassenden Ansatz zur Bestimmung von neuen Forschungsgebieten und deren Umsetzung entwickelt. Die entstehenden Cluster widmen sich verschiedenen Aufgaben, z.B.:
- Trends in globalen Entwicklungen zu identifizieren und hieraus neu entstehenden Wissensbedarf abzuleiten
- leistungsfähige Kompetenzfelder an der Freien Universität aufeinander abzustimmen
- Ressourcen strategisch in Exzellenzclustern zu bündeln
- hervorragendem wissenschaftlichem Nachwuchs auszubilden
- einen strategischen Dialog zwischen der wissenschaftlichen Gemeinschaft und außeruniversitären Unternehmen, Organisationen und Institutionen zu führen.
Im Zuge dieser Maßnahmen haben zahlreiche Gruppen von Wissenschaftlern der Freien Universität Konzepte für Cluster vorbereitet. Vier Cluster, an denen die Freie Universität beteiligt ist, wurden 2007 in der Exzellenzinitiative ausgezeichnet.



